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Solar-Council in Phoenix/Arizona mit
deutscher Beteiligung
M. Deiter, Senior Client Manager von
First Solar (links) und Fred Kehler (B5 Solar).
Mit der Verabschiedung des Gesetzes zu den Steuerkrediten für
Solar-Investitionen (Investment Tax Credits, kurz: ITC) am 3.
Oktober 2008 wurde die wichtigste Grundlage für einen
potenziellen Photovoltaik-Boom in den USA geschaffen. Nach
Kalifornien will jetzt auch das sonnenreiche Arizona in die
Solarwelt starten. An einem wegbereitenden "Solar-Council"
beteiligte sich auch eine Delegation der B5 Solar by
Havelland-Wind GmbH (Wustermark) auf Einladung des
Veranstalters, berichtet Havelland-Wind in einer
Pressemitteilung. Die amerikanische Stadt Phoenix liegt in einem
extrem sonnenreichen Gebiet des US-Bundesstaates Arizona. Seit
den 1980iger Jahren wächst die Phoenix unaufhaltsam und ist
inzwischen die fünftgrößte Stadt der USA. Wichtige und
international erfolgreiche Unternehmen haben hier ihren
Firmensitz oder Produktionsstätten. Zu ihnen zählt auch der in
Frankfurt/Oder produzierende Dünnschichtmodulexperte First
Solar. Seit Ende der 1990iger Jahre koordiniert das Greater
Phoenix Economic Council (GPEC) die wirtschaftliche Entwicklung
des Großraums. In dieser Funktion organisierte die GPEC erstmals
vom 7. bis 11.November 2008 ein Photovoltaik-Treffen mit
internationaler Beteiligung.
Solar-Council in Phoenix
Auch die brandenburgische B5 Solar by Havelland-Wind GmbH
erhielt aus dem fernen Phoenix eine Einladung zu dem Treffen.
Die etwa 80 Teilnehmer des Solarstrom-Councils waren überwiegend
Vertreter und Endscheider der Wirtschaft und der Regierung von
Arizona sowie der Bank of America und der wichtigsten
Solarstromproduzenten der USA. Nur vier der Council- Teilnehmer
kamen aus Europa.
312 Sonnentage jährlich, ideale Bedingungen für
Photovoltaik-Anlagen
Die Region um Phoenix zählt mit durchschnittlich 312 Sonnentagen
zu den sonnenreichsten Regionen der USA. Daher bestehen ideale
Voraussetzungen für die intensive Nutzung der Sonnenenergie.
Dieser Möglichkeit will sich die Politik des Bundesstaates
Arizonas in nächster Zukunft intensiv widmen und für Investoren
attraktive Rahmenbedingungen schaffen. "Das Interesse an
deutschem Solarstrom-Know-how war auf dem Treffen sehr groß",
freut sich Fred Kehler, Geschäftsführer der B5 Solar by
Havelland-Wind GmbH. "Die Amerikaner machen keinen Hehl daraus,
dass sie in Sachen Sonnenenergienutzung von uns noch einiges
lernen können. Das wollen sie auch unbedingt und das werden sie
auch mit amerikanischen Engagement und Pioniergeist angehen."
Arizona, ein neuer Player am Solarmarkt?
"Eine äußerst gelungene Veranstaltung zur Popularisierung des
Photovoltaikgedankens mit klarer Formulierung ehrgeiziger Ziele
für Arizona", kommentiert Fred Kehler, "man kann sehr gespannt
sein wie die 'Macher' in Arizona den geplanten Ausbau der
Solarstromgewinnung in ihrem Lande angehen werden." Nach seiner
Meinung wird auch im fernen Europa sehr bald mehr über die
Bemühungen zur Stromgewinnung aus Sonnenenergie in Arizona zu
erfahren sein. Spätestens dann werde nach der langen Zeit der
Stagnation in Sachen Photovoltaik in den USA die Aufholjagd um
die friedliche "solare Weltherrschaft" beginnen. "Unser
Unternehmen wird die zu erwartenden Veränderungen in den USA und
dabei besonders die Entwicklung in Arizona sehr genau
beobachten", so Fred Kehler, " Dank der inzwischen sehr guten
Kontakte können wir dann sofort und zielgerichtet reagieren!"
21.12.2008 Quelle: B5 Solar by Havelland-Wind GmbH; (openPR)
Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: B5 Solar by Havelland- Wind GmbH, TOP 10 SOLAR-NEWS
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DRS-Fernsehen präsentiert Solar-Taschen von Seesolar in der
Serie "Der Mensch als eigenes Kraftwerk (21.12.2008)
Bergische Universität beteiligt sich am Solar Decathlon Europe
2010 in Madrid (21.12.2008)
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DRS-Fernsehen präsentiert Solar-Taschen von Seesolar in der
Serie "Der Mensch als eigenes Kraftwerk
Solar-Tasche "Spacy".
Das Schweizer Fernsehen SF zeigte in seiner Sendung "10 vor 10"
die Solartasche "Spacy" des Herstellers SeeSolar. Unter dem
Motto "Was kommt nach dem Öl" sei die Tasche ein gelungenes
Beispiel dafür, das der Mensch bereits heute für seine mobilen
Geräte ein schickes kleines tragbares Solarkraftwerk nutzen
kann. Die Redaktion charakterisiert die mit Solarzellen
ausgestattete Tasche "Spacy" als besonders anwenderfreundlich,
funktional und schick. In der Energie-Serie des DRS hat
Redakteurin Daniela Lager einen Ausflug in die Energiezukunft
gemacht und kam zu dem Ergebnis, theoretisch könnte der Mensch
bereits heute seinen privaten Stromverbrauch Verbrauch lokal
decken – mit seinem eigenen Kraftwerk.
"Elektronisch mobil ohne Steckdose"
Das Unternehmen Seesolar entwickelt seit Anfang 2008 Taschen,
die mit Photovoltaik-Modulen ausgerüstet sind. Mit den "Solar
Bags" sind die Nutzer elektronisch mobil ohne eine Steckdose zu
brauchen. In den Taschendeckel wird gegenwärtig ein 1,5
Watt-Solarmodul integriert. Zudem ist die Tasche ausgerüstet mit
einem elektronischen Akku als Zwischenspeicher, der dazu dient
Endgeräte wie I-Pod, Handy, PDA etc. mit der entsprechenden
Stromspannung zu versorgen. Als "mobiles Büro" habe SeeSolar im
Sommer 2008 eine Tasche entwickelt, in die zusätzlich ein
kleines "Solarkraftwerk" für den Laptop eingesteckt werden kann
und die nur ca. 900 Gramm wiege, berichtet das Unternehmen in
einer Pressemitteilung.
21.12.2008 Quelle: Seesolar; Agentur: Karrer Kommunikation
Karrer Kommunikation; openPR Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Seesolar, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten
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KfW Förderbank weitet Programme für energieeffizientes Bauen und
Sanieren ab Januar 2009 aus
Die KfW Förderbank baut ihre Programme für Energieeffizientes
Bauen und Sanieren ab Januar 2009 aus. Im Rahmen der
Öko-Plus-Variante des Programms "Wohnraum Modernisieren" werden
ab Januar auch Einzelmaßnahmen wie die Erneuerung der Fenster
oder der Einbau eines Brennwertkessels aus Haushaltsmitteln des
Bundes mit besonders zinsgünstigen Krediten gefördert. Bisher
war eine Finanzierung für festgelegte Kombinationen aus mehreren
dieser Maßnahmen (Maßnahmenpakete) ausschließlich im Rahmen des
Programms "CO2-Gebäudesanierung" möglich.
Höhere Zuschüsse im CO2-Gebäudesanierungsprogramm
Darüber hinaus können ab Januar 2009 die Eigentümer von Ein- und
Zweifamilienhäusern und Wohnungseigentümergemeinschaften
zusätzlich zur bestehenden Förderung mit zinsgünstigen Krediten
auch für Einzelmaßnahmen einen Zuschuss erhalten. Wer zum
Beispiel sein Wohnhaus dämmt, die Fenster erneuert oder einen
Brennwertkessel einbaut, kann einen Zuschuss von 5 % der
Investitionssumme erhalten, maximal 2.500 EUR. Gleichzeitig
erhöht sich der Zuschuss für festgelegte Maßnahmenpakete im
CO2-Gebäudesanierungsprogramms auf 7,5 % der Investitionssumme,
max. 3.750 EUR. Anträge für die Zuschüsse für Einzelmaßnahmen
und die Komplettsanierung können direkt bei der KfW gestellt
werden.
"Die KfW Förderbank setzt mit den neuen Einzelmaßnahmen und
zusätzlichen Zuschüssen deutliche Akzente für Beschäftigung und
Wachstum in Deutschland und trägt maßgeblich dazu bei, den
CO2-Ausstoß bei Wohngebäuden zu reduzieren und Heizkosten zu
senken. So konnten mit den Programmen alleine in diesem Jahr bis
zum 31. Oktober bereits Investitionen in Höhe von über 12
Milliarden Euro gefördert und über 200.000 Arbeitsplätze
gesichert werden", sagte Wolfgang Kroh, Mitglied des Vorstands
der KfW Bankengruppe.
Weitere Informationen erhalten interessierte Investoren unter
http://www.kfw-zuschuss.de oder über das Infocenter der KfW
Förderbank unter der Telefonnummer 01801/33 55 77.
20.12.2008 Quelle: KfW Solarserver.de © Heindl Server GmbH
TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen
Blick
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Mobilfunk: Ericsson will Mobilfunknetzwerke außerhalb der
Ballungszentren mit Ökostrom versorgen
Solarstrom für ländliche Regionen.
Die Ericsson GmbH, weltweiter Anbieter von
Telekommunikationsanlagen und Dienstleistungen, prognostiziert
in einer Pressemitteilung, dass im Jahr 2013 rund 6,5 Milliarden
Teilnehmer Mobilfunk nutzen werden. Gegenwärtig gibt es etwa 3,7
Milliarden Teilnehmer. Ungefähr 90 Prozent Wachstum erwartet
Ericsson in Entwicklungsmärkten, in denen mehr als die Hälfte
der Bevölkerung außerhalb von Städten wohnt. Der Aufbau von
Mobilfunknetzwerken in ländlichen Gebieten ohne Stromnetz oder
mit unzuverlässigen Energieversorgungsnetzen stelle eine
Herausforderung für die Energieversorgung dar, betont Ericsson.
Das Unternehmen das Problem will dieses Problem mit einer
Kombination aus erneuerbaren Energiequellen, z.B. Wind- und
Bioenergie, energieeffizienten Produkten sowie der Optimierung
von Netzwerkenergie lösen. Diese Technologie unterstütze
Telekommunikationsbetreiber dabei, erschwingliche,
gewinnbringende und nachhaltige Kommunikationsdienste für
Entwicklungsmärkte zu entwickeln und zu liefern. Ericsson habe
bereits im Jahr 2000 eine Solar-Lösung zur Energieversorgung
eines marokkanischen Mobilfunk-Betreibers eingesetzt. Daneben
seien die Windenergie und Biobrennstoffe Beispiele alternativer
Energiequellen für Mobile Netzwerke außerhalb des herkömmlichen
Stromnetzes.
"An der Spitze von Innovationen zu stehen ist entscheidend für
Ericsson, um die Position als Marktführer zu halten", so Ulf
Ewaldsson, Vizepräsident und Leiter des Produktbereichs Funk bei
Ericsson. "Ich bin natürlich stolz darauf, Teil eines
Unternehmens zu sein, das hinter Technologien wie Bluetooth
steht und den Standard für die Mobiltechnologie GSM setzt, die
von der Hälfte der Weltbevölkerung zum Telefonieren genutzt
wird, sowie die Entwicklung der vierten Generation des
Mobilfunks anführt. Aber wir müssen auch daran denken, wie die
Mobilfunknetzwerke betrieben werden, so dass alle Zugang zu
Kommunikationsdiensten haben, unabhängig davon, ob dieses in
einer großen entwickelten Stadt oder in einem entlegenen Dorf in
einem Land mit schwacher Infrastruktur der Fall ist."
Hybrid-Lösung mit U-Boot-Batterien versorgen Mobilfunk-Netzwerk
Da energiebezogene Ausgaben, einschließlich der Kosten für
Diesel, in einigen Märkten bis zu 50 Prozent der gesamten
Betriebskosten eines Netzwerks ausmachen könnten, sei der
nächste Schritt nach Einführung der Infrastruktur, einen
kosteneffizienten täglichen Betrieb zu sichern. "Ein Beispiel
einer Lösung, die wir implementiert haben, um Milliarden von
Teilnehmern außerhalb von Stadtgrenzen Mobilfunk anzubieten, ist
die Einführung einer einzigartigen Hybrid-Lösung, für die wir
U-Boot-Batterien benutzen, die immer wieder aufgeladen werden
können, um so ein Mobilfunk-Netzwerk zu versorgen",, so
Ewaldsson. "Diese Lösung spart ca. 10.000 Liter Diesel pro
Funkstandort und Jahr, was 40 bis 50 Prozent des benötigten
Diesels entspricht. Dies summiert sich zu einer großen Menge
Treibstoff, die in einem Mobilfunk-Netzwerk mit Hunderten oder
Tausenden dieselbetriebener Funkstandorte eingespart werden
kann".
Die Entwicklung "grüner" Lösungen zum Aufbau von
Mobilfunk-Netzwerken sei der Schlüssel, um Milliarden Teilnehmer
zu erreichen, die noch nie Zugang zu Kommunikationsdiensten
hatten, betont der Mobilfunkanbieter. Und der Nutzen solcher
Lösungen sei zweifach, da zum einen die
Telekommunikationsbetreiber kosteneffiziente Mobilfunk-Netzwerke
aufbauen und betreiben könnten, und zum anderen gehe die Umwelt
als Gewinner daraus hervor, da weniger fossiler Brennstoff zum
Betreiben der Mobilfunk-Netzwerke benötigt werde.
20.12.2008 Quelle: Ericsson GmbH Solarserver.de © Heindl Server
GmbH
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Hochschule Esslingen präsentiert neu entwickelten HydroSmart mit
Brennstoffzellentechnik
Projektleiter Martin Ziegler (3.v.l)
erklärt den Hydrosmart.
Die Entwickler des Instituts für Brennstoffzellentechnik an der
Hochschule Esslingen haben am 18.12.2008 das künftig mit
Wasserstoff angetriebene Fahrzeug "HydroSmart" vorgestellt. Nach
15-monatiger Planungs- und Konstruktionsphase soll der
HydroSmart bei internationalen Wettbewerben im nächsten Jahr
renommierte Preise gewinnen, so wie es das Vorgängerprojekt, der
"Hydrofight-Roller" getan hat, heißt es in einer
Pressemitteilung. Im März 2009 soll das
Brennstoffzellen-Fahrzeug an der nächsten Michelin Challenge
Bibendum teilnehmen. Das Projektteam um die Esslinger
Hochschulprofessoren, Prof. Hugo Gabele, Leiter des Instituts
für Brennstoffzellentechnik, Prof. Ferdinand Panik mit dem
Fachgebiet Brennstoffzelle, Alternative Fahrzeugkonzepte,
Simultaneous Engineering und Projektleiter Martin Ziegler müssen
bis dahin den eigentlichen Brennstoffzellenantrieb noch
einbauen. Im Moment fährt der HydroSmart per Elektroantrieb. Das
werde später auch teilweise der Fall sein, denn durch die
geschickte Kombination aus Brennstoffzelle und einem speziell
entwickelten Akku-Pack könne Energie gespart werden und je nach
Bedarf gespeichert oder abgegeben werden. Eine ausgefeilte
Technik ermögliche in bestimmten Situationen - beim Bergabfahren
zum Beispiel - sogar Energie zurückzugewinnen und wiederum
speichern.
Während der Entwicklungszeit sei die Leistung des bereits in den
vergangenen Jahren entwickelten Systems erheblich gesteigert
worden. Mit einem 60 kW/Spitze 90 kW-Elektro-Motor und einem
60kW/20kW-Lithium-Ionen-Pack Marke Eigenbau sei es in dieser
Form einzigartig. 704 flache Akkus wurden in Reihe geschaltet
und speichern Energie. Die Probefahrt durch Esslingen haben der
Projektleiter Martin Ziegler und Christian Mohrdieck von der
Daimler AG gemacht.
Junge Entwickler interessieren sich für neue Antriebstechniken
"Das Interesse der Studierenden an alternativen Antrieben ist in
den vergangenen Jahren stark gewachsen", so Prof. Ferdinand
Panik. Die jungen Entwickler beschäftigen sich viel mit der
Zukunft und haben erkannt, dass neue Antriebstechniken für
kommende Generationen wichtig seien. So sei ein "Roll-Out" ein
"ganz besonderes Ereignis", sagt Prof. Ferdinand Panik. Er
dankte den Sponsoren und Partnern, ohne die ein solches Projekt
nicht möglich wäre: Allen voran die Daimler AG, in deren Auftrag
der HydroSmart entwickelt wurde. Aber auch die Unternehmen
EuroEngineering, Brusa, Getrag, Ballard, Smart und dem Reva
Energy Team waren an der Entstehung des Prototyps beteiligt.
Neben den Firmenvertretern und interessierten Studierenden hat
sich einer den HydroSmart ganz genau angeschaut und war von den
Vorträgen der Entwicklergruppe sichtlich beeindruckt: Prof.
Johann Tomforde. Er gilt als der "Urvater des Smart". Unter
seiner Leitung entstand der erste Smart Fortwo, der 1998 auf den
Markt kam. Als Plattform für den Hydrosmart der Hochschule
diente das aktuelle Modell, das einige Zentimeter länger ist.
"Platz, den wir gut brauchen konnten", freut sich Projektleiter
Martin Ziegler.
20.12.2008 Quelle: Hochschule Esslingen Solarserver.de © Heindl
Server GmbH
Bildquelle: Hochschule Esslingen, TOP 10 SOLAR-NEWS die
wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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juwi-Gruppe und Immobilienkonzern SEGRO schließen Vereinbarung
zum Bau von Dach-Solarstromanlagen
Photovoltaik-Anlage von juwi auf
Gewerbedach.
Die juwi-Gruppe (Wörrstadt) und SEGRO plc. (London/Paris), einer
der führenden europäischen Immobilienkonzerne, gehen beim
Klimaschutz gemeinsame Wege und schließen dazu weit reichende
Vereinbarungen: In einem ersten Schritt haben der Wörrstädter
Projektentwickler von Erneuerbare-Energien-Anlagen und der
Londoner Anbieter von Gewerberaumlösungen jetzt einen Vertrag
zur Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf einem SEGRO-Gebäude
in Frankfurt unterzeichnet. Dem für Anfang 2009 geplanten
Referenzprojekt bei neckermann.de sollen künftig noch viele
weitere Solarstrom-Anlagen auf SEGRO-Objekten in Europa folgen,
berichten die Unternehmen in einer Pressemitteilung. Eine
entsprechende Absichtserklärung sei jetzt ebenfalls
unterzeichnet worden. SEGRO verfüge allein in Deutschland über
Gewerbeflächen von rund einer Million Quadratmetern. "Das
SEGRO-Engagement ist beispielhaft. Nur wenn auch Unternehmen
dazu bereit sind, auf den Dächern ihrer Liegenschaften
PV-Anlagen errichten lassen, kann die Wende zu einer sauberen,
preiswerten, preisstabilen und unabhängigen Stromversorgung mit
erneuerbaren Energien gelingen", betont Lars Falck,
Geschäftsführer der juwi Solar GmbH.
Das Referenzprojekt (rund 7.000 Quadratmeter Dachfläche) bei
neckermann.de in Frankfurt wird eine Leistung von 160 Kilowatt
(kWp) haben und soll jährlich 150.000 Kilowattstunden Solarstrom
in das allgemeine Stromnetz einspeisen und damit den
Jahresbedarf von knapp 50 Haushalten decken. Darüber hinaus
spare die Anlage jährlich 115 Tonnen des Treibhausgases
Kohlendioxid (CO2) ein. "Wir wollen mit der Kooperation ein
Zeichen setzen. Jeder kann seinen Beitrag zum Klimaschutz
leisten. Außerdem zeigt das Projekt, dass Klimaschutz sich für
Unternehmen sowohl in ökologischer als auch in ökonomischer
Hinsicht lohnt", ergänzt Inès Reinmann, Managing Director SEGRO
Continental Europe.
19.12.2008 Quelle: juwi-Gruppe; SEGRO plc. Solarserver.de ©
Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten
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Photovoltaik-Branche aus Berlin und Brandenburg gründet
länderübergreifendes Netzwerk
TSB-Studie "Das Technologiefeld
Energie in der Region Berlin-
Brandenburg".
Am 10.12.2008 wurde in Anwesenheit von über 30 Unternehmen und
wissenschaftlichen Einrichtungen der Photovoltaik-Branche aus
Berlin und Brandenburg ein länderübergreifender Arbeitskreis ins
Leben gerufen. "Damit legen wir den Grundstein für ein
Branchennetzwerk, das den Austausch zwischen
Forschungsinstitutionen und Unternehmen der Region intensivieren
wird", sagt Ulrich Meyer, Energieexperte bei der ZukunftsAgentur
Brandenburg GmbH (ZAB), die das Branchentreffen im Berliner
Rathaus gemeinsam mit der TSB Innovationsagentur Berlin GmbH
initiiert hatte. "Wenn es uns gelingt, forschende und
produzierende Unternehmen über die Ländergrenze hinweg, eng
miteinander zu verknüpfen, kann die Region ihre Stellung als
Produktionsstandort für Photovoltaik-Systeme weiter festigen.
Das Netzwerk ist die Basis dafür, so Dr. Oliver Lang,
Geschäftsführer der Solarc Innovative Solarprodukte GmbH - eines
der Mitglieder des neuen Arbeitskreises.
Neuansiedlung von Unternehmen soll die Wertschöpfungskette
ergänzen
Mit dem neu formierten Photovoltaik-Netzwerk sollen unter
anderem Innovationsvorhaben beschleunigt, vorwettbewerbliche
Forschungsthemen entwickelt, die Internationalisierung
vorangetrieben und die Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit
gestärkt werden. Dazu zählt auch die Neuansiedlung von
Unternehmen, welche die Wertschöpfungskette positiv ergänzen.
"Die Sitzung hat gezeigt, dass die Qualifikation und die
Verfügbarkeit des Fachkräftenachwuchs für die Unternehmen einen
besonders hohen Stellenwert besitzt", erläutert Boris Safner,
der Koordinator für das Handlungsfeld Photovoltaik und
Bereichsleiter Energie bei der TSB Innovationsagentur. "Wir
wollen uns daher auch mit diesem Thema intensiver beschäftigen
und nach geeigneten Lösungen suchen."
3.700 Menschen arbeiten in der Photovoltaik-Branche in Berlin
und Brandenburg
Die Photovoltaik-Initiative ist ein Resultat der gemeinsamen
Innovationsstrategie von Brandenburg und Berlin. Unter der
Federführung von Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich
Junghanns und Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf wurden
dabei Zukunftsfelder definiert, in denen die Hauptstadtregion
ein führender Standort im internationalen Wettbewerb werden
soll. Die Energietechnik ist eines der fünf gemeinsamen
Zukunftsfelder. In der Photovoltaik-Branche sind in Berlin und
Brandenburg derzeit rund 3.700 Menschen beschäftigt.
Interessierte Unternehmen der PV-Branche aus Berlin und
Brandenburg sind eingeladen, sich in die länderübergreifenden
Aktivitäten einzubringen.
Seit der konstituierenden Sitzung haben 24 Unternehmen ihre
speziellen Wünsche und Themenvorschläge schriftlich mitgeteilt,
darunter beispielsweise Vertreterinnen und Vertreter folgender
Unternehmen: AEE AG, BAE Batterien GmbH, Deutsche Gesellschaft
für Sonnenenergie - Landesverband Berlin Brandenburg, First
Solar, Ib vogt GmbH, IFG GmbH, IHP GmbH, Inventux Technologies
AG, Jonas & Redmann Photovoltaics Production Solutions, KBE
Elektrotechnik GmbH, BTU Cottbus - Energieverteilung und
Hochspannungstechnik, Newport Spectra-Physics GmbH, Photovoltaik
Institut Berlin AG, Photovoltaik Kompetenzzentrum Berlin PVComB,
Service Elektronik, Solarc GmbH, Solardynamic GmbH & Co. KG
i.Gr., solarSYNERGY.Berlin, Solon AG, Sulfurcell GmbH,
SUNfarming GmbH & Co. Kg, TU-Berlin - Innovationszentrum Energie
und Forschungsplanung.
In der TSB-Schriftenreihe "Studien zu Technologie und Innovation
in Berlin" ist im REGIOVERLAG Berlin die Untersuchung "Das
Technologiefeld Energie in der Region Berlin-Brandenburg"
erschienen. Weitere Informationen:
www.technologiestiftung-berlin.de/
19.12.2008 Quelle: TSB Innovationsagentur Berlin GmbH
Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TSB Innovationsagentur Berlin GmbH, TOP 10
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Italienische Phoenix Solar-Tochter RED 2002 srl wird zu Phoenix
Solar srl (18.12.2008)
Europaparlament verabschiedet Klimaschutzpaket (19.12.2008)
Modulhersteller aleo solar schließt für 2009 bereits Verträge
über mehr als 25 MW ab (19.12.2008)
juwi-Gruppe und Immobilienkonzern SEGRO schließen Vereinbarung
zum Bau von Dach-Solarstromanlagen (19.12.2008)
Mobilfunk: Ericsson will Mobilfunknetzwerke außerhalb der
Ballungszentren mit Ökostrom versorgen (20.12.2008)
DRS-Fernsehen präsentiert Solar-Taschen von Seesolar in der
Serie "Der Mensch als eigenes Kraftwerk (21.12.2008)
Bergische Universität beteiligt sich am Solar Decathlon Europe
2010 in Madrid (21.12.2008)
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Modulhersteller aleo solar schließt für 2009 bereits Verträge
über mehr als 25 MW ab
aleo solar-Module auf einer Werft am Chiemsee.
Die aleo solar AG (Prenzlau/Oldenburg) meldet für das kommende
Jahr bereits Verträge mit einem Volumen von mehr als 25 Megawatt
(MW) in Europa. Mit einer Reihe von Fachhändlern, Installateuren
und Solarteuren in den europäischen Kernmärkten seien Verträge
über die Lieferung von aleo-Modulen unterzeichnet worden,
berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer
Ad-hoc-Mitteilung. Derzeit umfasse der Kundenkreis der aleo
solar AG europaweit mehr als 400 Installations- und
Fachhändler-Betriebe sowie spezialisierte Solarteure. Heiner
Willers, Mitglied des Vorstands der aleo solar AG, zeigt sich
zuversichtlich: "Für 2009 lässt sich bereits eine Kontinuität im
Geschäft erkennen, obwohl die höhere Degression der
Einspeisevergütung zum Jahreswechsel in Deutschland eine
Herausforderung für alle Marktteilnehmer ist."
Umsatzziel 2009: 380 Millionen Euro
Aber auch international sei die Nachfrage ungebrochen hoch.
"Italien, Belgien, Frankreich, Griechenland und Tschechien
entwickeln sich sehr gut", erklärt Willers. Die aleo solar sieht
europaweit einen Trend zum Geschäft mit kleineren und
mittelgroßen Aufdach-Anlagen. Photovoltaik-Anlagen würden für
sicherheitsbewusste Anleger immer attraktiver. Investitionen in
Solar-Systeme werden in Deutschland zudem durch die
Kreditangebote der KfW-Bank unterstützt. Erst vor wenigen Tagen
hatte aleo solar bekannt gegeben, den geplanten Jahresumsatz für
das Jahr 2008 von 330 Millionen Euro zu übertreffen. Für 2009
geht die aleo solar AG von einem Gesamtumsatz von 380 Millionen
Euro bei einer soliden EBIT-Marge aus.
19.12.2008 Quelle: aleo solar AG Solarserver.de © Heindl Server
GmbH
Bildquelle: aleo solar AG, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten
Solarnachrichten auf einen Blick
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2010 in Madrid (21.12.2008)
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Technikerschule Butzbach weiht Solar-Klimaanlage ein
Technikerschule Butzbach.
Am 15.12.2008 wurde die erste Anlage zum ganzjährigen,
energieeffizienten Klimatisieren von Seminarräumen an einer
bundesdeutschen Schule eingeweiht. Die Energie zum Antrieb der
solaren Klimatisierungsanlage produzieren hauptsächlich
innovative, von reinem Wasser durchflossene
Vakuumröhrenkollektoren. Die Solar-Klimaanlage ist gleichermaßen
für Forschungs-, Schulungs- und Demonstrationszwecke gedacht.
Sie präsentiere aber auch Techniken, mit denen sich sehr schnell
ganze Wirtschaftszweige entwickeln könnten, heißt es in der
Pressemitteilung der Technikerschule. Mit der Anlage wird das
Prinzip des Campingkühlschranks großtechnisch umgesetzt und der
fossile Brennstoff Gas durch die Sonne ersetzt. Wärme wird im
Sommer in Kälte umgewandelt und die Solarwärme wird im Winter
auch direkt zum Heizen genutzt. Im Sommer wird zudem die
Luftfeuchte kontrolliert und damit werden behagliche
Raumbedingungen für effektives Lernen geschaffen. Die Anlage
verfügt über ein 60 Quadratmeter großes Solarkollektorfeld, das
zwei Absorptionskältemaschinen antreibt und das Gebäude über
Lüftungsanlagen und Kühldecken klimatisiert.
Mit Absorptionskältemaschinen kann auch die Überschusswärme von
solarthermischen Kollektoren, Blockheizkraftwerken sowie von
Fernwärmenetzen im Sommer genutzt werden, was erhebliche Strom-
und CO2-Einsparungen möglich macht. Im Ökohaus der
Technikerschule Butzbach werden auf einem Bildschirm aktuelle
Messdaten der neuen Anlage angezeigt. Die Messergebnisse sollen
bis Ende 2010 wissenschaftlich erhoben, ausgewertet und im
Jahresforschungsbericht der Bundesregierung dargestellt werden.
Darüber hinaus wird die Anlage ab 2009 direkt in die Ausbildung
der Umweltschutztechniker einbezogen und fortlaufend
regelungstechnisch optimiert. Die Studierenden wurden bereits
aktiv in die Planungs- und Umsetzungsphase einbezogen.
Gefördert wurde das Projekt durch das BMU (Bundesministerium für
Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) im Rahmen des
Bundesprogramms "Solarthermie2000plus". Der Projektträger Jülich
(PTJ) führt im Auftrag des BMU die finanzielle Abwicklung und
Überwachung durch. Für die Gesamtkonzeption zeichnete Hindenburg
Consulting verantwortlich, deren Inhaber auch einen Lehrauftrag
an der Technikerschule in Butzbach innehat. Die Firmen IGT GmbH
(Ausführungplanung und Bauleitung), Gräser GmBH (Installation),
Zehnder (Kühldecken), Paradigma (Solarkollektoren) und
Sonnenklima (Absorptionskältemaschinen), ZFS rationelle
Energietechnik GmbH (Messtechnik) haben die Entstehung der
Anlage aktiv begleitet.
19.12.2008 Quelle: Technikerschule Butzbach Solarserver.de ©
Heindl Server GmbH
Bildquelle: Technikerschule Butzbach, TOP 10 SOLAR-NEWS die
wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Solarwirtschaft begrüßt EU-Richtlinie zu erneuerbaren Energien
(15.12.2008)
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DEGERenergie stellt neue hoch belastbare Solar-Tracker vor
Solar-Tracker von DEGERenergie.
Die DEGERenergie GmbH mit Sitz in Horb a.N. bietet ab sofort
zwei neue Nachführsysteme für Photovoltaik-Anlagen. Die Geräte
vom Typ "DEGERtraker 3000HD" und "5000HD" seien speziell für den
Einsatz in Starkwindzonen konzipiert, berichtet der Hersteller
in einer Pressemitteilung. Die Bezeichnung "HD" steht für "heavy
duty" (hoch belastbar). Das von DEGERenergie eigens entwickelte
neue Auslegungstool sorge dafür, dass damit bestückte
Solarstromanlagen selbst extremen Windlasten trotzen. So halte
bereits die Grundkonfiguration Windgeschwindigkeiten bis zu 170
km/h problemlos stand - eine großzügig ausgelegte
Sicherheitsreserve sichere die Anlagen gegen stärkere
Spitzenböen ab. Durch eine individuelle Auslegung lasse sich der
Windgeschwindigkeits-Maximalwert auf bis zu 300 km/h erhöhen -
die zusätzliche Sicherheitsreserve nicht eingerechnet. Damit
lassen sich die Systeme laut DEGERenergie ab sofort
beispielsweise auf Hochsee-Inseln und an sonstigen exponierten
Einsatzorten betreiben.
Mit bis zu 25 Quadratmetern Modulfläche ist das Modell
DEGERtraker 3000HD für eine Leistung zwischen 2.500 und 3.800
Watt (Wp) ausgelegt. Das Modell DEGERtraker 5000HD bringt eine
Leistung von 4.000 und 6.400 Wp bei bis zu 40 Quadratmetern
Modulfläche. Für beide Modelle sind Mastversionen zur
Freiflächen-Aufstellung oder für die Montage an Gebäuden
verfügbar. Das neue Hochleistungs-Auslegungstool setzt
DEGERenergie ab sofort auch in seinen bisherigen Systemen ein.
Sonnenenergie weltweit nutzbar machen
"Die Sonne liefert uns ein Vielfaches mehr an Energie als wir
verbrauchen", erklärt Artur Deger, Gründer und Geschäftsführer
von DEGERenergie. "Unser Ziel ist es, diese Energie weltweit
möglichst überall nutzbar zu machen - denn das ist nach meiner
Überzeugung einer der effizientesten Wege, aktiven Umweltschutz
zu betreiben. Mit unserer neuen Generation von Nachführsystemen
erschließen wir die Nutzung der Solarenergie auch für Gebiete,
in denen dies bisher nicht möglich war. Darüber hinaus fördern
wir mit den neuen Systemen den Gewinn bringenden Einsatz von
Photovoltaik-Anlagen, indem wir die Installation an Gebäuden
ermöglichen." In vielen Ländern wird die Produktion von
Solarstrom an Gebäuden höher vergütet als auf Freiflächen.
19.12.2008 Quelle: DEGERenergie GmbH Solarserver.de © Heindl
Server GmbH
Bildquelle: DEGERenergie GmbH, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten
Solarnachrichten auf einen Blick
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Europaparlament verabschiedet Klimaschutzpaket
Applied Materials CTO Hoffmann: EU-
Richtlinie schafft zahlreiche neue und
hochqualifizierte Arbeitsplätze.
Das Europäische Parlament in Brüssel hat am 17.12.2008 die
Weichen für die energetische Zukunft in Europa gestellt. Mit der
Abstimmung im Parlament ging der elfmonatige Verhandlungs- und
Gesetzgebungsprozess zu Ende. Das Klimaschutzpaket bestätigt das
Ziel der EU, bis zum Jahr 2020 zwanzig Prozent des europäischen
Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien zu decken, genauso wie
die Reduzierung der Treibhausgasemissionen und eine Verbesserung
der Energieeffizienz um jeweils zwanzig Prozent. Der
Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller Applied Materials,
Inc. begrüßt die Verabschiedung des Klimaschutzpaketes und
besonders die darin enthaltene Richtlinie zur Förderung der
Nutzung erneuerbarer Energien. Dr. Winfried Hoffmann,
Vizepräsident und Chief Technology Officer (CTO) von Applied
Materials, äußerte sich zufrieden mit der erreichten Einigung:
"Dieses Paket hilft in vielerlei Hinsicht: Erstens dient es der
Umwelt durch weniger Verschmutzung und führt dadurch zu einer
saubereren Zukunft. Zweitens wird der Markt der erneuerbaren
Energien mit den mittelfristigen Zielen klar definiert und
drittens hilft es der Industrie, zahlreiche neue und
hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen."
Auf Grundlage der EU-Richtlinie müssen die Mitgliedsstaaten ihre
nationalen Ziele nun erreichen, indem sie bis 2020 entsprechend
erneuerbare Energien fördern. Das bedeute eine Stärkung
nationaler Förderprogramme, mehr Investitionssicherheit und
einen Abbau administrativer Hürden. Mit der Verabschiedung des
Klimaschutzpaketes bekomme die Photovoltaik-Technologie die
Möglichkeit, ein entscheidender Teil sauberer und nachhaltigerer
Energieversorgung in Europa zu werden, betont Applied Materials
in seiner Pressemitteilung.
19.12.2008 Quelle: Applied Materials Solarserver.de © Heindl
Server GmbH
Bildquelle: Applied Materials, Inc., TOP 10 SOLAR-NEWS die
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Italienische Phoenix Solar-Tochter RED 2002 srl wird zu Phoenix
Solar srl
Gebäudeintegrierte Solarstromanlage von RED
2002.
Renewable Energies Development 2002 srl (RED 2002), die
italienische Tochtergesellschaft der Phoenix Solar AG, wird ab
01. Januar 2009 in Phoenix Solar srl umbenannt. Mit diesem
Schritt stärke die Muttergesellschaft die Marke Phoenix Solar
und die italienische Tochter könne langfristig von dem Know-how
und der Bekanntheit des international agierenden
Solar-Unternehmens profitieren, heißt es in der
Pressemitteilung. Die Phoenix Solar AG ist einer der weltweit
führenden Photovoltaik-Systemanbieter mit einem europäischen
Vertriebsnetz für Komponenten & Systeme sowie Expertise im Bau
von Solar-Kraftwerken bis in den Multi-Megawatt Bereich. Die
Gesellschaft hat ihren Sitz in Sulzemoos bei München und
Tochtergesellschaften in Italien, Spanien, Griechenland,
Singapur und Australien. Nach einer strategischen Beteiligung an
RED 2002 im Jahr 2006 hat Phoenix Solar im Juli 2008 ihren
Anteil auf 100 Prozent erhöht. Die Namensänderung zum 01. Januar
sei die logische Konsequenz der weltweiten
Internationalisierungs- und Markenstrategie des Unternehmens. Es
sei Ziel von Phoenix Solar, weltweit mit einer Marke
aufzutreten.
"Wir sehen im italienischen PV-Markt ein enormes Potenzial.
Gemeinsam mit unseren italienischen Kollegen wollen wir in
Italien kräftig wachsen und unseren Marktanteil konsequent
erweitern", erläutert Dr. Andreas Hänel, Vorstandsvorsitzender
der Phoenix Solar AG. "RED’s Kenntnisse des italienischen
Marktes und die Kompetenz und Erfahrung von Phoenix Solar
ergänzen sich ideal", so der Geschäftsführer von RED 2002,
Domenico Inglieri. "Unser hoch motiviertes Team freut sich
darauf, in Zukunft als Teil der international tätigen Phoenix
Solar Gruppe die solare Zukunft in Italien mit zu gestalten."
18.12.2008 Quelle: Phoenix Solar AG Solarserver.de © Heindl
Server GmbH
Bildquelle: RED 2002 Srl., TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten
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Solar-Council in Phoenix/Arizona mit deutscher Beteiligung
(21.12.2008)
Bergische Universität beteiligt sich am Solar Decathlon Europe
2010 in Madrid (21.12.2008)
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Signet Solar errichtet nächste Photovoltaik-Produktionsstätte im
US-Bundesstaat New Mexico
Im Juni 2008 präsentierte Signet Solar
das erste XXL-Dünnschicht-Modul.
Bill Richardson, Gouverneur von New Mexico und Signet Solar
Inc., Produzent von Dünnschicht-Solarmodulen auf Siliziumbasis,
gaben am 16. Dezember 2008 den Investitionsstart für die erste
nordamerikanische Produktionsstätte des Unternehmens in Belen,
NM (nahe Albuquerque) bekannt. Die Produktionsstätte, deren
Inbetriebnahme für Ende 2010 geplant ist, soll in der ersten
Ausbaustufe eine jährliche Produktionskapazität von 65 Megawatt
(MW) haben – genug, um damit rund 20.000 Haushalte mit Energie
versorgen zu können. Signet Solar investiert nach eigenen
Angaben in die erste Ausbaustufe 200 Millionen Dollar und folge
damit dem strategischen Kurs der lokalen Produktion für lokale
Märkte. "Seit 2002 widmet sich meine Behörde der Aufgabe, New
Mexico zum Mittelpunkt der erneuerbaren Energien im Südwesten
Amerikas zu machen. Die langfristige Verpflichtung von Signet
Solar in New Mexico unterstreicht unser Ansehen als Impulsgeber
im Bereich der erneuerbaren Energien", sagte Gouverneur Bill
Richardson. "In einer Zeit der wirtschaftlichen Unsicherheit
wird dieses Vorhaben hunderte, dringend benötigte Arbeitsplätze,
schaffen. Es bestätigt zudem die führende Rolle New Mexicos beim
Aufbau des neuen Energieprogramms des zukünftigen Präsidenten
Obama in den nächsten zehn Jahren."
Ausbau der Produktionskapazität soll langfristig 600 neue
Arbeitsplätze schaffen
Der geplante Ausbau der Produktionskapazität in Richtung 300 MW
pro Jahr auf knapp sechs Hektar Produktionsfläche, werde
langfristig 600 neue Arbeitsplätze schaffen und stelle für
Signet Solar den strategischen nächsten Schritt in den US-Markt
dar, betont das Unternehmen. "Für die Expansionspläne von Signet
Solar, den wachsenden amerikanischen Markt für erneuerbare
Energien zu adressieren, ist New Mexico ist eine hervorragende
Ausgangsbasis", sagte Rajeeva Lahri, Vorstand und Gründer von
Signet Solar. "Unter der Führung von Gouverneur Richardson hat
New Mexico Verpflichtung gegenüber den erneuerbaren Energien
durch öffentlich-rechtliche Partnerschaften übernommen und wird
qualifizierte Arbeitskräfte und weltweit führende
Forschungseinrichtungen aufbauen."
280 Hektar großes Solarkraftwerk in der Region geplant
Signet Solar ist das erste Unternehmen, das eine
Produktionsstätte im insgesamt 2.400 Hektar großen
Industriegebiet in Rancho Cielo errichtet. Die Gemeinde Rancho
Cielo beabsichtigt, mit Dünnschicht-Solarmodulen von Signet
Solar ein knapp drei Quadratkilometer großes Solar-Kraftwerk zu
errichten, mit dem ein Großteil des Energiebedarfs von Rancho
Cielo gedeckt werden soll. "Wir freuen uns, dass durch die
Partnerschaft mit Signet Solar zahlreiche hochqualifizierte
Arbeitsplätze in Belen entstehen, und wir die Möglichkeit haben,
eine nachhaltige grüne Stadt in New Mexico aufzubauen", so Jim
Foster, geschäftsführender Gesellschafter bei Coast Range
Investments. Signet Solar ist das erste Unternehmen der
Photovoltaikbranche, das auf Basis von Silizium
Dünnschichttechnologie ultragroße Solarmodule in Serie
produziert. Das Hauptquartier des Unternehmens befindet sich im
Silicon Valley, Menlo Park, Kalifornien.
Kapazität des Mutterwerks in Deutschland soll bis Mitte 2010 auf
130 MW steigen
Das Mutterwerk des Unternehmens bei Dresden (Sachsen) fertigt
und liefert seit Oktober 2008 weltweit Module der Groesse 5.7 m2
an ausgewählte Kunden aus. In Deutschland sind zur Zeit 160
Mitarbeiter in der 11.000 Quadratmeter großen Fertigung
beschäftigt. Der Ausbau des ersten Standortes von Signet Solar
zum zentralen Forschung- und Entwicklungszentrum der
Firmengruppe sowie als Fertigung für den europäischen Markt sei
im Zeitplan und werde Mitte 2010 mit einer Produktionskapazität
von 130 MWp und 400 Angestellten abgeschlossen sein.
Kunden von Signet Solar installieren nach Angaben des
Unternehmens derzeit in Deutschland Solarstromanlagen im Bereich
von 10 kW - 2 MW. Die ultragroßen Module von Signet Solar eignen
sich besonders für Solarfarmen, große kommerzielle Anlagen,
gebäudeintegrierte Photovoltaik und die Elektrifizierung von
Gebieten ohne Stromnetzzugang.
18.12.2008 Quelle: Signet Solar Inc. Solarserver.de © Heindl
Server GmbH
Bildquelle: Signet Solar, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten
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2010 in Madrid (21.12.2008)
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SCHOTT Solar AG steigert Umsatz um rund 70 %; EBIT wächst
überproportional
Produktion von Solar-Receivern bei SCHOTT
in Aznalcóllar.
Die SCHOTT Solar AG schließt das Geschäftsjahr 2007/08 mit einem
Rekordergebnis ab, berichtet das Unternehmen in einer
Pressemitteilung. Die Gesellschaft habe dabei alle wesentlichen
Finanzkennzahlen deutlich verbessert und liege mit Ihrer
Expansion in beiden Geschäftsbereichen weiter voll im Plan. Die
SCHOTT Solar AG konnte nach eigenen Angaben im abgelaufenen
Geschäftsjahr 2007/2008 (1. Oktober 2007 bis 30. September 2008)
ein deutliches Umsatzwachstum von rund 70 % auf 482 Millionen
Euro verzeichnen (Vorjahr: 283 Mio. Euro*). Gleichzeitig
verbesserte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
überproportional auf 52 Millionen Euro (Vorjahr: 9 Mio. Euro*).
Das Unternehmen beschäftigte zum 30. September 2008 an
Standorten in Deutschland, Spanien, der Tschechischen Republik
und den USA 1.650 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.037 Mitarbeiter). Die
SCHOTT Solar AG ist nach eigener Einschätzung der führende
Anbieter von Receivern für Solar-Kraftwerke mit
Parabolrinnentechnologie sowie integrierter Anbieter von
Photovoltaik-Produkten.
Photovoltaik- und CSP-Produktionskapazität erweitert
"Wir haben im vergangenen Geschäftsjahr unsere
Unternehmensstrategie konsequent umgesetzt und sind mit unserer
einzigartigen Positionierung in den Geschäftsbereichen
Concentrated Solar Power und Photovoltaics für die Zukunft gut
gerüstet", betonte Vorstand Dr. Martin Heming. Die
Produktionskapazitäten im Geschäftsbereich Photovoltaik seien
plangemäß erweitert worden. So wurde die kristalline Zell- und
Modulproduktionskapazität auf 185 Megawatt (Vorjahr: 135
Megawatt) bzw. 170 Megawatt (Vorjahr: 90 Megawatt) ausgebaut.
Auch die Dünnschicht-Produktionskapazität wurde deutlich auf 35
Megawatt gesteigert (Vorjahr: 3 Megawatt). Im Geschäftsbereich
Concentrated Solar Power (CSP; solarthermische Kraftwerke) stieg
die Kapazität durch die erste Produktionslinie am neuen Standort
in Aznalcollàr, Spanien, auf insgesamt 400 Megawatt.
Für das Geschäftsjahr 2008/09 geht die SCHOTT Solar AG von einem
weiter starken Umsatzwachstum und einer positiven
Ergebnisentwicklung aus. Allerdings werde die Gesamtentwicklung
der Solarbranche im Jahr 2009 erheblich von den momentan schwer
prognostizierbaren Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise
abhängig sein, heißt es in der Pressemitteilung.
* Die gekennzeichneten Vergleichsangaben für das Geschäftsjahr
2006/2007 geben die Gewinn- und Verlustrechnung, die Bilanz und
die Kapitalflussrechnung der SCHOTT Solar AG so wieder, als wäre
die SCHOTT Solar CSP GmbH bereits seit Beginn des
Geschäftsjahres 2006/2007 und nicht erst mit wirtschaftlicher
Wirkung ab dem 1. Oktober 2007 eine Tochtergesellschaft der
SCHOTT Solar AG. Der Geschäftsbereich Concentrated Solar Power,
der von der SCHOTT Solar CSP GmbH und deren spanischer
Tochtergesellschaft betrieben wird, wurde erst im Geschäftsjahr
2007/2008 mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Oktober 2007 in
SCHOTT Solar eingebracht.
18.12.2008 Quelle: SCHOTT Solar AG Solarserver.de © Heindl
Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar AG, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten
Solarnachrichten auf einen Blick
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IBC SOLAR und Enercoop errichten 13 MW-Solarkraftwerk im
spanischen Crevillente
13,2 MW-Solarpark in Crevillente (Spanien).
IBC SOLAR (Bad Staffelstein), eines der weltweit führenden
Systemhäuser für Photovoltaik, hat gemeinsam mit dem spanischen
Energieversorger Grupo Enercoop ein leistungsstarkes
Solar-Kraftwerk in Crevillente, nahe Alicante errichtet. Das
Projekt wurde in drei Phasen realisiert. Der erste Teilabschnitt
mit einer Leistung von 6,2 MWp speist bereits seit Dezember 2007
Solarstrom in das spanische Stromnetz ein. Dieses Kraftwerk
wurde im Jahr 2008 bis September um zwei weitere Anlagen
erweitert und verfügt nun insgesamt über eine Nennleistung von
13,2 Megawatt (MWp) und kann damit rund 4.000 spanische
Haushalte mit Strom versorgen.
Knapp 60.000 Solarmodule versorgen rund 4.000 Haushalte mit
Strom
Bereits 2006 hatte IBC SOLAR erste Gespräche mit Enercoop
geführt und die Zusammenarbeit begonnen. Dabei war IBC SOLAR für
die Bauleitung sowie für die Konzeption der
Anlagen-Kommunikation und des Kühlkonzepts für das
Wechselrichtergebäude verantwortlich. Nach Beendigung der
Planungsphase lieferte IBC SOLAR im April 2007 die ersten
Module, die in mehreren Bauphasen nach und nach installiert
wurden. IBC SOLAR stellte im vergangenen Jahr für diesen ersten
Teil des Solarparks mehr als 27.000 leistungsstarke
polykristalline Solar-Module für die 6,2 MWp-Anlage in
Crevillente bereit.
Seit der Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage im Dezember 2007
unterstützt die sonnenverwöhnte Region um Alicante die spanische
Energieversorgung mit Strom aus Sonnenlicht. Inzwischen hat IBC
SOLAR das Solarkraftwerk um zwei weitere Teilbereiche erweitert
und kann nun mit seinen 13,24 MWp Nennleistung circa 4.000
Haushalte versorgen. Für die beiden zusätzlichen Teilbereiche
wurden über 31.400 PV-Module von IBC SOLAR installiert. Das
Gebiet um das schnell wachsende Alicante erfährt durch den
Tourismus und seine aufstrebende Industrie einen stetigen
wirtschaftlichen Aufschwung. "Die Zusammenarbeit mit Grupo
Enercoop hat sehr gut funktioniert", betont IBC
SOLAR-Projektleiter Frank Müller. "Mit diesem Projekt haben wir
gezeigt, wie zuverlässig und effizient Solarparks
umweltfreundlichen Strom erzeugen können. Trotz der gesetzlichen
Deckelung für weitere PV-Anlagen auf 500 Megawatt pro Jahr
hoffen wir, unsere erfolgreiche Zusammenarbeit weiter ausbauen
zu können."
18.12.2008 Quelle: IBC SOLAR AG Solarserver.de © Heindl Server
GmbH
Bildquelle: IBC Solar AG, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten
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zum Bau von Dach-Solarstromanlagen (19.12.2008)
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Taiwanesischer Photovoltaik-Hersteller Auria Solar startet
Pilotproduktion von mikromorphen Solarmodulen
Auria Solar produziert mit Equipemnt von
Oerlikon Solar.
Oerlikon Solar (Trübbach, Schweiz), weltweiter Anbieter von
Produktionsanlagen für Dünnschicht-Silizium-Solarmodule, gab am
17. Dezember 2008 bekannt, dass Auria Solar als erster
asiatischer Kunde mit der Produktion von "Micromorph"-Modulen
beginnt. Dank der intensiven Zusammenarbeit zwischen Oerlikon
Solar und Aurias engagiertem Konstruktions- und F&E-Teams habe
die Produktion der Micromorph-Module in kürzester Zeit gestartet
werden können - weniger als vier Monate nach Lieferung der
Anlage im August 2008. Die volle Produktion soll im 1. Quartal
2009 beginnen, mit einem jährlichen Volumen von über 60 Megawatt
(MWp). Dies bringe Auria Solar seinem Ziel einen großen Schritt
näher, bis 2012 eine jährliche Produktionskapazität von 500 MWp
aufzubauen, heißt es in der Pressemitteilung von Oerlikon Solar.
Die Geschäftsleitung von Auria zeigte sich äußerst
zuversichtlich, dass schon ab 2009 erste Einnahmen
erwirtschaftet werden, da die Produktion bereits heute voll
ausgebucht sei.
"Um sich im globalen Dünnschicht-Markt erfolgreich
durchzusetzen, braucht man innovative und führende Technologie,
bewährte End-to-End-Produktionsanlagen und umfassenden
Kundenservice. Diese Voraussetzungen ermöglichen es erst, die
Produktion so zügig und effizient wie möglich aufzubauen und zu
erweitern", sagt Dr. Chi-Yao Tsai, Vorstand von Auria Solar.
"Oerlikon Solar vereinigt all diese Eigenschaften am
überzeugendsten und hat beständig gezeigt, dass das Unternehmen
nicht nur über bewährte Technologie verfügt, sondern auch über
die Fähigkeit, Anlagen extrem pünktlich zu liefern und
erfolgreich hochzufahren."
Zweite, mikrokristalline Absorberschicht steigert den
Wirkungsgrad
Die Oerlikon eigene Micromorph-Technologie steigert den
Wirkungsgrad von Solarzellen erheblich, indem es eine zweite
mikrokristalline Absorberschicht in die amorphe Siliziumschicht
(a-Si) einbaut. Diese wandelt die Energie des Rot- und
Nah-Infrarot-Spektrums um, wodurch laut Oerlikon Solar
Steigerungen des Wirkungsgrades von bis zu 50 % erzielt werden
können. Zugleich werde die Modulleistung erheblich gesteigert,
was eine kostengünstige Panelproduktion ermögliche.
Massenfertigungstechnologie hilft, Solarstrom wirtschaftlich
konkurrenzfähig zu machen
"Die Fähigkeit von Oerlikon Solar, Produktionslinien rasch
auszuliefern, ist ab sofort in Asien und Europa etabliert.
Kombiniert mit unserer signifikant reduzierten
Markteinführungszeit ist dies ein signifikantes
Unterscheidungsmerkmal, welches uns von unserer Konkurrenz
abhebt", sagt Jeannine Sargent, CEO Oerlikon Solar. "Unsere
weltweit führenden Produktionslösungen kombinieren ausgereifte
Massenfertigungstechnologie mit unerreichten Stückzahl- und
Leistungsgarantien, wodurch wir unseren Kunden ein weltweit
einzigartiges Leistungsportfolio anbieten. Der Produktionsstart
bei Auria Solar als erster asiatischer Micromorph-Produzent,
stellt damit einen weiteren Meilenstein in Oerlikon Solars Ziel
dar, Solarenergie als eine alternative, nachhaltige
Energielösung wirtschaftlich konkurrenzfähig zu machen", so
Sargent weiter.
18.12.2008 Quelle: Oerlikon Solar Solarserver.de © Heindl Server
GmbH
Bildquelle: Auria Solar, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten
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40 Milliarden Euro wachsen
Photovoltaik-Statusreport des JRC.
Das Forschungszentrum der EU-Kommission (Joint Research Centre,
JRC) veröffentlichte am 11.12.2008 seinen neuesten
Photovoltaik-Statusbericht. Der "Photovoltaics Status Report"
verbindet die Analyse von aktuellen Daten zur internationalen
Photovoltaik-Produktion und Installationszahlen für 2007 mit
Informationen über strategische und politische Entwicklungen bis
zum September 2008. Die ersten Ergebnisse zeigen ein jährliches
Wachstum der Photovoltaikproduktion um durchschnittlich 40 % in
den vergangenen fünf Jahren und einen Spitzenwert von 60 % im
Jahr 2007. In diesem Jahr wurden in Deutschland rund 100.000
Gebäude mit Solarstromanlagen ausgestattet, was einem Umsatz von
rund 5,7 Milliarden Euro entspricht. Die weltweite
Solarstrom-Produktion beziffert der Report mit rund 10
Milliarden Kilowattstunden (kWh), wovon die Hälfte auf die EU
entfällt. Solarstrom hat zwar nur einen Anteil von 0, 2 % an der
europäischen Elektrizitätsversorgung, doch er vermeidet damit
immerhin rund vier Millionen Tonnen CO2-Emissionen.
Förderprogramme und technischer Fortschritt senkten die Kosten
der Photovoltaik, betont das JRC. Das Marktvolumen wird nach
Einschätzung der Forscher bis 2020 auf etwa 40 Milliarden Euro
steigen, während die Preise für die Verbraucher weiter sinken.
Günstige Perspektiven für die Solarenergie
Das Photovoltaik-Wachstumsszenario für Europa, basierend auf
Daten aus den Jahren 2001 bis 2007 sowie auf der Grundlage von
Analysen der Förderpolitik und der Investitionen,
prognostiziert, dass im Jahr 2010 rund 15 Terawattstunden (TWh)
Solarstrom erzeugt werden. Das entspricht 0,5 der
Stromproduktion in den 27 EU-Mitgliedsstaaten im Jahr 2006 oder
in etwa dem Stromverbrauch von Slowenien. Laut Studie wird China
im Jahr 2012 rund 27 % der weltweiten Produktionskapazität für
Solarzellen haben (zirka 42.8 GW), gefolgt von Europa mit 23 %,
Japan (17 %) und Taiwan (14 %).
Der Photovoltaic Status Report 2008 kann kostenlos
heruntergeladen werden unter http://re.jrc.ec.europa.eu/refsys.
18.12.2008 Quelle: JRC Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: JRC, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten
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China Sunergy schließt Solarzellen-Liefervertrag über 22
Megawatt mit deutschem Modulhersteller Solarwatt
Solarzellen-Production bei China Sunergy.
Der Solarzellen-Hersteller China Sunergy Co., Ltd. (Nanjing,
China) berichtete am 10. 12. 2008, das Unternehmen habe einen
Vertrag mit dem Solarmodul-Produzenten Solarwatt AG (Dresden)
unterzeichnet, der im Jahr 2009 eine Solarzellen-Lieferung mit
einer Gesamtkapazität von 22 Megawatt (MW) vorsehe. Entsprechend
der Vereinbarung werde China Sunergy die Solarwatt AG beginnend
im Januar 2009 kontinuierlich mit hoch effizienten Solarzellen
zu festen Preisen versorgen, bis eine Gesamtkapazität von 22 MW
erreicht wird. "Ich bin froh über diesen Vertragsabschluss mit
Solarwatt, einem Marktführer im dynamischsten Solar-Markt der
Welt", sagte Dr. Ruennsheng Allen Wang, Präsident und Vortstand
von China Sunergy. "Trotz des unsicheren Wirtschaftsklimas haben
wir wichtige Verkaufsverträge mit Marktführern in
Schlüsselmärkten schließen können. Bis der Markt wieder
transparenter ist, sind wir wirtschaftlich gut aufgestellt",
ergänzte Wang.
18.12.2008 Quelle: China Sunergy Co., Ltd. Solarserver.de ©
Heindl Server GmbH
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Australien: Regierung gibt Förderprogramm für erneuerbare
Energien frei, "Sonnenstaat" Queensland schaltet auf Solarstrom
um
Premierminister Kevin Rudd: Erneuerbare
Energien können künftig eine wichtige Rolle
spielen.
Der australische Premierminister Kevin Rudd und die
Premierministerin des Bundestaates Queensland, Anna Bligh,
inspizierten am 14. 12. 2008 die Fortschritte des
Solar-Kraftwerks in dem abgelegenen Ortes Windorah im Südwesten
des Landes. Laut einer Pressemitteilung beträgt das
Investitionsvolumen für dieses Projekt 4,5 Millionen
Australische Dollar (AUD; 2.19 Mio. EUR). Das neue
Solar-Kraftwerk wurde im Rahmen des australischen "Renewable
Remote Power Generation"- Programms finanziert, und macht
Windorah zur ersten Gemeinde, die in Queensland Solarenergie zur
Stromerzeugung nutzt. Premierminister Rudd kündigte an, dass die
Regierung in den kommenden 18 Monaten finanzielle Mittel im
Umfang von 500 Millionen AUD (ca. 244 Mio. EUR) für den
"Renewable Energy Fund" (REF) zur Verfügung stellen werde, um
Investitionen zu fördern. Rudd kündigte weiter an, dass 100
Millionen AUD (ca. 49 Mio. EUR) für die Jahre 2008 und 2009
bereitstünden, und weitere 400 Millionen AUD (ca. 196,5 Mio.
EUR) für die Jahre 2009 und 2010. Der REF sei ins Leben gerufen
worden, um die Kosten für Demonstrationsanlagen zu senken und
Technologien zur Nutzung der erneuerbaren Energien zu
entwickeln. Diese Technologien könnten laut Rudd in den
kommenden Jahren eine entscheidende Rolle zur Energieversorgung
von Australien sowie für die Energiesicherheit des Landes
spielen.
Australische Regierung fördert Projekte mit erneuerbarer Energie
Der "Renewable Energy Fund" umfasst Programme für
Energietechnologie-Demonstrationsanlagen und Forschungsvorhaben
sowie für Bio-Kraftstoffe und Erdwärme-Projekte. Premierminister
Rudd erwartet, dass die staatliche Förderung Solar-Projekte und
andere Vorhaben zur Nutzung der Erneuerbaren vorantreibt, die
Wirtschaft ankurbelt, Arbeitsplätze schafft und gleichzeitig das
australische Klimaschutzprogramm "Carbon Pollution Reduction
Scheme" unterstützt. Zusätzlich zum REF werden in Australien
verschiedene Großprojekte im Rahmen des "Renewable Remote Power
Generation"-Programms mit mehr als 50 Millionen AUD (ca. 24,6
Mio. EUR) unterstützt, die laut Pressemitteilung in Australien
Investitionen für Projekte im Umfang von über 107 Millionen AUD
(52.5 Mio. EUR) ausgelöst haben.
Große Parabolschüsseln versorgen abgelegenes Dorf mit Solarstrom
Das neue Solar-Kraftwerk in Windorah verwendet Parabolspiegel
mit einem Durchmesser von 14 Metern, die das Sonnenlicht
bündeln. Die Spiegel folgen mit Hilfe eines Nachführsystems dem
Lauf der Sonne vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang. Laut
Pressemitteilung ist das Kraftwerk mit einer neuartigen Software
ausgestattet, die Wolken erkennen und vorhersagen könne und bei
Bedarf ein Batteriesystem aktiviere, um die Stromversorgung
sicherzustellen, bis die Wolke weiterzieht. Nachts und an Tagen
mit bedecktem Himmel versorgen Diesel-Generatoren den Ort mit
Strom. Alle fünf Parabolspiegel haben letzte Woche erstmals
gemeinsam Solarstrom produziert, in das örtliche Netz
eingespeist und auf diese Weise ungefähr 60 Haushalte und
Unternehmen versorgt.
Solarkraftwerk könnte an einem sonnigen Tag das ganze Dorf
versorgen
Unter idealen Bedingungen mit langer Sonnenbestrahlung und mit
wenig Staub in der Luft könnte das Solarkraftwerk tagsüber
genügend Strom für das gesamte Dorf produzieren und alle 100
Einwohner versorgen, heißt es in der Pressemitteilung.
Solarenergie könnte die Stromversorgung der abgelegenen Orte in
Australien revolutionieren, die nicht an das Elektrizitätsnetz
angeschlossen sind und bisher mit Dieselgeneratoren versorgt
werden. Die Landesregierung von Queensland habe mit dem
Versorgungsunternehmen Ergon Energy (Rockhampton, Queensland,
Australien) mehr als 3, 5 Millionen AUD (ca. 1.72 Mio. EUR) in
das Solarkraftwerk in Windorah investiert. Zusätzlich habe die
australische Regierung rund eine Million AUD (ca. 490.000 EUR)
für dieses Projekt im Rahmen des "Renewable Remote Power
Generation"-Programms beigesteuert, das vom Energieministerium
Australiens durchgeführt wird. Das Solarkraftwerk in Windorah
soll jährlich rund 300.000 Kilowattstunden Solarstrom
produzieren, den Dieselverbrauch um zirka 100.000 Liter senken
und 300 Tonnen Treibhausgasemissionen vermeiden. Ingenieure
werden das System bis Februar 2009 testen, dann soll das
Solarkraftwerk offiziell in Betrieb genommen werden.
18.12.2008 Quelle: Regierung von Australien Solarserver.de ©
Heindl Server GmbH
Bildquelle: Regierung von Australien, TOP 10 SOLAR-NEWS die
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Photovoltaik-Unternehmen SOLON stockt Beteiligung an
italienischem Start-up Estelux auf
Die Berliner SOLON SE, einer der größten europäischen
Solarmodulproduzenten und ein führender Anbieter von
Photovoltaiksystemen für solare Großkraftwerke, hat ihre im Juni
2008 erworbene strategische Beteiligung von 19,5 Prozent an dem
italienischen Start-up-Unternehmen Estelux s.r.l. auf 100
Prozent aufgestockt. Die Anteile werden von der italienischen
SOLON-Tochter SOLON S.p.A. gehalten, berichtet das Unternehmen
in einer Pressemitteilung. Die im Jahr 2007 gegründete Estelux
plant die Errichtung eines Werkes zur Herstellung von
Solar-Silizium im norditalienischen Ferrara. Die
Produktionsstätte soll im ersten Ausbauschritt eine
Jahreskapazität von 4.000 Tonnen haben; der Start der Produktion
ist für Ende 2010 vorgesehen. Das Gelände sei für den Baubeginn
vorbereitet, die Detailplanung stehe kurz vor dem Abschluss,
heißt es in der Pressemitteilung. Die Gesamtinvestitionssumme
wird laut SOLON rund 400 Millionen Euro betragen. Für das erste
Quartal 2009 werde die Erteilung der Baugenehmigung erwartet.
Danach soll die Ansprache weiterer Investoren erfolgen. Dieses
Engagement diene dazu, die Rohstoffbasis von SOLON zu
verbreitern und dem Unternehmen langfristig Zugang zu
zusätzlichen Mengen an Solarsilizium bzw. Solarzellen zu
sichern.
17.12.2008 Quelle: SOLON SE Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Photovoltaik-Hersteller Suniva eröffnet Solarzellen-Fabrik im
US-Bundesstaat Georgia
Gouverneur Perdue, CEO Baumstark und
Technik-Chef Shea prüfen einen Stapel
Solarzellen.
Suniva Inc. (Norcross, Georgia), Produzent von Solarzellen auf
der Basis von monokristallinem Silizium, hat am 11. Dezember
2008 die erste Solarzellen-Fabrik im Südwesten der USA im Rahmen
eines Festakts offiziell eröffnet. Das Unternehmen will an dem
Standort bis Ende 2009 mehr als 100 "grüne" Arbeitsplätze
schaffen, bei vollständiger Auslastung der Fabrik im Jahr 2010
sollen noch mehr Mitarbeiter eingestellt werden. Bei der
Einweihungszeremonie würdigte der Gouverneur von Georgia, Sonny
Perdue, die Bedeutung des Unternehmens für die Wirtschaft und
die energiepolitische Position des Bundesstaates in den USA:
"Die Patente von Suniva stammen aus den Labors der technischen
Hochschule Georgia Tech und Suniva ist ein erstklassiges
Beispiel dafür, wie Georgia ein führende Rolle in den USA
spielen kann, indem es Kräfte von öffentlichen Institutionen und
privater Wirtschaft bündelt. Mit dem Energy Innovation Center
und dem Bioenergy Corridor hat Georgia seine Unterstützung der
sauberen Energieproduktion unterstrichen, und die neue Fabrik
von Suniva macht uns zu einem der ersten Bundesstaaten, die
Solarzellen produzieren", betonte Perdue.
Staatlich-private Zusammenarbeit erleichtert das Wachstum
Die Eröffnung der Solarzellen-Fabrik fand in einer Umbruchphase
der amerikanischen Energiepolitik statt. Der designierte
Präsident Barack Obama plant mit seinem Übergangsteam, die
Branche der erneuerbaren Energien als Teil des Hilfspakets für
die Wirtschaft zu fördern. Als Unternehmen, dessen bedeutendste
Technologie in einem staatlich gefördertem Labor entwickelt
wurde, ist Suniva ein Beispiel dafür, wie staatlich geförderte
Initiativen die Gründung von Unternehmen in den USA unterstützen
kann. Auf diese Weise werde die Nutzung erneuerbarer Energien
erleichtert und beschleunigt, heißt es in der Pressemitteilung.
Der Firmengründer und Technikvorstand von Suniva, Dr. Ajeet
Rohatgi, ist gleichzeitig auch Gründer des University Center of
Excellence for Photovoltaic Research and Education (UCEP;
Atlanta, Georgia) an der Georgia Tech Universität, die vom
US-amerikanischen Energieministerium (Department of Energy, DoE)
finanziert wird. "Obwohl Suniva kaum ein Jahr alt ist, ist die
heutige Eröffnungszeremonie die Krönung zwanzigjähriger Arbeit“,
sagte Dr. Rohatgi. "Mein Lebenswerk, die Solartechnologie
voranzutreiben, wurde nur möglich mit staatlicher Unterstützung
in Zusammenarbeit mit Georgia Tech".
17.12.2008 Quelle: Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suniva Inc., TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten
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Australischer Vertriebspartner von SCHOTT Solar gewinnt zum
dritten Mal in Folge einen Preis für saubere Energieproduktion
Solar-Lärmschutzmauer im australischen
Bundesstaat Victoria.
Der Energieminister des australischen Bundesstaates Victoria hat
zwei Solarstromanlagen mit SCHOTT Solar-Modulen für ihr
hervorragendes Design und ihre vorbildliche Installation
ausgezeichnet. Auf der Clean Energy Council-Konferenz in
Melbourne wurde Going Solar, ein australischer Vertriebspartner
von SCHOTT Solar, in diesem Jahr gleich mit zwei Awards für die
beste netzgekoppelte Photovoltaik-Anlage über bzw. unter 5
Kilowatt (kW) Leistung ausgezeichnet. Einen der begehrten Preise
erhielt Going Solar 2008 für die erste Strom produzierende
Lärmschutzmauer Australiens. Der Wall entlang des viel
befahrenen Verkehrsknotenpunktes Tulla-Calder im Bundesstaat
Victoria schützt die Anwohner nicht nur vor Lärm, sondern
erzeugt auch noch die nötige Energie für die Straßenbeleuchtung
entlang dieses Autobahnabschnitts. Den oberen Abschluss der
Mauer bilden 210 Dünnschicht-Paneele von SCHOTT Solar, die auf
einer Länge von 500 Metern nebeneinander angeordnet sind. Knapp
25 kW Strom produziert die Lärmschutzmauer laut SCHOTT Solar.
Zwei Aspekte haben die Jury an diesem Projekt besonders
beeindruckt, wie Dr. Martin Heming, Vorstandsvorsitzender und
CEO von SCHOTT Solar, erläutert: "Die solare Lärmschutzwand ist
ein gutes Beispiel dafür, dass sich Solarenergie in verschiedene
Arten von Bauwerken integrieren lässt. Sie zeigt, auf welche
Weise Umweltaspekte auch im Straßenbau noch mehr
Berücksichtigung finden können. Darüber hinaus ist die Anlage
sehr clever konstruiert: Sie ist so angelegt, dass kaum Schatten
auf die Module fällt. Die Stromausbeute ist dadurch optimal."
Auch beim zweiten ausgezeichneten Projekt kamen PV-Module von
SCHOTT Solar zum Einsatz: In Williamstown, ebenfalls im
Bundesstaat Victoria gelegen, installierte Going Solar auf dem
Neubau eines Wohnhauses eine Solarstromanlage mit einer Leistung
von knapp 3 kW. In Zusammenarbeit mit dem Kunden und dem
Architekten hat das Unternehmen dank detaillierter Vorbereitung
ein hervorragendes Ergebnis erzielt: Bereits in der
Planungsphase des Gebäudes haben die Verantwortlichen
berücksichtigt, dass Kabel, Zähler und Wechselrichter
installiert werden müssen. So konnten diese Komponenten direkt
beim Bau des Wohnhauses angebracht werden und der Bauherr hat
dadurch Zeit und Geld bei der Installation eingespart.
Erfolgreiche Zusammenarbeit
"Wir freuen uns sehr mit Going Solar. Die Awards haben uns
einmal mehr in unserer Partnerwahl bestätigt. Denn nur
Partnerunternehmen mit dem gleichen Qualitätsanspruch können die
optimale Leistung aus unseren Modulen herausholen", erklärt
Heming. SCHOTT Solar und Going Solar arbeiten bereits seit
mehreren Jahren erfolgreich zusammen.
Die Siegerehrung fand auch 2008 im Rahmen der jährlich
stattfindenden Clean Energy Council-Konferenz in Melbourne
statt. Das Clean Energy Council ist durch den Zusammenschluss
des australischen Wirtschaftsrats für nachhaltige Energie (BCSE)
und der australischen Gesellschaft für Windenergie (Auswind)
entstanden und vergibt jährlich vier Awards. In diesem Jahr
wurden die Preise von Peter Bachelor, dem Energieminister des
australischen Bundesstaats Victoria und Minister für
Gemeindebauvorhaben verliehen. Die Jury sucht jedes Jahr nach
innovativen, umweltverträglichen und gut dokumentierten
Systemen, die hervorragende Leistungen in Design und
Installation bei netzgekoppelten Stromanlagen darstellen. Der
SCHOTT Solar Partner Going Solar hatte bereits im Jahr 2006 und
2007 die Awards für die besten netzgekoppelten Solarstromanlagen
gewonnen.
17.12.2008 Quelle: SCHOTT Solar Solarserver.de © Heindl Server
GmbH
Bildquelle: Going Solar, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten
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Obama beruft Regierungsteam für Energie und Umwelt -
Nobelpreisträger Dr. Steven Chu wird Energieminister
Dr. Steven Chu ist designierter US-Energieminister.
"Die Zukunft unserer Wirtschaft und die nationale Sicherheit
sind untrennbar mit einer Herausforderung verbunden: der
Energieversorgung", sagte der künftige US-Präsident Barack Obama
am 15.12.2008 bei der Vorstellung seines Teams für die
Energieversorgung und den Umweltschutz. Neuer Energieminister
wird der Physik-Nobelpreisträger Dr. Steven Chu. Lisa Jackson,
derzeit Umweltministerin des Bundesstaates New Jersey wird neue
Chefin der US-Umweltbehörde (Environmental Protection Agency;
EPA). "Das Team, das ich ausgewählt habe besteht aus führenden
Experten und Managern, die ihre einzigartigen Fähigkeiten
einbringen, um den großen Herausforderungen zu begegnen. Sie
sind bereit, die Regierung zu reformieren und dabei zu helfen,
unsere Wirtschaft zu verändern, damit die Bürger wohlhabender
werden, die Nation sicher ist und die Erde geschützt wird",
fügte Obama hinzu.
Solar-, Wind- und Bioenergie als neue Grundlage der
Energieversorgung
Obama betonte, er sei nicht der erste Politiker, der enorme
Anstrengungen zum Klimaschutz und zur Energieunabhängigkeit
versprochen habe. "Doch dieses Mal muss es ganz anders werden.
Das ist keine Aufgabe für die Regierung allein, sondern für uns
alle", betonte Obama. "Eine neue Energiewirtschaft zu schaffen,
bedeutet nachhaltige gemeinsame Arbeit, denn die Grundlage
unserer Energieunabhängigkeit findet sich hier in Amerika: es
ist die Solar-, Wind- und Bioenergie, es sind neue Technologien,
es sind die Innovationen unserer Wissenschaftler und Unternehmer
- und es ist die Art und Qualität, wie wir arbeiten", sagte
Obama. "Das sind die Quellen, aus den wir schöpfen müssen, um
die Abhängigkeit vom Öl zu verringern und eine neue Wirtschaft
zu gestalten.
17.12.2008 Quelle: change.gov Solarserver.de © Heindl Server
GmbH
Bildquelle: change.gov, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten
Solarnachrichten auf einen Blick
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Intersolar und PV Group kooperieren im Bereich
Photovoltaik-Produktion
Gemeinsam mit der weltweit tätigen PV Group verstärkt die
Fachmesse Intersolar 2009 ihr Angebot für Aussteller im Bereich
der Photovoltaik-Produktion. Auf der Intersolar 2009 steht den
Unternehmen der Branche erstmals eine eigene Halle zur
Verfügung, um Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren.
Gleichzeitig hält mit der hochkarätigen "PV Production and
Technology Conference" eine neue begleitende Tagung Einzug in
München, welche die aktuellsten und wichtigsten Branchenthemen
thematisieren wird. Die bisher getrennten Branchen der
industriellen Halbleiterproduktion und der Photovoltaik wachsen
immer mehr zusammen und profitieren gegenseitig von den
Vorteilen eines großen internationalen Marktes sowie von dem
gemeinsamen Know-how. Das Ergebnis dieses Prozesses sind
Effizienzsteigerungen und sinkende Preise für
Photovoltaik-Produkte. Für die PV Group der SEMI und die
Intersolar war es daher nur konsequent bei der Intersolar 2009
ihre Kräfte zu bündeln. "Wir freuen uns, mit der PV Group einen
international anerkannten Partner für den Bereich
Photovoltaik-Produktion und Automatisierung gewonnen zu haben.
Mit der neuen Kooperation können wir unser Angebot für die
produzierende Industrie in diesem Bereich ausweiten und dem
Bedarf der Branche auf der Intersolar 2009 optimal gerecht
werden", sagt Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar
Promotion GmbH (Pforzheim), einer der beiden Veranstalter der
Intersolar 2009.
Auch Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft
Touristik und Messe GmbH & Co. KG, weiterer Veranstalter der
Intersolar, sieht großes Potential in der Zusammenarbeit: "Als
internationale Leitmesse wollen wir für unsere Aussteller und
Besucher die gesamte Wertschöpfungskette der Solartechnik auf
dem neuesten Stand abbilden. Durch die Kooperation mit der PV
Group leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung der
Branche weltweit und damit auch zu ihrem weiteren Wachstum".
Die PV Group ist eine Initiative der SEMI, des internationalen
Halbleiterverbandes für produzierende Unternehmen und adressiert
innerhalb des Verbandes speziell den Bereich
Photovoltaik-Produktion.
Wachstumsmarkt Photovoltaik Produktion
Im Jahr 2007 setzte die europäische Photovoltaik-Branche
insgesamt 5,5 Milliarden Euro um und die Tendenz ist weiter
steigend. Gleichzeitig hat sich der Preis von Photovoltaik
Modulen, gemessen an den Kosten je installiertem Watt, in den
letzten 20 Jahren mehr als halbiert. Diese Entwicklung ist zum
einen der ständig steigenden Energieeffizienz moderner
Photovoltaikmodule zu verdanken. Zum anderen tragen aber auch
neue Technologien in der Fertigung sowie das Wachstum und die
weitere Vernetzung der Branche zur Reduktion der Kosten bei.
Eddy Blokken, Director Technology and Standards der SEMI: "Im
Zuge der Kooperation mit der Intersolar können wir die
Vernetzung der Branche international noch besser abbilden und
die Unternehmen bei der weiteren Optimierung der Produktion
unterstützen. Langfristig sinken damit auch die Preise für
photovoltaisch erzeugten Strom noch weiter. Nach wie vor ist die
'Grid Parity' - also der Zeitpunkt zu dem photovoltaisch
gewonnener Strom zu konkurrenzfähigen Preisen angeboten werden
kann - unser langfristiges Ziel für die Branche."
Die Aussteller begrüßen die Initiative und sehen darin
attraktive Möglichkeiten, ihren Messeauftritt zu stärken. Urs
Waelchli, Vize-Präsident von INFICON kommentiert "Die gemeinsame
Initiative von SEMI und Intersolar, den Ausstellern im Bereich
Photovoltaik Produktion und Technologie eine eigene Halle zur
Verfügung zu stellen, trifft den Bedarf der Branche und
ermöglicht es uns, die weltweit wichtigsten Entscheidungsträger
der Photovoltaikbranche zu erreichen. Wir sind uns sicher, dass
die brandneuen, innovativen Themen und Ideen auf den
Fachkonferenzen und Symposien der Intersolar 2009 das weitere
Wachstum der Branche optimal fördern werden."
"Für Applied Materials zählt die Intersolar zu den wichtigsten
Terminen der Photovoltaik Branche weltweit", meint Charlie Gay,
Vizepräsident und Geschäftsführer der Solar Business Group von
Applied Materials Inc. (Santa Clara/USA). "Sie bietet uns eine
exzellente Plattform, um unsere Technik vorzustellen, die bei
photovoltaisch erzeigtem Strom deutlich zur Kostensenkung pro
Watt beiträgt. Wir können dort die große Bandbreite unserer
Lösungen für alle Bereiche der Produktion optimal darstellen.
Wir freuen uns sehr, dass SEMI und Intersolar für den Bereich
der Photovoltaik Produktion und Technologie kooperieren und so
eine eigene Halle ermöglichen."
Der Leiter Solar Business bei Linde, Dean O'Connor, sagte: "Aus
Sicht von Linde wird das Themenfeld PV Produktion und Technik
und insbesondere das Thema der wichtigsten Rohstoffe in diesem
Bereich durch die Kooperation der SEMI PV Group und der
Intersolar mehr Aufmerksamkeit erfahren. Darüber hinaus wird
durch die Branchenöffnung auch die Standardisierung und ihre
weitere Entwicklung stärker thematisiert werden."
Maßgeschneiderte Angebote für die Photovoltaik-Branche beim PV
Industry Forum
Neben dem erweiterten Angebot für Photovoltaik-Unternehmen
begrüßt die Intersolar 2009 auf dem fünften jährlich
veranstalteten "PV Industry Forum" am 25. und 26. Mai 2009 die
Hersteller, Dienstleister und Zulieferer der weltweiten
Photovoltaik-Branche.
Weitere Informationen zur Intersolar 2009 unter
http://www.intersolar.de
17.12.2008 Quelle: Solar Promotion GmbH Solarserver.de © Heindl
Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH, TOP 10 SOLAR-NEWS die
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CLUB OF ROME: Das DESERTEC-Konzept schafft Klimaschutz,
günstigen Strom und Arbeitsplätze
Max Schön, Vorsitzender der
Deutschen Gesellschaft CLUB
OF ROME.
"Ökologie und Ökonomie sind keine unvereinbaren Gegensätze. Sie
gegeneinander auszuspielen ist sinnlos. Dass führende Politiker
dies momentan regelmäßig trotzdem versuchen, ist kurzsichtig und
unverantwortlich", findet der Vorsitzende der Deutschen
Gesellschaft des CLUB OF ROME, Max Schön. "Es ist schlicht
falsch, dass wir die Klimaschutzziele nur auf Kosten des
Wirtschaftswachstums erreichen können. Die Frage, die wir
beantworten müssen, ist vielmehr: Mit welchen Mitteln schaffen
wir es? Wir dürfen nicht ausschließlich auf CO2-Vermeidung und
dauerhaft unwirtschaftliche regenerative Energiequellen setzen.
Wir müssen an Lösungen arbeiten, die möglichst schnell große
Teile der benötigten Energie aus effizienten regenerativen
Quellen bereitstellen können", betont Schön. Mit dem
"DESERTEC"-Konzept existiere ein solcher Lösungsvorschlag.
Technologien vorhanden und teilweise seit Jahrzehnten im Einsatz
Innerhalb von rund 30 Jahren könnten über 80 Prozent der
Stromversorgung Europas, Nordafrikas und des Nahen Ostens aus
regenerativen Energien erfolgen, so die Studien des Deutschen
Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die dem DESERTEC Konzept
zu Grunde liegen. Die internationale Vernetzung und Nutzung
erneuerbarer Energien, insbesondere von Wasserkraft, Windkraft
und von Strom aus solarthermischen Kraftwerken in Südeuropa, dem
Nahen Osten und Nordafrika könne dies leisten. Alle dafür
notwendigen Technologien seien vorhanden und teilweise seit
Jahrzehnten im Einsatz. "Wer die Individualmobilität durch
Elektroautos retten will, der muss auch den nötigen Strom
klimafreundlich und günstig produzieren können - und das geht am
besten dort, wo viel Wind weht und viel Sonne scheint", ist sich
Max Schön sicher.
Mittelmeer-Solarplan ist ein erster Schritt
Woran es derzeit noch mangele, sei der politische Wille,
Energiepolitik als internationale Aufgabe zu begreifen. Die
europäischen Regierungen müssten einerseits ein internationales
Hochspannungs-Gleichstromnetz schaffen und andererseits
gemeinsam mit den Regierungen Nordafrikas und des Nahen Ostens
Rahmenbedingungen schaffen, die Anreize und Sicherheit für
Investitionen in Solarthermische Kraftwerke und die nötige
Energie-Infrastruktur bieten. Mit der Gründung der Union für das
Mittelmeer und dem Beschluss eines Mittelmeer-Solarplanes seien
erste Schritte in diese Richtung getan worden.
"Nun müssen wir die nächsten Schritte in Angriff nehmen! In 6
Stunden fällt soviel Sonnenenergie auf die Wüsten dieser Welt
wie die Menschheit in einem Jahr an Energie verbraucht.
Solarthermische Kraftwerke, wie sie derzeit in Spanien gebaut
werden, können hieraus dank Wärmespeichern Tag und Nacht Strom
gewinnen, und das deutlich günstiger als Photovoltaik. Und mit
Hochspannungs-Gleichstromleitungen könnte der Strom verlustarm
über tausende Kilometer transportiert werden. Nur: wir müssen
dieses riesige Potential auch nutzen!" sagt Max Schön. Ab 2009
soll die derzeit in der Gründung befindliche DESERTEC-Foundation
weitere Studien organisieren und das Thema in Politik und
Öffentlichkeit tragen.
Hintergrundinformationen:
http://www.DESERTEC.org/de
Hintergrundinfos zum Mittelmeer-Solarplan:
http://www.solarserver.de/solarmagazin/standpunkt.html#punkt
17.12.2008 Quelle: DESERTEC Marketing Solarserver.de © Heindl
Server GmbH
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Chinesischer Photovoltaik-Produzent Suntech und deutsche a+f
GmbH stellen zwei Solar-Kraftwerke in Spanien fertig
Solarkraftwerk mit Suntech-Modulen
in Spanien.
Die Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), Hersteller
von Solarzellen und Photovoltaik-Modulen meldete am 4. 12. 2008
die Fertigstellung zweier spanischer Photovoltaik-Kraftwerke,
die das Unternehmen gemeinsam mit der a+f GmbH (Würzburg)
errichtet hat. Die a+f GmbH ist ein Unternehmen des
GILDEMEISTER-Konzerns (Bielefeld) und stellt Nachführanlagen für
Photovoltaik-Systeme. Laut Pressemitteilung hat Suntech ungefähr
die Hälfte aller Module für einen Solarpark mit einer
Gesamtleistung von 8,5 Megawatt (MWp) in Alange sowie für ein
7,4 MWp-Projekt in Alconera geliefert. Die Module seien auf mehr
als 450 a+f-Nachführsysteme vom Typ "Sun Carrier" montiert, die
den Wirkungsgrad der Solarstromanlagen um bis zu 32 % im
Vergleich zu fest aufgeständerten Systemen erhöhen, heißt es in
der Pressemitteilung.
"Unsere SunCarrier-Nachführtechnologie eignet sich perfekt für
die international anerkannten Solarmodule von Suntech. Die
Verbindung dieser beiden Produkte erlaubt eine optimale
Auslastung der verfügbaren Flächen und garantiert einen hohen
Solarstromertrag, mit dem tausende Haushalte versorgt werden
können", so Dr. Rico Wojanowski, Geschäftsführer der a+f GmbH.
Jerry Stokes, Präsident von Suntech Europe, ergänzt: "Diese
Solar-Projekte verdeutlichen das Potenzial der Zusammenarbeit
von Unternehmen innerhalb der Wertschöpfungskette, das sehr
effiziente und nachhaltige Lösungen zur Energiegewinnung
ermöglichen kann. Suntech produziert hochwertige Solarprodukte,
die hohe Erträge liefern, was unserer Marke in Europa einen
guten Ruf verschafft hat." Suntech sei bereits Partnerschaften
mit verschiedenen Solar-Projektentwicklern und
Vertriebsunternehmen in Spanien, Italien und Griechenland
eingegangen. Suntech rechne in Südeuropa für das Jahr 2008 mit
einem Liefervolumen von insgesamt 230 Megawatt (MW).
17.12.2008 Quelle: Suntech Power Holdings Co. Solarserver.de ©
Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., TOP 10 SOLAR-NEWS die
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MIT-Forscher steigern den Wirkungsgrad von Solarzellen um bis zu
50 % (15.12.2008)
Concentrix Solar weiht seine erste industrielle Produktionslinie
für Konzentrator-Photovoltaik in Freiburg ein (15.12.2008)
Photovoltaik-Systemhaus MHH und Hyundai Heavy Industries
schließen Kooperationsvertrag (16.12.2008)
Wechselrichter-Hersteller KACO und Deutsche Solargesellschaft
realisieren Photovoltaik-Kraftwerk mit 1,6 MW in Spanien
(16.12.2008)
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2008 (16.12.2008)
Intersolar und PV Group kooperieren im Bereich
Photovoltaik-Produktion (17.12.2008)
Photovoltaik-Hersteller Suniva eröffnet Solarzellen-Fabrik im
US-Bundesstaat Georgia (17.12.2008)
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2007 um 60 % - Photovoltaik-Marktvolumen soll bis 2020 auf etwa
40 Milliarden Euro wachsen (18.12.2008)
Taiwanesischer Photovoltaik-Hersteller Auria Solar startet
Pilotproduktion von mikromorphen Solarmodulen (18.12.2008)
IBC SOLAR und Enercoop errichten 13 MW-Solarkraftwerk im
spanischen Crevillente (18.12.2008)
Italienische Phoenix Solar-Tochter RED 2002 srl wird zu Phoenix
Solar srl (18.12.2008)
China Sunergy schließt Solarzellen-Liefervertrag über 22
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Modulhersteller aleo solar schließt für 2009 bereits Verträge
über mehr als 25 MW ab (19.12.2008)
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länderübergreifendes Netzwerk (19.12.2008)
juwi-Gruppe und Immobilienkonzern SEGRO schließen Vereinbarung
zum Bau von Dach-Solarstromanlagen (19.12.2008)
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Ballungszentren mit Ökostrom versorgen (20.12.2008)
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Serie "Der Mensch als eigenes Kraftwerk (21.12.2008)
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2010 in Madrid (21.12.2008)
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M+W Zander erhält Auftrag für Planung und Bau einer 90
MW-Dünnschicht-Solarmodulfabrik
Der Anlagenbauer M+W Zander hat von einem Tochterunternehmen der
Q-Cells AG den Generalübernehmer-Auftrag für die Planung und den
Bau einer Solarmodulfabrik erhalten, berichtet das Unternehmen
in einer Pressemitteilung. Die neue Fertigungsstätte im
"Solarvalley" Thalheim soll über eine
Photovoltaik-Produktionskapazität von 90 Megawatt (MWp) verfügen
und Solarmodule auf Basis einer Dünnschicht-Technologie
herstellen. Diese Technologie zeichne sich durch ein besonders
hohes Effizienzpotenzial aus. Zum Fabrikkomplex gehören neben
dem Produktionstrakt auch Lager-, Technik- und Bürobereiche. Die
Auslieferung der Module soll im vierten Quartal 2009 beginnen.
Die M+W Zander Gruppe bietet ihren Kunden weltweit ein
ganzheitliches "life-cycle"-Spektrum für High-Tech Produktions-
und Infrastrukturanlagen inklusive aller erforderlichen Service-
und Modernisierungsleistungen. Der Kundenkreis umfasst
hauptsächlich führende Elektronik-, Photovoltaik , Pharma-,
Chemie-, Automobil- und Kommunikationsunternehmen sowie
Forschungseinrichtungen und Universitäten. In verschiedenen
Marktsektoren wie beispielsweise Halbleiter, Photovoltaik und
Pharma zählt das Unternehmen zu den Marktführern. Die MWZ
Beteiligungs GmbH, Stuttgart, steuert als Holdinggesellschaft
die weltweite Aktivität der Gruppe, die nach eigenen Angaben mit
rund 3.800 Mitarbeitern in den drei Hauptgeschäftsbereichen
Facility Solutions, Process Solutions und Product Solutions im
Geschäftsjahr 2007 rund 1,63 Milliarden Euro erwirtschaftet hat.
17.12.2008 Quelle: M+W Zander Gruppe Solarserver.de © Heindl
Server GmbH
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Photovoltaik: Conergy Deutschland bringt drittgrößten
Dünnschichtpark der Welt an das Netz
Die Conergy Deutschland GmbH, einer der führenden Anbieter von
Produkten und Lösungen rund um die Solarstromerzeugung, hat die
Bauarbeiten für den derzeit drittgrößten Dünnschichtpark der
Welt in Trier (Rheinland-Pfalz) erfolgreich abgeschlossen,
berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im Auftrag
der Stadtwerke Trier (SWT) errichtete das Solar-Unternehmen den
Photovoltaik-Park mit einer Gesamtspitzenleistung von 8,4
Megawatt (MW) schlüsselfertig in nur sechsmonatiger Bauzeit. Mit
der Fertigstellung des letzten Teilabschnitts konnte das
Solarkraftwerk am 16. Dezember 2008 komplett an das lokale
Stromnetz angeschlossen werden. Das Investitionsvolumen des
Megawatt-Projekts beläuft sich laut Conergy auf rund 30
Millionen Euro.
112.500 Dünnschichtmodule auf 40.000 Gestellsystemen
Insgesamt verbauten Conergy-Experten für die Photovoltaik-Anlage
auf einer Freifläche von 25.000 Quadratmetern über 112.500
Dünnschichtmodule des Herstellers First Solar. Diese wurden auf
40.000 Gestellsystemen vom Typ "Conergy Solar Linea" aufgestellt
und mit 28 Wechselrichtern der Serie Conergy IPG 300K verbunden.
Die Anlage produziert laut Conergy fortan jährlich über neun
Millionen Kilowattstunden Solarstrom - genug, um über 2.400
Vier-Personen-Haushalte ganzjährig zu versorgen. Zugleich spare
der Betrieb des Solarparks über die 20-jährige Mindestlaufzeit
CO2-Emissionen in Höhe von 100.000 Tonnen ein.
"Wir freuen uns über die schnelle Umsetzung des Projekts und
sind stolz, dass unsere Anlage ab sofort umweltfreundlichen
Strom für Haushalte in Trier und Umgebung produziert", sagte
Rudolf Schöller, verantwortlicher Projektleiter bei SWT.
"Aufgrund der großen Nachfrage hatten wir nicht damit gerechnet,
noch in diesem Jahr alle Module zu bekommen", betont Schöller.
Der Solarpark wurde von Conergy in Rekordzeit fertig gestellt
und noch in diesem Jahr zum lukrativen Einspeisetarif von 35,49
Cent pro Kilowattstunde an das öffentliche Netz gebracht - so
profitieren die Parkbetreiber über 20 Jahre lang von einer
attraktiven Rendite.
"Das Projekt zeigt, dass jetzt auch
Energieversorgungsunternehmen die Photovoltaik für sich entdeckt
haben", so Conergy Deutschland-Geschäftsführer Jochen Kirmaier.
"Solarenergie ist gerade vor dem Hintergrund der aktuellen
Kapitalmarktkrise ein sicheres und gefragtes Investment.
Entscheidend sind neben attraktiven Einspeisetarifen vor allem
qualitativ hochwertige Solarsysteme“, erklärt Kirmaier. Conergy
plant und baut seit über zehn Jahren Photovoltaik-Anlagen jeder
Größenordnung und hat für seine Produkte und Services in diesem
Jahr zum fünften Mal in Folge das Qualitätssiegel des TÜV
Rheinland erhalten. Als Downstream-Unternehmen kommt Conergy vor
allem seine Herstellerunabhängigkeit zugute: Der Konzern ist auf
keine bestimmte Modul-Technologie festgelegt und kann im Bereich
der Dünnschicht- und kristallinen Technologie für jeden Bedarf
die passende Photovoltaik-Lösung anbieten", so Kirmaier weiter.
16.12.2008 Quelle: Conergy Deutschland GmbH Solarserver.de ©
Heindl Server GmbH
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2008
8,4 MW-Solar-Kraftwerk "Isla Mayor", Spanien.
Zum Jahresende korrigiert Spanien einmal mehr die Rekordzahlen
beim Zubau von Solarstrom-Anlagen im Kalenderjahr 2008 nach
oben, berichtet das Marktforschungsunternehmen EuPD Research.
Laut der Nationalen Energieagentur CNE (Comisión Nacional de
Energía) sollen bis Ende diesen Jahres Photovoltaik-Anlagen mit
einer Gesamtleistung von rund 2,4 Gigawatt (GW) in Spanien
gebaut worden sein, ein Korrekturfaktor sei bereits
eingerechnet. Alle Schätzungen der Vormonate würden sich damit
einmal mehr als "zu konservativ" erweisen. Wurde von
Marktexperten, Unternehmen und Behörden noch bis zum 3. Quartal
eine Marktgröße von insgesamt 1,5 GW für realistisch gehalten,
müssen die Vorhersagen nun noch einmal mal deutlich angehoben
werden.
Marktzahlen angepasst: EuPD Research rechnet mit 2,6 GW
Auch EuPD Research hat aufgrund der neuen Bekanntmachungen
seitens der staatlichen Energieagentur seine Prognosen zum
Marktwachstum an die neuen Vorgaben aus Spanien angepasst.
"Angesichts der Tatsache, dass der CNE im Oktober lediglich ein
Zwischenstand bei den Installationen gemeldet wurde, können wir
davon ausgehen, dass zum Jahreswechsel weitere 100 MW
installiert sein werden", schätzt Markus A.W. Hoehner,
Geschäftsführer des Bonner Marktforschungsinstituts EuPD
Research.
"Es ist schon erstaunlich, was für einen Ansturm die Anpassung
der Solarförderung in Spanien ausgelöst hat. Nach vormals 1,5 GW
die für den Markt ursprünglich mal prognostiziert wurden, liegen
wir in Spanien inzwischen um ein Gigawatt über den Erwartungen",
erklärt Florian Schmidt, verantwortlicher Projektmanager für den
spanischen Photovoltaikmarkt bei EuPD Research. Bis Jahresende,
so die aktuelle Prognose der Studie "The Spanisch Photovoltaic
Market 2007/2008" von EuPD Research, dürfte die tatsächlich
installierte Leistung in Spanien dann bei 2,5 GW liegen.
Warnung vor "unnötiger Panikmache"
In wieweit der Markt im kommenden Jahr von seinem eigenen Erfolg
eingeholt wird, darüber gehen die Ansichten auseinander. Während
die einen eine völlige Implosion des Marktes befürchten und von
einem Bruchteil des derzeitigen Marktwachstums ausgehen, hält
EuPD Research an seinen Prognosen fest. "Unsere Analysten
rechnen weiter damit, dass der Deckel von 500 MW im nächsten
Jahr voll ausgeschöpft wird", sagt Markus A.W. Hoehner, CEO von
EuPD Research. Alles andere sei "unnötige Panikmache".
16.12.2008 Quelle: EuPD Research Solarserver.de © Heindl Server
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Dow Corning will mehrere Milliarden US-Dollar investieren, um
die globale Solar-Industrie zu bedienen
Die Dow Corning Corporation (Hemlock, Michigan, und Clarksville,
Tennesse, U.S.A.), kündigte am 15 Dezember 2008 an, mehrere
Milliarden Dollar zu investieren, um die schnell wachsende
Photovoltaik-Industrie mit entscheidenden Materialien beliefern
zu können. "Dow Corning und unser Joint Venture Hemlock
Semiconductor hoffen, damit eine existenzfähige
Solarindustrie-Sparte hervorbringen zu können, die neue,
gutbezahlte Arbeitsplätze, saubere Energietechnologien und eine
Wiederbelebung der Wirtschaft schafft", sagte Stephanie A.
Burns, Dow Cornings Vorstandsvorsitzende und Präsidentin. "Wir
setzen unsere Ressourcen, Know-how und Technologien ein, weil
wir davon überzeugt sind, dass die Solar-Technologie eine große
Chance bietet sowohl für saubere Energie als auch für
Wirtschaftswachstum", betonte Burns. Dow Corning will mit der
Produktion von hochreinen Monosilanen beginnen, einem wichtigen
Spezialgas zur Herstellung von Dünnschicht-Photovoltaikmodulen
und Flüssigkristall-Bildschirmen (LCD). Diese Investition
umfasse den Bau einer neuen Monosilan-Produktionsstätte in
Hemlock (Michigan) in direkter Nachbarschaft des
Polysilizium-Werkes der Hemlock Semiconductor Corporation, heißt
es in der Pressemitteilung.
Neue Produktionskapazitäten für Monosilane und Polysilizium
"Wir tätigen diese erhebliche Investition, um als führender
Lieferant von Monosilanen für die Dünnschichtsolartechnologie
unser Rohstoffangebot zu erweitern und damit unsere Position als
Lieferant von Materialien mit hoher Wertschöpfung für die
Solarindustrie zu stärken", betonte Eric Peeters, Global
Executive Director Dow Corning Solar Solutions. Die Investition
umfasse ebenfalls bis zu drei Milliarden Dollar für die Dow
Corning Joint Ventures Hemlock Semiconductor Corp. und Hemlock
Semiconductor LLC. Die beiden Unternehmen sollen den
Produktionsbetrieb von Hemlock Semiconductor Corp. in Michigan
erweitern und gleichzeitig ein neues Werk in Clarksville
(Tennessee) bauen, um die Produktionskapazität für Polysilizium
zu erhöhen - das Grundmaterial zur Herstellung der meisten
Solarzellen und Photovoltaikmodule. Mit dem Bau beider
Polysilizium-Erweiterungen sowie des neuen Monosilan-Werkes
werde unverzüglich begonnen.
Die angekündigten Investitionen sollen Dow Cornings Rolle in der
Entwicklung der beiden gebräuchlichsten Typen von Solar-Modulen
stärken: kristalline und Dünnschicht-Photovoltaikmodule.
Kristalline Photovoltaikmodule basieren auf dünnen Scheiben aus
kristallinem Silizium (so genannte Wafer) als wichtigstem
Halbleitermaterial. Dünnschicht- Photovoltaikmodule werden durch
die Ablagerung einer dünnen Siliziumschicht, aktiviert durch
Monosilane, auf die Oberfläche eines anderen Materials
aufgetragen, zum Beispiel auf Glas. "Die Opportunität und der
Bedarf an Solarenergie ist so groß, dass wir viele verschiedene
Solartechnologien brauchen werden, um die weltweite Nachfrage zu
decken", sagte Peeters. "Dow Corning beabsichtigt, Alternativen
über die gesamte Reihe von Solartechnologien zu bieten, und
Kunden die Freiheit zur Innovation zu gewähren", so Peeters
weiter.
Neue Verfahren zur Kostensenkung, mehr Polysilizium für den
Markt
Bereits im September 2008 führte Dow Corning ein
Herstellungsverfahren unter Verwendung von innovativen
Siliziummaterialien ein - die Dow Corning PV-6100
Encapsulant-Serie - welche die Produktionsraten für
Photovoltaikmodule erheblich erhöhen und dadurch die Kosten pro
Watt Solarenergie effektiv senken.
Im Juni 2008 hatte die Hemlock Semiconductor Corporation die
Inbetriebnahme einer Kapazität zur Produktion von 9.000
metrischen Tonnen in seinem neuesten Polysilizium-Werk am
Standort Hemlock angekündigt. Diese Erweiterung war Teil einer
in den Jahren 2005 und 2006 angekündigten 500 Millionen
US-Dollar-Investition, die in mehreren Phasen durchgeführt
worden sei. Die jährliche Kapazität von Hemlock Semiconductor
Corporation soll bis Ende 2008 auf etwa 19.000 metrische Tonnen
steigen, und die Hemlock Semiconductor Gruppe sieht vor, jedes
Jahr Kapazitäten für bis zu 10.000 metrische Tonnen Polysilizium
bis zur Fertigstellung der angekündigten Erweiterungen
zuzubauen.
Dow Corning gehört zu gleichen Teilen der Dow Chemical Company
und Corning Incorporated. Das Unternehmen erzielt nach eigenen
Angaben mehr als die Hälfte des jährlichen Umsatzes außerhalb
der USA.
16.12.2008 Quelle: Dow Corning Solarserver.de © Heindl Server
GmbH
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Wechselrichter-Hersteller KACO und Deutsche Solargesellschaft
realisieren Photovoltaik-Kraftwerk mit 1,6 MW in Spanien
Die KACO GERÄTETECHNIK GmbH und die DS Deutsche
Solargesellschaft mbH haben im Südosten Spaniens den Solarpark
"Calasparra" mit einer Leistung von 1,59 Megawatt (MW) fertig
gestellt. Der Ort Calasparra liegt 80 km westlich von Murcia in
der gleichnamigen Region, die zu den sonnenreichsten Gegenden
der Iberischen Halbinsel gehört. Die Solarstromanlage besteht
aus 15 Photovoltaik-Nachführsystemen mit einer Leistung von
jeweils 106 Kilowatt (kWü). Unabhängige Ertragsprognosen gingen
konservativ gerechnet von einem Solarstrom-Jahresertrag von rund
1.900 kWh je installiertem Kilowatt Leistung aus, heißt es in
der Pressemitteilung. Das entspreche der Stromversorgung von
etwa 3.000 Personen jährlich.
25 Jahre lang 45,51 Cent je kWh Solarstrom
Ähnlich wie in Deutschland sind auch in Spanien die
Einspeisevergütungen gesetzlich geregelt. Der Solarpark
Calasparra ist im "Register Stromerzeuger im besonderen
Vergütungsregime" (REPE) eingetragen. Deshalb erfolgt die
Vergütung nach dem alten Real Decreto 661/2007. Dies bedeute
gegenüber der aktuellen Gesetzgebung eine höhere Vergütung von
45,51 Cent je kWh über einen Zeitraum von 25 Jahren. Die
Vergütungshöhe ist zudem an die Entwicklung des spanischen
Lebenshaltungskostenindexes gekoppelt und damit vor der
Inflation geschützt.
8.000 Solon-Module, 15 SunCarrier und 40 Powador-Wechselrichter
Im Solarpark Calasparra sind insgesamt knapp 8.000
polykristalline Solon-Module vom Typ P220/6+ verbaut. Sie werden
mit dem SunCarrier der a+f GmbH der Sonne nachgeführt, was einen
Mehrertrag von mindestens 20 Prozent gegenüber einer
unbeweglichen Anlage erwarten lasse. Bei den eingesetzten
Wechselrichtern handelt es sich um 40 "Powador 33000xi Park",
die speziell für Solarparks entwickelt wurden und mit 97,4
Prozent einen hohen Wirkungsgrad erzielen. Ihr Kühlkonzept mit
separat verkapselter Elektronik und bedarfsgesteuerter Lüftung
eigne sich besonders für die staubige und heiße Gegend bei
Murcia.
Die KACO GERÄTETECHNIK GmbH ist weltweit einer der größten
Hersteller von Wechselrichtern zur Netzeinspeisung. Die
Produktpalette der Powador-Linie umfasst ein lückenloses
Leistungsspektrum für Anlagen vom Einfamilienhaus bis hin zu
Megawatt-Solarparks. Die DS Deutsche Solargesellschaft mbH ist
ein Spezialanbieter für geschlossene Beteiligungen an
Photovoltaik-Anlagen bzw. Solarparks. Das Heilbronner
Unternehmen hat in diesem Jahr in Spanien nach eigenen Angaben
Solarparks mit einer Gesamtleistung von 6,5 MW erstellt.
16.12.2008 Quelle: KACO GERÄTETECHNIK GmbH Solarserver.de ©
Heindl Server GmbH
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Photovoltaik-Systemhaus MHH und Hyundai Heavy Industries
schließen Kooperationsvertrag
HiS-M-Module von Hyundai.
Die Tübinger MHH Solartechnik GmbH und die koreanische
Gesellschaft Hyundai Heavy Industries Co. gehen ab 2009
gemeinsame Wege. Mit der Unterzeichnung eines
Kooperationsvertrags ist MHH der erste Distributor der
hochwertigen Solarmodule der Serie HiS-M in Deutschland,
berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Hyundai
Heavy Industries zählt zu den größten multinational operierenden
Konzernen Koreas. Bekannt als der weltweit größte Schiffsbauer
ist das Unternehmen in einer Vielzahl von Industriezweigen aktiv
und engagiert sich seit einigen Jahren erfolgreich in der
Photovoltaik. Bereits heute werden die hochwertigen Solarzellen
und Solarmodule der Serie HiS-M im eigenen Haus gefertigt. Dank
einer langfristig gesicherten Rohstoffversorgung im heimischen
Markt steht den ambitionierten Photovoltaik-Ausbauplänen laut
Hyundai Heavy Industries nichts mehr im Wege. Zum Einstieg in
den deutschen Markt ab 2009 hat sich Hyundai Heavy Industries
für eine Partnerschaft mit dem Tübinger Systemhaus MHH
Solartechnik entschieden. Die multikristallinen und texturierten
Solarmodule der Serie HiS-M erfüllen alle nationalen und
internationalen Qualitätsstandards und überzeugen durch ihre
extrem hohe Fertigungsqualität, heißt es in der
Pressemitteilung. Die Module erreichen einen Wirkungsgrad bis 14
Prozent bei einer minimalen Leistungstoleranz von nur +/- 3
Prozent.
Zertifizierungen nach ISO9001 und ISO14001
"Wir haben sehr genau geprüft, mit welchem Partner wir
Kooperationsverträge für 2009 schließen. Hyundai Heavy
Industries hat uns in zweierlei Hinsicht überzeugt: ihr hoher
Qualitätsanspruch und Zertifizierungen nach ISO9001 und ISO14001
sowie eine zuverlässige Planbarkeit hinsichtlich Belieferung.
Wir freuen uns auf die neue und langfristige Zusammenarbeit und
sind davon überzeugt, dass wir damit unseren Kunden beste
Qualität zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis anbieten
können“, meint Günter Haug, Geschäftsführer der MHH Solartechnik
GmbH.
16.12.2008 Quelle: MHH Solartechnik GmbH Solarserver.de © Heindl
Server GmbH
Bildquelle: Hyundai Heavy Industries, TOP 10 SOLAR-NEWS die
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