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über chile
Geographie
Chile befindet sich im Südwesten von Südamerika und erstreckt sich über insgesamt 4300 Kilometern entlang der Anden und des Pazifischen Ozeans. Chile hat eine strichartige Form, da es zwar sehr lang ist, aber nur ca. 180 Kilometer breit ist. Im Norden grenzt Chile an Peru, im Nordosten an Bolivien und im Osten an Argentinien. Auch gehört die im Pazifik liegende Osterinsel (Rapu Nui), die Insel Salas y Gomez, die Juan-Fernandez-Insel, die Desventuradas-Inseln, die Ildefonso-Inseln und die Diego-Ramirez-Inseln zu Chiles Staatsgebiet. Im Süden erstreckt sich das Staatsgebiet mit einer Gesamtoberfläche von 756.950 bis zur Antarktis.
Da sich Chile über 39 Breitengrade erstreckt und über viele unterschiedliche Höhen verfügt, findet man in diesem Land eine sehr große Vielfalt an Klimazonen und Vegetationen. Im Norden Chiles befindet sich die Wüste Atama, im Regenschatten der Anden liegend, die als die treckende Wüste der Erde gilt. An den fruchtbaren Ufern des Flusses Rio Elqui befinden sich Weinanbaugebiet mit einer langen Tradition. Südlich davon liegt die Steppe mit trockenem Grasland und im Süden Chiles findet man große Wälder.

Bevölkerung
Die Amtssprache Chiles ist Spanisch. 5,5 Millionen Chilenen, etwa ein Drittel der Bevölkerung des Landes lebt in Santiago, der chilenischen Hauptstadt. Die chilenische Bevölkerung ist sehr homogen, wobei die Chilenen mit europäischem Ursprung und die Mestizen ca. 95% der Bevölkerung ausmachen, der Rest wird durch die indigenen Einwohner gebildet.
Wirtschaft - Chile ist das reichste und exportstärkste Land Lateinamerikas
Während der Regierungszeit Pinochets, (1973-1990) wurde die Wirtschaft nach dem marktwirtschaftlichen-wirtschaftsliberalen Maxime umgebaut, wodurch sich Chile zum wirtschaftlichen "Musterknaben Südamerikas" entwickelte. Dem jährlichen Korruptionsindex von Transparency International zufolge belegt Chile einen permanenten Platz unter den 20 korruptionsfreisten Ländern der Welt. Damit lässt Chile europäische Länder wie Frankreich und Spanien weit hinter sich.
Das Bruttosozialprodukt ist in Chile in den letzten Jahren kontinuierlich um 5% gestiegen und entspricht heutzutage etwa 7500 US-Dollar je Einwohner. Chile ist zweifellos das reichste und exportstärkste Land Lateinamerikas und stellt, im Vergleich zu den übrigen Staaten Lateinamerikas, eine positive Ausnahme dar.
Wirtschaftssektoren und Außenhandel

Chile gehört zu den führenden Wirtschaftsnationen in Südamerika und ist ein sehr wichtiger Rohstoffproduzent. 40% des weltweiten Kupfers wird in Chile gewonnen und verfügt mit Ququicamata und El Teniente über die größten Kupferminen der Welt. Durch die verschiedensten Edelmetalle wurde Chile schon im 19. Jahrhundert zu einem wohlhabenden Land. Die Fischerei, die Landwirtschaft sowie der Weinanbau sind neben dem Kupfer wichtige Einnahmequellen.
Das Hauptexportprodukt Chiles ist Kupfer, gefolgt vom Lachs und anderen Fischarten. Aufgrund der Preisexplosion von Rohstoffprodukten in den letzten Jahren, stiegen die Außenhandelseinnahmen in letzter Zeit ebenso explosionsartig. Während die Einnahmen aus dem Export im Jahr 2003 noch 20 Milliarden US-Dollar betrugen, waren es 2004 schon 32 Milliarden US-Dollar und sogar 39 Milliarden Dollar im Jahre 2005.
Wichtige Handelspartner Chiles sind die USA, China sowie Argentinien und Brasilien. Chile hat viele Freihandelsabkommen mit Ländern wie China, der EU, NAFTA, Singapur, Neuseeland, usw. abgeschlossen und gilt aufgrund dessen als ein der offensten Volkswirtschaften der Welt.





