Angesichts der Wirtschaftskrise und der oft als
unsicher eingestuften eigenen Honorarsituation,
scheuen viele niedergelassene Ärzte
Investitionen in ihre Praxen. Dabei sind diese
oft überfällig: Die technischen Geräte
gewährleisten nicht mehr die bestmögliche
Medizin, das Inventar macht alles andere als
einen einladenden Eindruck.
Um dem Investitionsstau in den Praxen zu
begegnen, haben die Kassenärztliche
Bundesvereinigung (KBV) und die KfW Bankengruppe
nun eine Kampagne gestartet. Ziel ist es, die
Ärzte auf die öffentlichen Förderprogramme
aufmerksam zu machen. Der KBV geht es um die
Versorgungsqualität. Die KfW- will das Ärgernis
umgehen, dass Banken ihre Kunden in vielen
Fällen nicht über ihre zinsgünstigeren Kredite
informieren.
Letzteres ist auch für die Ärzte ein Problem –
kostet sie doch jeder Prozentpunkt, den der
Kredit bei der Hausbank teurer ist, bares Geld.
Praxisinhaber, die sich für den Kauf von
Medizintechnik Geld leihen wollen, sind deshalb
gut beraten, ihre Bank mit den KfW-Programmen zu
konfrontieren. Welche Zinssätze oder
tilgungsfreie Zeiten diese beinhalten, darüber
können sich Investitionswillige bei
Veranstaltungen ihrer Kassenärztlichen
Vereinigung informieren. Termine unter:
www.kbv.de/24676.html.
Jens Flintrop