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Solar-Council in Phoenix/Arizona mit deutscher Beteiligung


M. Deiter, Senior Client Manager von
First Solar (links) und Fred Kehler (B5 Solar).

Mit der Verabschiedung des Gesetzes zu den Steuerkrediten für Solar-Investitionen (Investment Tax Credits, kurz: ITC) am 3. Oktober 2008 wurde die wichtigste Grundlage für einen potenziellen Photovoltaik-Boom in den USA geschaffen. Nach Kalifornien will jetzt auch das sonnenreiche Arizona in die Solarwelt starten. An einem wegbereitenden "Solar-Council" beteiligte sich auch eine Delegation der B5 Solar by Havelland-Wind GmbH (Wustermark) auf Einladung des Veranstalters, berichtet Havelland-Wind in einer Pressemitteilung. Die amerikanische Stadt Phoenix liegt in einem extrem sonnenreichen Gebiet des US-Bundesstaates Arizona. Seit den 1980iger Jahren wächst die Phoenix unaufhaltsam und ist inzwischen die fünftgrößte Stadt der USA. Wichtige und international erfolgreiche Unternehmen haben hier ihren Firmensitz oder Produktionsstätten. Zu ihnen zählt auch der in Frankfurt/Oder produzierende Dünnschichtmodulexperte First Solar. Seit Ende der 1990iger Jahre koordiniert das Greater Phoenix Economic Council (GPEC) die wirtschaftliche Entwicklung des Großraums. In dieser Funktion organisierte die GPEC erstmals vom 7. bis 11.November 2008 ein Photovoltaik-Treffen mit internationaler Beteiligung.


Solar-Council in Phoenix

Auch die brandenburgische B5 Solar by Havelland-Wind GmbH erhielt aus dem fernen Phoenix eine Einladung zu dem Treffen. Die etwa 80 Teilnehmer des Solarstrom-Councils waren überwiegend Vertreter und Endscheider der Wirtschaft und der Regierung von Arizona sowie der Bank of America und der wichtigsten Solarstromproduzenten der USA. Nur vier der Council- Teilnehmer kamen aus Europa.


312 Sonnentage jährlich, ideale Bedingungen für Photovoltaik-Anlagen

Die Region um Phoenix zählt mit durchschnittlich 312 Sonnentagen zu den sonnenreichsten Regionen der USA. Daher bestehen ideale Voraussetzungen für die intensive Nutzung der Sonnenenergie. Dieser Möglichkeit will sich die Politik des Bundesstaates Arizonas in nächster Zukunft intensiv widmen und für Investoren attraktive Rahmenbedingungen schaffen. "Das Interesse an deutschem Solarstrom-Know-how war auf dem Treffen sehr groß", freut sich Fred Kehler, Geschäftsführer der B5 Solar by Havelland-Wind GmbH. "Die Amerikaner machen keinen Hehl daraus, dass sie in Sachen Sonnenenergienutzung von uns noch einiges lernen können. Das wollen sie auch unbedingt und das werden sie auch mit amerikanischen Engagement und Pioniergeist angehen."


Arizona, ein neuer Player am Solarmarkt?

"Eine äußerst gelungene Veranstaltung zur Popularisierung des Photovoltaikgedankens mit klarer Formulierung ehrgeiziger Ziele für Arizona", kommentiert Fred Kehler, "man kann sehr gespannt sein wie die 'Macher' in Arizona den geplanten Ausbau der Solarstromgewinnung in ihrem Lande angehen werden." Nach seiner Meinung wird auch im fernen Europa sehr bald mehr über die Bemühungen zur Stromgewinnung aus Sonnenenergie in Arizona zu erfahren sein. Spätestens dann werde nach der langen Zeit der Stagnation in Sachen Photovoltaik in den USA die Aufholjagd um die friedliche "solare Weltherrschaft" beginnen. "Unser Unternehmen wird die zu erwartenden Veränderungen in den USA und dabei besonders die Entwicklung in Arizona sehr genau beobachten", so Fred Kehler, " Dank der inzwischen sehr guten Kontakte können wir dann sofort und zielgerichtet reagieren!"

21.12.2008 Quelle: B5 Solar by Havelland-Wind GmbH; (openPR) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: B5 Solar by Havelland- Wind GmbH, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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DRS-Fernsehen präsentiert Solar-Taschen von Seesolar in der Serie "Der Mensch als eigenes Kraftwerk


Solar-Tasche "Spacy".

Das Schweizer Fernsehen SF zeigte in seiner Sendung "10 vor 10" die Solartasche "Spacy" des Herstellers SeeSolar. Unter dem Motto "Was kommt nach dem Öl" sei die Tasche ein gelungenes Beispiel dafür, das der Mensch bereits heute für seine mobilen Geräte ein schickes kleines tragbares Solarkraftwerk nutzen kann. Die Redaktion charakterisiert die mit Solarzellen ausgestattete Tasche "Spacy" als besonders anwenderfreundlich, funktional und schick. In der Energie-Serie des DRS hat Redakteurin Daniela Lager einen Ausflug in die Energiezukunft gemacht und kam zu dem Ergebnis, theoretisch könnte der Mensch bereits heute seinen privaten Stromverbrauch Verbrauch lokal decken – mit seinem eigenen Kraftwerk.


"Elektronisch mobil ohne Steckdose"

Das Unternehmen Seesolar entwickelt seit Anfang 2008 Taschen, die mit Photovoltaik-Modulen ausgerüstet sind. Mit den "Solar Bags" sind die Nutzer elektronisch mobil ohne eine Steckdose zu brauchen. In den Taschendeckel wird gegenwärtig ein 1,5 Watt-Solarmodul integriert. Zudem ist die Tasche ausgerüstet mit einem elektronischen Akku als Zwischenspeicher, der dazu dient Endgeräte wie I-Pod, Handy, PDA etc. mit der entsprechenden Stromspannung zu versorgen. Als "mobiles Büro" habe SeeSolar im Sommer 2008 eine Tasche entwickelt, in die zusätzlich ein kleines "Solarkraftwerk" für den Laptop eingesteckt werden kann und die nur ca. 900 Gramm wiege, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.



21.12.2008 Quelle: Seesolar; Agentur: Karrer Kommunikation Karrer Kommunikation; openPR Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Seesolar, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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KfW Förderbank weitet Programme für energieeffizientes Bauen und Sanieren ab Januar 2009 aus
Die KfW Förderbank baut ihre Programme für Energieeffizientes Bauen und Sanieren ab Januar 2009 aus. Im Rahmen der Öko-Plus-Variante des Programms "Wohnraum Modernisieren" werden ab Januar auch Einzelmaßnahmen wie die Erneuerung der Fenster oder der Einbau eines Brennwertkessels aus Haushaltsmitteln des Bundes mit besonders zinsgünstigen Krediten gefördert. Bisher war eine Finanzierung für festgelegte Kombinationen aus mehreren dieser Maßnahmen (Maßnahmenpakete) ausschließlich im Rahmen des Programms "CO2-Gebäudesanierung" möglich.

Höhere Zuschüsse im CO2-Gebäudesanierungsprogramm

Darüber hinaus können ab Januar 2009 die Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern und Wohnungseigentümergemeinschaften zusätzlich zur bestehenden Förderung mit zinsgünstigen Krediten auch für Einzelmaßnahmen einen Zuschuss erhalten. Wer zum Beispiel sein Wohnhaus dämmt, die Fenster erneuert oder einen Brennwertkessel einbaut, kann einen Zuschuss von 5 % der Investitionssumme erhalten, maximal 2.500 EUR. Gleichzeitig erhöht sich der Zuschuss für festgelegte Maßnahmenpakete im CO2-Gebäudesanierungsprogramms auf 7,5 % der Investitionssumme, max. 3.750 EUR. Anträge für die Zuschüsse für Einzelmaßnahmen und die Komplettsanierung können direkt bei der KfW gestellt werden.

"Die KfW Förderbank setzt mit den neuen Einzelmaßnahmen und zusätzlichen Zuschüssen deutliche Akzente für Beschäftigung und Wachstum in Deutschland und trägt maßgeblich dazu bei, den CO2-Ausstoß bei Wohngebäuden zu reduzieren und Heizkosten zu senken. So konnten mit den Programmen alleine in diesem Jahr bis zum 31. Oktober bereits Investitionen in Höhe von über 12 Milliarden Euro gefördert und über 200.000 Arbeitsplätze gesichert werden", sagte Wolfgang Kroh, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Weitere Informationen erhalten interessierte Investoren unter http://www.kfw-zuschuss.de oder über das Infocenter der KfW Förderbank unter der Telefonnummer 01801/33 55 77.



20.12.2008 Quelle: KfW Solarserver.de © Heindl Server GmbH
TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Mobilfunk: Ericsson will Mobilfunknetzwerke außerhalb der Ballungszentren mit Ökostrom versorgen


Solarstrom für ländliche Regionen.

Die Ericsson GmbH, weltweiter Anbieter von Telekommunikationsanlagen und Dienstleistungen, prognostiziert in einer Pressemitteilung, dass im Jahr 2013 rund 6,5 Milliarden Teilnehmer Mobilfunk nutzen werden. Gegenwärtig gibt es etwa 3,7 Milliarden Teilnehmer. Ungefähr 90 Prozent Wachstum erwartet Ericsson in Entwicklungsmärkten, in denen mehr als die Hälfte der Bevölkerung außerhalb von Städten wohnt. Der Aufbau von Mobilfunknetzwerken in ländlichen Gebieten ohne Stromnetz oder mit unzuverlässigen Energieversorgungsnetzen stelle eine Herausforderung für die Energieversorgung dar, betont Ericsson. Das Unternehmen das Problem will dieses Problem mit einer Kombination aus erneuerbaren Energiequellen, z.B. Wind- und Bioenergie, energieeffizienten Produkten sowie der Optimierung von Netzwerkenergie lösen. Diese Technologie unterstütze Telekommunikationsbetreiber dabei, erschwingliche, gewinnbringende und nachhaltige Kommunikationsdienste für Entwicklungsmärkte zu entwickeln und zu liefern. Ericsson habe bereits im Jahr 2000 eine Solar-Lösung zur Energieversorgung eines marokkanischen Mobilfunk-Betreibers eingesetzt. Daneben seien die Windenergie und Biobrennstoffe Beispiele alternativer Energiequellen für Mobile Netzwerke außerhalb des herkömmlichen Stromnetzes.

"An der Spitze von Innovationen zu stehen ist entscheidend für Ericsson, um die Position als Marktführer zu halten", so Ulf Ewaldsson, Vizepräsident und Leiter des Produktbereichs Funk bei Ericsson. "Ich bin natürlich stolz darauf, Teil eines Unternehmens zu sein, das hinter Technologien wie Bluetooth steht und den Standard für die Mobiltechnologie GSM setzt, die von der Hälfte der Weltbevölkerung zum Telefonieren genutzt wird, sowie die Entwicklung der vierten Generation des Mobilfunks anführt. Aber wir müssen auch daran denken, wie die Mobilfunknetzwerke betrieben werden, so dass alle Zugang zu Kommunikationsdiensten haben, unabhängig davon, ob dieses in einer großen entwickelten Stadt oder in einem entlegenen Dorf in einem Land mit schwacher Infrastruktur der Fall ist."


Hybrid-Lösung mit U-Boot-Batterien versorgen Mobilfunk-Netzwerk

Da energiebezogene Ausgaben, einschließlich der Kosten für Diesel, in einigen Märkten bis zu 50 Prozent der gesamten Betriebskosten eines Netzwerks ausmachen könnten, sei der nächste Schritt nach Einführung der Infrastruktur, einen kosteneffizienten täglichen Betrieb zu sichern. "Ein Beispiel einer Lösung, die wir implementiert haben, um Milliarden von Teilnehmern außerhalb von Stadtgrenzen Mobilfunk anzubieten, ist die Einführung einer einzigartigen Hybrid-Lösung, für die wir U-Boot-Batterien benutzen, die immer wieder aufgeladen werden können, um so ein Mobilfunk-Netzwerk zu versorgen",, so Ewaldsson. "Diese Lösung spart ca. 10.000 Liter Diesel pro Funkstandort und Jahr, was 40 bis 50 Prozent des benötigten Diesels entspricht. Dies summiert sich zu einer großen Menge Treibstoff, die in einem Mobilfunk-Netzwerk mit Hunderten oder Tausenden dieselbetriebener Funkstandorte eingespart werden kann".

Die Entwicklung "grüner" Lösungen zum Aufbau von Mobilfunk-Netzwerken sei der Schlüssel, um Milliarden Teilnehmer zu erreichen, die noch nie Zugang zu Kommunikationsdiensten hatten, betont der Mobilfunkanbieter. Und der Nutzen solcher Lösungen sei zweifach, da zum einen die Telekommunikationsbetreiber kosteneffiziente Mobilfunk-Netzwerke aufbauen und betreiben könnten, und zum anderen gehe die Umwelt als Gewinner daraus hervor, da weniger fossiler Brennstoff zum Betreiben der Mobilfunk-Netzwerke benötigt werde.


20.12.2008 Quelle: Ericsson GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ericsson GmbH, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Hochschule Esslingen präsentiert neu entwickelten HydroSmart mit Brennstoffzellentechnik


Projektleiter Martin Ziegler (3.v.l)
erklärt den Hydrosmart.

Die Entwickler des Instituts für Brennstoffzellentechnik an der Hochschule Esslingen haben am 18.12.2008 das künftig mit Wasserstoff angetriebene Fahrzeug "HydroSmart" vorgestellt. Nach 15-monatiger Planungs- und Konstruktionsphase soll der HydroSmart bei internationalen Wettbewerben im nächsten Jahr renommierte Preise gewinnen, so wie es das Vorgängerprojekt, der "Hydrofight-Roller" getan hat, heißt es in einer Pressemitteilung. Im März 2009 soll das Brennstoffzellen-Fahrzeug an der nächsten Michelin Challenge Bibendum teilnehmen. Das Projektteam um die Esslinger Hochschulprofessoren, Prof. Hugo Gabele, Leiter des Instituts für Brennstoffzellentechnik, Prof. Ferdinand Panik mit dem Fachgebiet Brennstoffzelle, Alternative Fahrzeugkonzepte, Simultaneous Engineering und Projektleiter Martin Ziegler müssen bis dahin den eigentlichen Brennstoffzellenantrieb noch einbauen. Im Moment fährt der HydroSmart per Elektroantrieb. Das werde später auch teilweise der Fall sein, denn durch die geschickte Kombination aus Brennstoffzelle und einem speziell entwickelten Akku-Pack könne Energie gespart werden und je nach Bedarf gespeichert oder abgegeben werden. Eine ausgefeilte Technik ermögliche in bestimmten Situationen - beim Bergabfahren zum Beispiel - sogar Energie zurückzugewinnen und wiederum speichern.

Während der Entwicklungszeit sei die Leistung des bereits in den vergangenen Jahren entwickelten Systems erheblich gesteigert worden. Mit einem 60 kW/Spitze 90 kW-Elektro-Motor und einem 60kW/20kW-Lithium-Ionen-Pack Marke Eigenbau sei es in dieser Form einzigartig. 704 flache Akkus wurden in Reihe geschaltet und speichern Energie. Die Probefahrt durch Esslingen haben der Projektleiter Martin Ziegler und Christian Mohrdieck von der Daimler AG gemacht.


Junge Entwickler interessieren sich für neue Antriebstechniken

"Das Interesse der Studierenden an alternativen Antrieben ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen", so Prof. Ferdinand Panik. Die jungen Entwickler beschäftigen sich viel mit der Zukunft und haben erkannt, dass neue Antriebstechniken für kommende Generationen wichtig seien. So sei ein "Roll-Out" ein "ganz besonderes Ereignis", sagt Prof. Ferdinand Panik. Er dankte den Sponsoren und Partnern, ohne die ein solches Projekt nicht möglich wäre: Allen voran die Daimler AG, in deren Auftrag der HydroSmart entwickelt wurde. Aber auch die Unternehmen EuroEngineering, Brusa, Getrag, Ballard, Smart und dem Reva Energy Team waren an der Entstehung des Prototyps beteiligt.

Neben den Firmenvertretern und interessierten Studierenden hat sich einer den HydroSmart ganz genau angeschaut und war von den Vorträgen der Entwicklergruppe sichtlich beeindruckt: Prof. Johann Tomforde. Er gilt als der "Urvater des Smart". Unter seiner Leitung entstand der erste Smart Fortwo, der 1998 auf den Markt kam. Als Plattform für den Hydrosmart der Hochschule diente das aktuelle Modell, das einige Zentimeter länger ist. "Platz, den wir gut brauchen konnten", freut sich Projektleiter Martin Ziegler.


20.12.2008 Quelle: Hochschule Esslingen Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hochschule Esslingen, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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juwi-Gruppe und Immobilienkonzern SEGRO schließen Vereinbarung zum Bau von Dach-Solarstromanlagen


Photovoltaik-Anlage von juwi auf
Gewerbedach.

Die juwi-Gruppe (Wörrstadt) und SEGRO plc. (London/Paris), einer der führenden europäischen Immobilienkonzerne, gehen beim Klimaschutz gemeinsame Wege und schließen dazu weit reichende Vereinbarungen: In einem ersten Schritt haben der Wörrstädter Projektentwickler von Erneuerbare-Energien-Anlagen und der Londoner Anbieter von Gewerberaumlösungen jetzt einen Vertrag zur Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf einem SEGRO-Gebäude in Frankfurt unterzeichnet. Dem für Anfang 2009 geplanten Referenzprojekt bei neckermann.de sollen künftig noch viele weitere Solarstrom-Anlagen auf SEGRO-Objekten in Europa folgen, berichten die Unternehmen in einer Pressemitteilung. Eine entsprechende Absichtserklärung sei jetzt ebenfalls unterzeichnet worden. SEGRO verfüge allein in Deutschland über Gewerbeflächen von rund einer Million Quadratmetern. "Das SEGRO-Engagement ist beispielhaft. Nur wenn auch Unternehmen dazu bereit sind, auf den Dächern ihrer Liegenschaften PV-Anlagen errichten lassen, kann die Wende zu einer sauberen, preiswerten, preisstabilen und unabhängigen Stromversorgung mit erneuerbaren Energien gelingen", betont Lars Falck, Geschäftsführer der juwi Solar GmbH.

Das Referenzprojekt (rund 7.000 Quadratmeter Dachfläche) bei neckermann.de in Frankfurt wird eine Leistung von 160 Kilowatt (kWp) haben und soll jährlich 150.000 Kilowattstunden Solarstrom in das allgemeine Stromnetz einspeisen und damit den Jahresbedarf von knapp 50 Haushalten decken. Darüber hinaus spare die Anlage jährlich 115 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) ein. "Wir wollen mit der Kooperation ein Zeichen setzen. Jeder kann seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Außerdem zeigt das Projekt, dass Klimaschutz sich für Unternehmen sowohl in ökologischer als auch in ökonomischer Hinsicht lohnt", ergänzt Inès Reinmann, Managing Director SEGRO Continental Europe.


19.12.2008 Quelle: juwi-Gruppe; SEGRO plc. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Photovoltaik-Branche aus Berlin und Brandenburg gründet länderübergreifendes Netzwerk


TSB-Studie "Das Technologiefeld
Energie in der Region Berlin-
Brandenburg".

Am 10.12.2008 wurde in Anwesenheit von über 30 Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen der Photovoltaik-Branche aus Berlin und Brandenburg ein länderübergreifender Arbeitskreis ins Leben gerufen. "Damit legen wir den Grundstein für ein Branchennetzwerk, das den Austausch zwischen Forschungsinstitutionen und Unternehmen der Region intensivieren wird", sagt Ulrich Meyer, Energieexperte bei der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB), die das Branchentreffen im Berliner Rathaus gemeinsam mit der TSB Innovationsagentur Berlin GmbH initiiert hatte. "Wenn es uns gelingt, forschende und produzierende Unternehmen über die Ländergrenze hinweg, eng miteinander zu verknüpfen, kann die Region ihre Stellung als Produktionsstandort für Photovoltaik-Systeme weiter festigen. Das Netzwerk ist die Basis dafür, so Dr. Oliver Lang, Geschäftsführer der Solarc Innovative Solarprodukte GmbH - eines der Mitglieder des neuen Arbeitskreises.


Neuansiedlung von Unternehmen soll die Wertschöpfungskette ergänzen

Mit dem neu formierten Photovoltaik-Netzwerk sollen unter anderem Innovationsvorhaben beschleunigt, vorwettbewerbliche Forschungsthemen entwickelt, die Internationalisierung vorangetrieben und die Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Dazu zählt auch die Neuansiedlung von Unternehmen, welche die Wertschöpfungskette positiv ergänzen. "Die Sitzung hat gezeigt, dass die Qualifikation und die Verfügbarkeit des Fachkräftenachwuchs für die Unternehmen einen besonders hohen Stellenwert besitzt", erläutert Boris Safner, der Koordinator für das Handlungsfeld Photovoltaik und Bereichsleiter Energie bei der TSB Innovationsagentur. "Wir wollen uns daher auch mit diesem Thema intensiver beschäftigen und nach geeigneten Lösungen suchen."


3.700 Menschen arbeiten in der Photovoltaik-Branche in Berlin und Brandenburg

Die Photovoltaik-Initiative ist ein Resultat der gemeinsamen Innovationsstrategie von Brandenburg und Berlin. Unter der Federführung von Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns und Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf wurden dabei Zukunftsfelder definiert, in denen die Hauptstadtregion ein führender Standort im internationalen Wettbewerb werden soll. Die Energietechnik ist eines der fünf gemeinsamen Zukunftsfelder. In der Photovoltaik-Branche sind in Berlin und Brandenburg derzeit rund 3.700 Menschen beschäftigt. Interessierte Unternehmen der PV-Branche aus Berlin und Brandenburg sind eingeladen, sich in die länderübergreifenden Aktivitäten einzubringen.

Seit der konstituierenden Sitzung haben 24 Unternehmen ihre speziellen Wünsche und Themenvorschläge schriftlich mitgeteilt, darunter beispielsweise Vertreterinnen und Vertreter folgender Unternehmen: AEE AG, BAE Batterien GmbH, Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie - Landesverband Berlin Brandenburg, First Solar, Ib vogt GmbH, IFG GmbH, IHP GmbH, Inventux Technologies AG, Jonas & Redmann Photovoltaics Production Solutions, KBE Elektrotechnik GmbH, BTU Cottbus - Energieverteilung und Hochspannungstechnik, Newport Spectra-Physics GmbH, Photovoltaik Institut Berlin AG, Photovoltaik Kompetenzzentrum Berlin PVComB, Service Elektronik, Solarc GmbH, Solardynamic GmbH & Co. KG i.Gr., solarSYNERGY.Berlin, Solon AG, Sulfurcell GmbH, SUNfarming GmbH & Co. Kg, TU-Berlin - Innovationszentrum Energie und Forschungsplanung.

In der TSB-Schriftenreihe "Studien zu Technologie und Innovation in Berlin" ist im REGIOVERLAG Berlin die Untersuchung "Das Technologiefeld Energie in der Region Berlin-Brandenburg" erschienen. Weitere Informationen: www.technologiestiftung-berlin.de/



19.12.2008 Quelle: TSB Innovationsagentur Berlin GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TSB Innovationsagentur Berlin GmbH, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Modulhersteller aleo solar schließt für 2009 bereits Verträge über mehr als 25 MW ab


aleo solar-Module auf einer Werft am Chiemsee.

Die aleo solar AG (Prenzlau/Oldenburg) meldet für das kommende Jahr bereits Verträge mit einem Volumen von mehr als 25 Megawatt (MW) in Europa. Mit einer Reihe von Fachhändlern, Installateuren und Solarteuren in den europäischen Kernmärkten seien Verträge über die Lieferung von aleo-Modulen unterzeichnet worden, berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Derzeit umfasse der Kundenkreis der aleo solar AG europaweit mehr als 400 Installations- und Fachhändler-Betriebe sowie spezialisierte Solarteure. Heiner Willers, Mitglied des Vorstands der aleo solar AG, zeigt sich zuversichtlich: "Für 2009 lässt sich bereits eine Kontinuität im Geschäft erkennen, obwohl die höhere Degression der Einspeisevergütung zum Jahreswechsel in Deutschland eine Herausforderung für alle Marktteilnehmer ist."




Umsatzziel 2009: 380 Millionen Euro

Aber auch international sei die Nachfrage ungebrochen hoch. "Italien, Belgien, Frankreich, Griechenland und Tschechien entwickeln sich sehr gut", erklärt Willers. Die aleo solar sieht europaweit einen Trend zum Geschäft mit kleineren und mittelgroßen Aufdach-Anlagen. Photovoltaik-Anlagen würden für sicherheitsbewusste Anleger immer attraktiver. Investitionen in Solar-Systeme werden in Deutschland zudem durch die Kreditangebote der KfW-Bank unterstützt. Erst vor wenigen Tagen hatte aleo solar bekannt gegeben, den geplanten Jahresumsatz für das Jahr 2008 von 330 Millionen Euro zu übertreffen. Für 2009 geht die aleo solar AG von einem Gesamtumsatz von 380 Millionen Euro bei einer soliden EBIT-Marge aus.


19.12.2008 Quelle: aleo solar AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Technikerschule Butzbach weiht Solar-Klimaanlage ein


Technikerschule Butzbach.

Am 15.12.2008 wurde die erste Anlage zum ganzjährigen, energieeffizienten Klimatisieren von Seminarräumen an einer bundesdeutschen Schule eingeweiht. Die Energie zum Antrieb der solaren Klimatisierungsanlage produzieren hauptsächlich innovative, von reinem Wasser durchflossene Vakuumröhrenkollektoren. Die Solar-Klimaanlage ist gleichermaßen für Forschungs-, Schulungs- und Demonstrationszwecke gedacht. Sie präsentiere aber auch Techniken, mit denen sich sehr schnell ganze Wirtschaftszweige entwickeln könnten, heißt es in der Pressemitteilung der Technikerschule. Mit der Anlage wird das Prinzip des Campingkühlschranks großtechnisch umgesetzt und der fossile Brennstoff Gas durch die Sonne ersetzt. Wärme wird im Sommer in Kälte umgewandelt und die Solarwärme wird im Winter auch direkt zum Heizen genutzt. Im Sommer wird zudem die Luftfeuchte kontrolliert und damit werden behagliche Raumbedingungen für effektives Lernen geschaffen. Die Anlage verfügt über ein 60 Quadratmeter großes Solarkollektorfeld, das zwei Absorptionskältemaschinen antreibt und das Gebäude über Lüftungsanlagen und Kühldecken klimatisiert.

Mit Absorptionskältemaschinen kann auch die Überschusswärme von solarthermischen Kollektoren, Blockheizkraftwerken sowie von Fernwärmenetzen im Sommer genutzt werden, was erhebliche Strom- und CO2-Einsparungen möglich macht. Im Ökohaus der Technikerschule Butzbach werden auf einem Bildschirm aktuelle Messdaten der neuen Anlage angezeigt. Die Messergebnisse sollen bis Ende 2010 wissenschaftlich erhoben, ausgewertet und im Jahresforschungsbericht der Bundesregierung dargestellt werden. Darüber hinaus wird die Anlage ab 2009 direkt in die Ausbildung der Umweltschutztechniker einbezogen und fortlaufend regelungstechnisch optimiert. Die Studierenden wurden bereits aktiv in die Planungs- und Umsetzungsphase einbezogen.

Gefördert wurde das Projekt durch das BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) im Rahmen des Bundesprogramms "Solarthermie2000plus". Der Projektträger Jülich (PTJ) führt im Auftrag des BMU die finanzielle Abwicklung und Überwachung durch. Für die Gesamtkonzeption zeichnete Hindenburg Consulting verantwortlich, deren Inhaber auch einen Lehrauftrag an der Technikerschule in Butzbach innehat. Die Firmen IGT GmbH (Ausführungplanung und Bauleitung), Gräser GmBH (Installation), Zehnder (Kühldecken), Paradigma (Solarkollektoren) und Sonnenklima (Absorptionskältemaschinen), ZFS rationelle Energietechnik GmbH (Messtechnik) haben die Entstehung der Anlage aktiv begleitet.


19.12.2008 Quelle: Technikerschule Butzbach Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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DEGERenergie stellt neue hoch belastbare Solar-Tracker vor


Solar-Tracker von DEGERenergie.

Die DEGERenergie GmbH mit Sitz in Horb a.N. bietet ab sofort zwei neue Nachführsysteme für Photovoltaik-Anlagen. Die Geräte vom Typ "DEGERtraker 3000HD" und "5000HD" seien speziell für den Einsatz in Starkwindzonen konzipiert, berichtet der Hersteller in einer Pressemitteilung. Die Bezeichnung "HD" steht für "heavy duty" (hoch belastbar). Das von DEGERenergie eigens entwickelte neue Auslegungstool sorge dafür, dass damit bestückte Solarstromanlagen selbst extremen Windlasten trotzen. So halte bereits die Grundkonfiguration Windgeschwindigkeiten bis zu 170 km/h problemlos stand - eine großzügig ausgelegte Sicherheitsreserve sichere die Anlagen gegen stärkere Spitzenböen ab. Durch eine individuelle Auslegung lasse sich der Windgeschwindigkeits-Maximalwert auf bis zu 300 km/h erhöhen - die zusätzliche Sicherheitsreserve nicht eingerechnet. Damit lassen sich die Systeme laut DEGERenergie ab sofort beispielsweise auf Hochsee-Inseln und an sonstigen exponierten Einsatzorten betreiben.

Mit bis zu 25 Quadratmetern Modulfläche ist das Modell DEGERtraker 3000HD für eine Leistung zwischen 2.500 und 3.800 Watt (Wp) ausgelegt. Das Modell DEGERtraker 5000HD bringt eine Leistung von 4.000 und 6.400 Wp bei bis zu 40 Quadratmetern Modulfläche. Für beide Modelle sind Mastversionen zur Freiflächen-Aufstellung oder für die Montage an Gebäuden verfügbar. Das neue Hochleistungs-Auslegungstool setzt DEGERenergie ab sofort auch in seinen bisherigen Systemen ein.


Sonnenenergie weltweit nutzbar machen

"Die Sonne liefert uns ein Vielfaches mehr an Energie als wir verbrauchen", erklärt Artur Deger, Gründer und Geschäftsführer von DEGERenergie. "Unser Ziel ist es, diese Energie weltweit möglichst überall nutzbar zu machen - denn das ist nach meiner Überzeugung einer der effizientesten Wege, aktiven Umweltschutz zu betreiben. Mit unserer neuen Generation von Nachführsystemen erschließen wir die Nutzung der Solarenergie auch für Gebiete, in denen dies bisher nicht möglich war. Darüber hinaus fördern wir mit den neuen Systemen den Gewinn bringenden Einsatz von Photovoltaik-Anlagen, indem wir die Installation an Gebäuden ermöglichen." In vielen Ländern wird die Produktion von Solarstrom an Gebäuden höher vergütet als auf Freiflächen.


19.12.2008 Quelle: DEGERenergie GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Europaparlament verabschiedet Klimaschutzpaket


Applied Materials CTO Hoffmann: EU-
Richtlinie schafft zahlreiche neue und
hochqualifizierte Arbeitsplätze.

Das Europäische Parlament in Brüssel hat am 17.12.2008 die Weichen für die energetische Zukunft in Europa gestellt. Mit der Abstimmung im Parlament ging der elfmonatige Verhandlungs- und Gesetzgebungsprozess zu Ende. Das Klimaschutzpaket bestätigt das Ziel der EU, bis zum Jahr 2020 zwanzig Prozent des europäischen Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien zu decken, genauso wie die Reduzierung der Treibhausgasemissionen und eine Verbesserung der Energieeffizienz um jeweils zwanzig Prozent. Der Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller Applied Materials, Inc. begrüßt die Verabschiedung des Klimaschutzpaketes und besonders die darin enthaltene Richtlinie zur Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien. Dr. Winfried Hoffmann, Vizepräsident und Chief Technology Officer (CTO) von Applied Materials, äußerte sich zufrieden mit der erreichten Einigung: "Dieses Paket hilft in vielerlei Hinsicht: Erstens dient es der Umwelt durch weniger Verschmutzung und führt dadurch zu einer saubereren Zukunft. Zweitens wird der Markt der erneuerbaren Energien mit den mittelfristigen Zielen klar definiert und drittens hilft es der Industrie, zahlreiche neue und hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen."

Auf Grundlage der EU-Richtlinie müssen die Mitgliedsstaaten ihre nationalen Ziele nun erreichen, indem sie bis 2020 entsprechend erneuerbare Energien fördern. Das bedeute eine Stärkung nationaler Förderprogramme, mehr Investitionssicherheit und einen Abbau administrativer Hürden. Mit der Verabschiedung des Klimaschutzpaketes bekomme die Photovoltaik-Technologie die Möglichkeit, ein entscheidender Teil sauberer und nachhaltigerer Energieversorgung in Europa zu werden, betont Applied Materials in seiner Pressemitteilung.


19.12.2008 Quelle: Applied Materials Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Applied Materials, Inc., TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Italienische Phoenix Solar-Tochter RED 2002 srl wird zu Phoenix Solar srl


Gebäudeintegrierte Solarstromanlage von RED
2002.

Renewable Energies Development 2002 srl (RED 2002), die italienische Tochtergesellschaft der Phoenix Solar AG, wird ab 01. Januar 2009 in Phoenix Solar srl umbenannt. Mit diesem Schritt stärke die Muttergesellschaft die Marke Phoenix Solar und die italienische Tochter könne langfristig von dem Know-how und der Bekanntheit des international agierenden Solar-Unternehmens profitieren, heißt es in der Pressemitteilung. Die Phoenix Solar AG ist einer der weltweit führenden Photovoltaik-Systemanbieter mit einem europäischen Vertriebsnetz für Komponenten & Systeme sowie Expertise im Bau von Solar-Kraftwerken bis in den Multi-Megawatt Bereich. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Sulzemoos bei München und Tochtergesellschaften in Italien, Spanien, Griechenland, Singapur und Australien. Nach einer strategischen Beteiligung an RED 2002 im Jahr 2006 hat Phoenix Solar im Juli 2008 ihren Anteil auf 100 Prozent erhöht. Die Namensänderung zum 01. Januar sei die logische Konsequenz der weltweiten Internationalisierungs- und Markenstrategie des Unternehmens. Es sei Ziel von Phoenix Solar, weltweit mit einer Marke aufzutreten.

"Wir sehen im italienischen PV-Markt ein enormes Potenzial. Gemeinsam mit unseren italienischen Kollegen wollen wir in Italien kräftig wachsen und unseren Marktanteil konsequent erweitern", erläutert Dr. Andreas Hänel, Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG. "RED’s Kenntnisse des italienischen Marktes und die Kompetenz und Erfahrung von Phoenix Solar ergänzen sich ideal", so der Geschäftsführer von RED 2002, Domenico Inglieri. "Unser hoch motiviertes Team freut sich darauf, in Zukunft als Teil der international tätigen Phoenix Solar Gruppe die solare Zukunft in Italien mit zu gestalten."


18.12.2008 Quelle: Phoenix Solar AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RED 2002 Srl., TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Signet Solar errichtet nächste Photovoltaik-Produktionsstätte im US-Bundesstaat New Mexico


Im Juni 2008 präsentierte Signet Solar
das erste XXL-Dünnschicht-Modul.

Bill Richardson, Gouverneur von New Mexico und Signet Solar Inc., Produzent von Dünnschicht-Solarmodulen auf Siliziumbasis, gaben am 16. Dezember 2008 den Investitionsstart für die erste nordamerikanische Produktionsstätte des Unternehmens in Belen, NM (nahe Albuquerque) bekannt. Die Produktionsstätte, deren Inbetriebnahme für Ende 2010 geplant ist, soll in der ersten Ausbaustufe eine jährliche Produktionskapazität von 65 Megawatt (MW) haben – genug, um damit rund 20.000 Haushalte mit Energie versorgen zu können. Signet Solar investiert nach eigenen Angaben in die erste Ausbaustufe 200 Millionen Dollar und folge damit dem strategischen Kurs der lokalen Produktion für lokale Märkte. "Seit 2002 widmet sich meine Behörde der Aufgabe, New Mexico zum Mittelpunkt der erneuerbaren Energien im Südwesten Amerikas zu machen. Die langfristige Verpflichtung von Signet Solar in New Mexico unterstreicht unser Ansehen als Impulsgeber im Bereich der erneuerbaren Energien", sagte Gouverneur Bill Richardson. "In einer Zeit der wirtschaftlichen Unsicherheit wird dieses Vorhaben hunderte, dringend benötigte Arbeitsplätze, schaffen. Es bestätigt zudem die führende Rolle New Mexicos beim Aufbau des neuen Energieprogramms des zukünftigen Präsidenten Obama in den nächsten zehn Jahren."


Ausbau der Produktionskapazität soll langfristig 600 neue Arbeitsplätze schaffen

Der geplante Ausbau der Produktionskapazität in Richtung 300 MW pro Jahr auf knapp sechs Hektar Produktionsfläche, werde langfristig 600 neue Arbeitsplätze schaffen und stelle für Signet Solar den strategischen nächsten Schritt in den US-Markt dar, betont das Unternehmen. "Für die Expansionspläne von Signet Solar, den wachsenden amerikanischen Markt für erneuerbare Energien zu adressieren, ist New Mexico ist eine hervorragende Ausgangsbasis", sagte Rajeeva Lahri, Vorstand und Gründer von Signet Solar. "Unter der Führung von Gouverneur Richardson hat New Mexico Verpflichtung gegenüber den erneuerbaren Energien durch öffentlich-rechtliche Partnerschaften übernommen und wird qualifizierte Arbeitskräfte und weltweit führende Forschungseinrichtungen aufbauen."


280 Hektar großes Solarkraftwerk in der Region geplant

Signet Solar ist das erste Unternehmen, das eine Produktionsstätte im insgesamt 2.400 Hektar großen Industriegebiet in Rancho Cielo errichtet. Die Gemeinde Rancho Cielo beabsichtigt, mit Dünnschicht-Solarmodulen von Signet Solar ein knapp drei Quadratkilometer großes Solar-Kraftwerk zu errichten, mit dem ein Großteil des Energiebedarfs von Rancho Cielo gedeckt werden soll. "Wir freuen uns, dass durch die Partnerschaft mit Signet Solar zahlreiche hochqualifizierte Arbeitsplätze in Belen entstehen, und wir die Möglichkeit haben, eine nachhaltige grüne Stadt in New Mexico aufzubauen", so Jim Foster, geschäftsführender Gesellschafter bei Coast Range Investments. Signet Solar ist das erste Unternehmen der Photovoltaikbranche, das auf Basis von Silizium Dünnschichttechnologie ultragroße Solarmodule in Serie produziert. Das Hauptquartier des Unternehmens befindet sich im Silicon Valley, Menlo Park, Kalifornien.


Kapazität des Mutterwerks in Deutschland soll bis Mitte 2010 auf 130 MW steigen

Das Mutterwerk des Unternehmens bei Dresden (Sachsen) fertigt und liefert seit Oktober 2008 weltweit Module der Groesse 5.7 m2 an ausgewählte Kunden aus. In Deutschland sind zur Zeit 160 Mitarbeiter in der 11.000 Quadratmeter großen Fertigung beschäftigt. Der Ausbau des ersten Standortes von Signet Solar zum zentralen Forschung- und Entwicklungszentrum der Firmengruppe sowie als Fertigung für den europäischen Markt sei im Zeitplan und werde Mitte 2010 mit einer Produktionskapazität von 130 MWp und 400 Angestellten abgeschlossen sein.

Kunden von Signet Solar installieren nach Angaben des Unternehmens derzeit in Deutschland Solarstromanlagen im Bereich von 10 kW - 2 MW. Die ultragroßen Module von Signet Solar eignen sich besonders für Solarfarmen, große kommerzielle Anlagen, gebäudeintegrierte Photovoltaik und die Elektrifizierung von Gebieten ohne Stromnetzzugang.



18.12.2008 Quelle: Signet Solar Inc. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Signet Solar, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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SCHOTT Solar AG steigert Umsatz um rund 70 %; EBIT wächst überproportional


Produktion von Solar-Receivern bei SCHOTT
in Aznalcóllar.

Die SCHOTT Solar AG schließt das Geschäftsjahr 2007/08 mit einem Rekordergebnis ab, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Gesellschaft habe dabei alle wesentlichen Finanzkennzahlen deutlich verbessert und liege mit Ihrer Expansion in beiden Geschäftsbereichen weiter voll im Plan. Die SCHOTT Solar AG konnte nach eigenen Angaben im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/2008 (1. Oktober 2007 bis 30. September 2008) ein deutliches Umsatzwachstum von rund 70 % auf 482 Millionen Euro verzeichnen (Vorjahr: 283 Mio. Euro*). Gleichzeitig verbesserte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) überproportional auf 52 Millionen Euro (Vorjahr: 9 Mio. Euro*). Das Unternehmen beschäftigte zum 30. September 2008 an Standorten in Deutschland, Spanien, der Tschechischen Republik und den USA 1.650 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.037 Mitarbeiter). Die SCHOTT Solar AG ist nach eigener Einschätzung der führende Anbieter von Receivern für Solar-Kraftwerke mit Parabolrinnentechnologie sowie integrierter Anbieter von Photovoltaik-Produkten.

Photovoltaik- und CSP-Produktionskapazität erweitert

"Wir haben im vergangenen Geschäftsjahr unsere Unternehmensstrategie konsequent umgesetzt und sind mit unserer einzigartigen Positionierung in den Geschäftsbereichen Concentrated Solar Power und Photovoltaics für die Zukunft gut gerüstet", betonte Vorstand Dr. Martin Heming. Die Produktionskapazitäten im Geschäftsbereich Photovoltaik seien plangemäß erweitert worden. So wurde die kristalline Zell- und Modulproduktionskapazität auf 185 Megawatt (Vorjahr: 135 Megawatt) bzw. 170 Megawatt (Vorjahr: 90 Megawatt) ausgebaut. Auch die Dünnschicht-Produktionskapazität wurde deutlich auf 35 Megawatt gesteigert (Vorjahr: 3 Megawatt). Im Geschäftsbereich Concentrated Solar Power (CSP; solarthermische Kraftwerke) stieg die Kapazität durch die erste Produktionslinie am neuen Standort in Aznalcollàr, Spanien, auf insgesamt 400 Megawatt.

Für das Geschäftsjahr 2008/09 geht die SCHOTT Solar AG von einem weiter starken Umsatzwachstum und einer positiven Ergebnisentwicklung aus. Allerdings werde die Gesamtentwicklung der Solarbranche im Jahr 2009 erheblich von den momentan schwer prognostizierbaren Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise abhängig sein, heißt es in der Pressemitteilung.

* Die gekennzeichneten Vergleichsangaben für das Geschäftsjahr 2006/2007 geben die Gewinn- und Verlustrechnung, die Bilanz und die Kapitalflussrechnung der SCHOTT Solar AG so wieder, als wäre die SCHOTT Solar CSP GmbH bereits seit Beginn des Geschäftsjahres 2006/2007 und nicht erst mit wirtschaftlicher Wirkung ab dem 1. Oktober 2007 eine Tochtergesellschaft der SCHOTT Solar AG. Der Geschäftsbereich Concentrated Solar Power, der von der SCHOTT Solar CSP GmbH und deren spanischer Tochtergesellschaft betrieben wird, wurde erst im Geschäftsjahr 2007/2008 mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Oktober 2007 in SCHOTT Solar eingebracht.


18.12.2008 Quelle: SCHOTT Solar AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar AG, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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IBC SOLAR und Enercoop errichten 13 MW-Solarkraftwerk im spanischen Crevillente


13,2 MW-Solarpark in Crevillente (Spanien).

IBC SOLAR (Bad Staffelstein), eines der weltweit führenden Systemhäuser für Photovoltaik, hat gemeinsam mit dem spanischen Energieversorger Grupo Enercoop ein leistungsstarkes Solar-Kraftwerk in Crevillente, nahe Alicante errichtet. Das Projekt wurde in drei Phasen realisiert. Der erste Teilabschnitt mit einer Leistung von 6,2 MWp speist bereits seit Dezember 2007 Solarstrom in das spanische Stromnetz ein. Dieses Kraftwerk wurde im Jahr 2008 bis September um zwei weitere Anlagen erweitert und verfügt nun insgesamt über eine Nennleistung von 13,2 Megawatt (MWp) und kann damit rund 4.000 spanische Haushalte mit Strom versorgen.

Knapp 60.000 Solarmodule versorgen rund 4.000 Haushalte mit Strom

Bereits 2006 hatte IBC SOLAR erste Gespräche mit Enercoop geführt und die Zusammenarbeit begonnen. Dabei war IBC SOLAR für die Bauleitung sowie für die Konzeption der Anlagen-Kommunikation und des Kühlkonzepts für das Wechselrichtergebäude verantwortlich. Nach Beendigung der Planungsphase lieferte IBC SOLAR im April 2007 die ersten Module, die in mehreren Bauphasen nach und nach installiert wurden. IBC SOLAR stellte im vergangenen Jahr für diesen ersten Teil des Solarparks mehr als 27.000 leistungsstarke polykristalline Solar-Module für die 6,2 MWp-Anlage in Crevillente bereit.

Seit der Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage im Dezember 2007 unterstützt die sonnenverwöhnte Region um Alicante die spanische Energieversorgung mit Strom aus Sonnenlicht. Inzwischen hat IBC SOLAR das Solarkraftwerk um zwei weitere Teilbereiche erweitert und kann nun mit seinen 13,24 MWp Nennleistung circa 4.000 Haushalte versorgen. Für die beiden zusätzlichen Teilbereiche wurden über 31.400 PV-Module von IBC SOLAR installiert. Das Gebiet um das schnell wachsende Alicante erfährt durch den Tourismus und seine aufstrebende Industrie einen stetigen wirtschaftlichen Aufschwung. "Die Zusammenarbeit mit Grupo Enercoop hat sehr gut funktioniert", betont IBC SOLAR-Projektleiter Frank Müller. "Mit diesem Projekt haben wir gezeigt, wie zuverlässig und effizient Solarparks umweltfreundlichen Strom erzeugen können. Trotz der gesetzlichen Deckelung für weitere PV-Anlagen auf 500 Megawatt pro Jahr hoffen wir, unsere erfolgreiche Zusammenarbeit weiter ausbauen zu können."


18.12.2008 Quelle: IBC SOLAR AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Taiwanesischer Photovoltaik-Hersteller Auria Solar startet Pilotproduktion von mikromorphen Solarmodulen


Auria Solar produziert mit Equipemnt von
Oerlikon Solar.

Oerlikon Solar (Trübbach, Schweiz), weltweiter Anbieter von Produktionsanlagen für Dünnschicht-Silizium-Solarmodule, gab am 17. Dezember 2008 bekannt, dass Auria Solar als erster asiatischer Kunde mit der Produktion von "Micromorph"-Modulen beginnt. Dank der intensiven Zusammenarbeit zwischen Oerlikon Solar und Aurias engagiertem Konstruktions- und F&E-Teams habe die Produktion der Micromorph-Module in kürzester Zeit gestartet werden können - weniger als vier Monate nach Lieferung der Anlage im August 2008. Die volle Produktion soll im 1. Quartal 2009 beginnen, mit einem jährlichen Volumen von über 60 Megawatt (MWp). Dies bringe Auria Solar seinem Ziel einen großen Schritt näher, bis 2012 eine jährliche Produktionskapazität von 500 MWp aufzubauen, heißt es in der Pressemitteilung von Oerlikon Solar. Die Geschäftsleitung von Auria zeigte sich äußerst zuversichtlich, dass schon ab 2009 erste Einnahmen erwirtschaftet werden, da die Produktion bereits heute voll ausgebucht sei.


"Um sich im globalen Dünnschicht-Markt erfolgreich durchzusetzen, braucht man innovative und führende Technologie, bewährte End-to-End-Produktionsanlagen und umfassenden Kundenservice. Diese Voraussetzungen ermöglichen es erst, die Produktion so zügig und effizient wie möglich aufzubauen und zu erweitern", sagt Dr. Chi-Yao Tsai, Vorstand von Auria Solar. "Oerlikon Solar vereinigt all diese Eigenschaften am überzeugendsten und hat beständig gezeigt, dass das Unternehmen nicht nur über bewährte Technologie verfügt, sondern auch über die Fähigkeit, Anlagen extrem pünktlich zu liefern und erfolgreich hochzufahren."


Zweite, mikrokristalline Absorberschicht steigert den Wirkungsgrad

Die Oerlikon eigene Micromorph-Technologie steigert den Wirkungsgrad von Solarzellen erheblich, indem es eine zweite mikrokristalline Absorberschicht in die amorphe Siliziumschicht (a-Si) einbaut. Diese wandelt die Energie des Rot- und Nah-Infrarot-Spektrums um, wodurch laut Oerlikon Solar Steigerungen des Wirkungsgrades von bis zu 50 % erzielt werden können. Zugleich werde die Modulleistung erheblich gesteigert, was eine kostengünstige Panelproduktion ermögliche.


Massenfertigungstechnologie hilft, Solarstrom wirtschaftlich konkurrenzfähig zu machen

"Die Fähigkeit von Oerlikon Solar, Produktionslinien rasch auszuliefern, ist ab sofort in Asien und Europa etabliert. Kombiniert mit unserer signifikant reduzierten Markteinführungszeit ist dies ein signifikantes Unterscheidungsmerkmal, welches uns von unserer Konkurrenz abhebt", sagt Jeannine Sargent, CEO Oerlikon Solar. "Unsere weltweit führenden Produktionslösungen kombinieren ausgereifte Massenfertigungstechnologie mit unerreichten Stückzahl- und Leistungsgarantien, wodurch wir unseren Kunden ein weltweit einzigartiges Leistungsportfolio anbieten. Der Produktionsstart bei Auria Solar als erster asiatischer Micromorph-Produzent, stellt damit einen weiteren Meilenstein in Oerlikon Solars Ziel dar, Solarenergie als eine alternative, nachhaltige Energielösung wirtschaftlich konkurrenzfähig zu machen", so Sargent weiter.


18.12.2008 Quelle: Oerlikon Solar Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Neuer Bericht der EU-Kommission: Solarmodul-Produktion wuchs 2007 um 60 % - Photovoltaik-Marktvolumen soll bis 2020 auf etwa 40 Milliarden Euro wachsen


Photovoltaik-Statusreport des JRC.

Das Forschungszentrum der EU-Kommission (Joint Research Centre, JRC) veröffentlichte am 11.12.2008 seinen neuesten Photovoltaik-Statusbericht. Der "Photovoltaics Status Report" verbindet die Analyse von aktuellen Daten zur internationalen Photovoltaik-Produktion und Installationszahlen für 2007 mit Informationen über strategische und politische Entwicklungen bis zum September 2008. Die ersten Ergebnisse zeigen ein jährliches Wachstum der Photovoltaikproduktion um durchschnittlich 40 % in den vergangenen fünf Jahren und einen Spitzenwert von 60 % im Jahr 2007. In diesem Jahr wurden in Deutschland rund 100.000 Gebäude mit Solarstromanlagen ausgestattet, was einem Umsatz von rund 5,7 Milliarden Euro entspricht. Die weltweite Solarstrom-Produktion beziffert der Report mit rund 10 Milliarden Kilowattstunden (kWh), wovon die Hälfte auf die EU entfällt. Solarstrom hat zwar nur einen Anteil von 0, 2 % an der europäischen Elektrizitätsversorgung, doch er vermeidet damit immerhin rund vier Millionen Tonnen CO2-Emissionen. Förderprogramme und technischer Fortschritt senkten die Kosten der Photovoltaik, betont das JRC. Das Marktvolumen wird nach Einschätzung der Forscher bis 2020 auf etwa 40 Milliarden Euro steigen, während die Preise für die Verbraucher weiter sinken.


Günstige Perspektiven für die Solarenergie

Das Photovoltaik-Wachstumsszenario für Europa, basierend auf Daten aus den Jahren 2001 bis 2007 sowie auf der Grundlage von Analysen der Förderpolitik und der Investitionen, prognostiziert, dass im Jahr 2010 rund 15 Terawattstunden (TWh) Solarstrom erzeugt werden. Das entspricht 0,5 der Stromproduktion in den 27 EU-Mitgliedsstaaten im Jahr 2006 oder in etwa dem Stromverbrauch von Slowenien. Laut Studie wird China im Jahr 2012 rund 27 % der weltweiten Produktionskapazität für Solarzellen haben (zirka 42.8 GW), gefolgt von Europa mit 23 %, Japan (17 %) und Taiwan (14 %).

Der Photovoltaic Status Report 2008 kann kostenlos heruntergeladen werden unter http://re.jrc.ec.europa.eu/refsys.



18.12.2008 Quelle: JRC Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: JRC, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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China Sunergy schließt Solarzellen-Liefervertrag über 22 Megawatt mit deutschem Modulhersteller Solarwatt


Solarzellen-Production bei China Sunergy.

Der Solarzellen-Hersteller China Sunergy Co., Ltd. (Nanjing, China) berichtete am 10. 12. 2008, das Unternehmen habe einen Vertrag mit dem Solarmodul-Produzenten Solarwatt AG (Dresden) unterzeichnet, der im Jahr 2009 eine Solarzellen-Lieferung mit einer Gesamtkapazität von 22 Megawatt (MW) vorsehe. Entsprechend der Vereinbarung werde China Sunergy die Solarwatt AG beginnend im Januar 2009 kontinuierlich mit hoch effizienten Solarzellen zu festen Preisen versorgen, bis eine Gesamtkapazität von 22 MW erreicht wird. "Ich bin froh über diesen Vertragsabschluss mit Solarwatt, einem Marktführer im dynamischsten Solar-Markt der Welt", sagte Dr. Ruennsheng Allen Wang, Präsident und Vortstand von China Sunergy. "Trotz des unsicheren Wirtschaftsklimas haben wir wichtige Verkaufsverträge mit Marktführern in Schlüsselmärkten schließen können. Bis der Markt wieder transparenter ist, sind wir wirtschaftlich gut aufgestellt", ergänzte Wang.



18.12.2008 Quelle: China Sunergy Co., Ltd. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: China Sunergy Co., Ltd., TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Australien: Regierung gibt Förderprogramm für erneuerbare Energien frei, "Sonnenstaat" Queensland schaltet auf Solarstrom um


Premierminister Kevin Rudd: Erneuerbare
Energien können künftig eine wichtige Rolle
spielen.

Der australische Premierminister Kevin Rudd und die Premierministerin des Bundestaates Queensland, Anna Bligh, inspizierten am 14. 12. 2008 die Fortschritte des Solar-Kraftwerks in dem abgelegenen Ortes Windorah im Südwesten des Landes. Laut einer Pressemitteilung beträgt das Investitionsvolumen für dieses Projekt 4,5 Millionen Australische Dollar (AUD; 2.19 Mio. EUR). Das neue Solar-Kraftwerk wurde im Rahmen des australischen "Renewable Remote Power Generation"- Programms finanziert, und macht Windorah zur ersten Gemeinde, die in Queensland Solarenergie zur Stromerzeugung nutzt. Premierminister Rudd kündigte an, dass die Regierung in den kommenden 18 Monaten finanzielle Mittel im Umfang von 500 Millionen AUD (ca. 244 Mio. EUR) für den "Renewable Energy Fund" (REF) zur Verfügung stellen werde, um Investitionen zu fördern. Rudd kündigte weiter an, dass 100 Millionen AUD (ca. 49 Mio. EUR) für die Jahre 2008 und 2009 bereitstünden, und weitere 400 Millionen AUD (ca. 196,5 Mio. EUR) für die Jahre 2009 und 2010. Der REF sei ins Leben gerufen worden, um die Kosten für Demonstrationsanlagen zu senken und Technologien zur Nutzung der erneuerbaren Energien zu entwickeln. Diese Technologien könnten laut Rudd in den kommenden Jahren eine entscheidende Rolle zur Energieversorgung von Australien sowie für die Energiesicherheit des Landes spielen.


Australische Regierung fördert Projekte mit erneuerbarer Energie

Der "Renewable Energy Fund" umfasst Programme für Energietechnologie-Demonstrationsanlagen und Forschungsvorhaben sowie für Bio-Kraftstoffe und Erdwärme-Projekte. Premierminister Rudd erwartet, dass die staatliche Förderung Solar-Projekte und andere Vorhaben zur Nutzung der Erneuerbaren vorantreibt, die Wirtschaft ankurbelt, Arbeitsplätze schafft und gleichzeitig das australische Klimaschutzprogramm "Carbon Pollution Reduction Scheme" unterstützt. Zusätzlich zum REF werden in Australien verschiedene Großprojekte im Rahmen des "Renewable Remote Power Generation"-Programms mit mehr als 50 Millionen AUD (ca. 24,6 Mio. EUR) unterstützt, die laut Pressemitteilung in Australien Investitionen für Projekte im Umfang von über 107 Millionen AUD (52.5 Mio. EUR) ausgelöst haben.


Große Parabolschüsseln versorgen abgelegenes Dorf mit Solarstrom

Das neue Solar-Kraftwerk in Windorah verwendet Parabolspiegel mit einem Durchmesser von 14 Metern, die das Sonnenlicht bündeln. Die Spiegel folgen mit Hilfe eines Nachführsystems dem Lauf der Sonne vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang. Laut Pressemitteilung ist das Kraftwerk mit einer neuartigen Software ausgestattet, die Wolken erkennen und vorhersagen könne und bei Bedarf ein Batteriesystem aktiviere, um die Stromversorgung sicherzustellen, bis die Wolke weiterzieht. Nachts und an Tagen mit bedecktem Himmel versorgen Diesel-Generatoren den Ort mit Strom. Alle fünf Parabolspiegel haben letzte Woche erstmals gemeinsam Solarstrom produziert, in das örtliche Netz eingespeist und auf diese Weise ungefähr 60 Haushalte und Unternehmen versorgt.


Solarkraftwerk könnte an einem sonnigen Tag das ganze Dorf versorgen

Unter idealen Bedingungen mit langer Sonnenbestrahlung und mit wenig Staub in der Luft könnte das Solarkraftwerk tagsüber genügend Strom für das gesamte Dorf produzieren und alle 100 Einwohner versorgen, heißt es in der Pressemitteilung. Solarenergie könnte die Stromversorgung der abgelegenen Orte in Australien revolutionieren, die nicht an das Elektrizitätsnetz angeschlossen sind und bisher mit Dieselgeneratoren versorgt werden. Die Landesregierung von Queensland habe mit dem Versorgungsunternehmen Ergon Energy (Rockhampton, Queensland, Australien) mehr als 3, 5 Millionen AUD (ca. 1.72 Mio. EUR) in das Solarkraftwerk in Windorah investiert. Zusätzlich habe die australische Regierung rund eine Million AUD (ca. 490.000 EUR) für dieses Projekt im Rahmen des "Renewable Remote Power Generation"-Programms beigesteuert, das vom Energieministerium Australiens durchgeführt wird. Das Solarkraftwerk in Windorah soll jährlich rund 300.000 Kilowattstunden Solarstrom produzieren, den Dieselverbrauch um zirka 100.000 Liter senken und 300 Tonnen Treibhausgasemissionen vermeiden. Ingenieure werden das System bis Februar 2009 testen, dann soll das Solarkraftwerk offiziell in Betrieb genommen werden.



18.12.2008 Quelle: Regierung von Australien Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Photovoltaik-Unternehmen SOLON stockt Beteiligung an italienischem Start-up Estelux auf
Die Berliner SOLON SE, einer der größten europäischen Solarmodulproduzenten und ein führender Anbieter von Photovoltaiksystemen für solare Großkraftwerke, hat ihre im Juni 2008 erworbene strategische Beteiligung von 19,5 Prozent an dem italienischen Start-up-Unternehmen Estelux s.r.l. auf 100 Prozent aufgestockt. Die Anteile werden von der italienischen SOLON-Tochter SOLON S.p.A. gehalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die im Jahr 2007 gegründete Estelux plant die Errichtung eines Werkes zur Herstellung von Solar-Silizium im norditalienischen Ferrara. Die Produktionsstätte soll im ersten Ausbauschritt eine Jahreskapazität von 4.000 Tonnen haben; der Start der Produktion ist für Ende 2010 vorgesehen. Das Gelände sei für den Baubeginn vorbereitet, die Detailplanung stehe kurz vor dem Abschluss, heißt es in der Pressemitteilung. Die Gesamtinvestitionssumme wird laut SOLON rund 400 Millionen Euro betragen. Für das erste Quartal 2009 werde die Erteilung der Baugenehmigung erwartet. Danach soll die Ansprache weiterer Investoren erfolgen. Dieses Engagement diene dazu, die Rohstoffbasis von SOLON zu verbreitern und dem Unternehmen langfristig Zugang zu zusätzlichen Mengen an Solarsilizium bzw. Solarzellen zu sichern.


17.12.2008 Quelle: SOLON SE Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Photovoltaik-Hersteller Suniva eröffnet Solarzellen-Fabrik im US-Bundesstaat Georgia


Gouverneur Perdue, CEO Baumstark und
Technik-Chef Shea prüfen einen Stapel
Solarzellen.

Suniva Inc. (Norcross, Georgia), Produzent von Solarzellen auf der Basis von monokristallinem Silizium, hat am 11. Dezember 2008 die erste Solarzellen-Fabrik im Südwesten der USA im Rahmen eines Festakts offiziell eröffnet. Das Unternehmen will an dem Standort bis Ende 2009 mehr als 100 "grüne" Arbeitsplätze schaffen, bei vollständiger Auslastung der Fabrik im Jahr 2010 sollen noch mehr Mitarbeiter eingestellt werden. Bei der Einweihungszeremonie würdigte der Gouverneur von Georgia, Sonny Perdue, die Bedeutung des Unternehmens für die Wirtschaft und die energiepolitische Position des Bundesstaates in den USA: "Die Patente von Suniva stammen aus den Labors der technischen Hochschule Georgia Tech und Suniva ist ein erstklassiges Beispiel dafür, wie Georgia ein führende Rolle in den USA spielen kann, indem es Kräfte von öffentlichen Institutionen und privater Wirtschaft bündelt. Mit dem Energy Innovation Center und dem Bioenergy Corridor hat Georgia seine Unterstützung der sauberen Energieproduktion unterstrichen, und die neue Fabrik von Suniva macht uns zu einem der ersten Bundesstaaten, die Solarzellen produzieren", betonte Perdue.


Staatlich-private Zusammenarbeit erleichtert das Wachstum

Die Eröffnung der Solarzellen-Fabrik fand in einer Umbruchphase der amerikanischen Energiepolitik statt. Der designierte Präsident Barack Obama plant mit seinem Übergangsteam, die Branche der erneuerbaren Energien als Teil des Hilfspakets für die Wirtschaft zu fördern. Als Unternehmen, dessen bedeutendste Technologie in einem staatlich gefördertem Labor entwickelt wurde, ist Suniva ein Beispiel dafür, wie staatlich geförderte Initiativen die Gründung von Unternehmen in den USA unterstützen kann. Auf diese Weise werde die Nutzung erneuerbarer Energien erleichtert und beschleunigt, heißt es in der Pressemitteilung. Der Firmengründer und Technikvorstand von Suniva, Dr. Ajeet Rohatgi, ist gleichzeitig auch Gründer des University Center of Excellence for Photovoltaic Research and Education (UCEP; Atlanta, Georgia) an der Georgia Tech Universität, die vom US-amerikanischen Energieministerium (Department of Energy, DoE) finanziert wird. "Obwohl Suniva kaum ein Jahr alt ist, ist die heutige Eröffnungszeremonie die Krönung zwanzigjähriger Arbeit“, sagte Dr. Rohatgi. "Mein Lebenswerk, die Solartechnologie voranzutreiben, wurde nur möglich mit staatlicher Unterstützung in Zusammenarbeit mit Georgia Tech".


17.12.2008 Quelle: Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suniva Inc., TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Australischer Vertriebspartner von SCHOTT Solar gewinnt zum dritten Mal in Folge einen Preis für saubere Energieproduktion


Solar-Lärmschutzmauer im australischen
Bundesstaat Victoria.

Der Energieminister des australischen Bundesstaates Victoria hat zwei Solarstromanlagen mit SCHOTT Solar-Modulen für ihr hervorragendes Design und ihre vorbildliche Installation ausgezeichnet. Auf der Clean Energy Council-Konferenz in Melbourne wurde Going Solar, ein australischer Vertriebspartner von SCHOTT Solar, in diesem Jahr gleich mit zwei Awards für die beste netzgekoppelte Photovoltaik-Anlage über bzw. unter 5 Kilowatt (kW) Leistung ausgezeichnet. Einen der begehrten Preise erhielt Going Solar 2008 für die erste Strom produzierende Lärmschutzmauer Australiens. Der Wall entlang des viel befahrenen Verkehrsknotenpunktes Tulla-Calder im Bundesstaat Victoria schützt die Anwohner nicht nur vor Lärm, sondern erzeugt auch noch die nötige Energie für die Straßenbeleuchtung entlang dieses Autobahnabschnitts. Den oberen Abschluss der Mauer bilden 210 Dünnschicht-Paneele von SCHOTT Solar, die auf einer Länge von 500 Metern nebeneinander angeordnet sind. Knapp 25 kW Strom produziert die Lärmschutzmauer laut SCHOTT Solar.

Zwei Aspekte haben die Jury an diesem Projekt besonders beeindruckt, wie Dr. Martin Heming, Vorstandsvorsitzender und CEO von SCHOTT Solar, erläutert: "Die solare Lärmschutzwand ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich Solarenergie in verschiedene Arten von Bauwerken integrieren lässt. Sie zeigt, auf welche Weise Umweltaspekte auch im Straßenbau noch mehr Berücksichtigung finden können. Darüber hinaus ist die Anlage sehr clever konstruiert: Sie ist so angelegt, dass kaum Schatten auf die Module fällt. Die Stromausbeute ist dadurch optimal."

Auch beim zweiten ausgezeichneten Projekt kamen PV-Module von SCHOTT Solar zum Einsatz: In Williamstown, ebenfalls im Bundesstaat Victoria gelegen, installierte Going Solar auf dem Neubau eines Wohnhauses eine Solarstromanlage mit einer Leistung von knapp 3 kW. In Zusammenarbeit mit dem Kunden und dem Architekten hat das Unternehmen dank detaillierter Vorbereitung ein hervorragendes Ergebnis erzielt: Bereits in der Planungsphase des Gebäudes haben die Verantwortlichen berücksichtigt, dass Kabel, Zähler und Wechselrichter installiert werden müssen. So konnten diese Komponenten direkt beim Bau des Wohnhauses angebracht werden und der Bauherr hat dadurch Zeit und Geld bei der Installation eingespart.


Erfolgreiche Zusammenarbeit

"Wir freuen uns sehr mit Going Solar. Die Awards haben uns einmal mehr in unserer Partnerwahl bestätigt. Denn nur Partnerunternehmen mit dem gleichen Qualitätsanspruch können die optimale Leistung aus unseren Modulen herausholen", erklärt Heming. SCHOTT Solar und Going Solar arbeiten bereits seit mehreren Jahren erfolgreich zusammen.

Die Siegerehrung fand auch 2008 im Rahmen der jährlich stattfindenden Clean Energy Council-Konferenz in Melbourne statt. Das Clean Energy Council ist durch den Zusammenschluss des australischen Wirtschaftsrats für nachhaltige Energie (BCSE) und der australischen Gesellschaft für Windenergie (Auswind) entstanden und vergibt jährlich vier Awards. In diesem Jahr wurden die Preise von Peter Bachelor, dem Energieminister des australischen Bundesstaats Victoria und Minister für Gemeindebauvorhaben verliehen. Die Jury sucht jedes Jahr nach innovativen, umweltverträglichen und gut dokumentierten Systemen, die hervorragende Leistungen in Design und Installation bei netzgekoppelten Stromanlagen darstellen. Der SCHOTT Solar Partner Going Solar hatte bereits im Jahr 2006 und 2007 die Awards für die besten netzgekoppelten Solarstromanlagen gewonnen.



17.12.2008 Quelle: SCHOTT Solar Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Obama beruft Regierungsteam für Energie und Umwelt - Nobelpreisträger Dr. Steven Chu wird Energieminister


Dr. Steven Chu ist designierter US-Energieminister.

"Die Zukunft unserer Wirtschaft und die nationale Sicherheit sind untrennbar mit einer Herausforderung verbunden: der Energieversorgung", sagte der künftige US-Präsident Barack Obama am 15.12.2008 bei der Vorstellung seines Teams für die Energieversorgung und den Umweltschutz. Neuer Energieminister wird der Physik-Nobelpreisträger Dr. Steven Chu. Lisa Jackson, derzeit Umweltministerin des Bundesstaates New Jersey wird neue Chefin der US-Umweltbehörde (Environmental Protection Agency; EPA). "Das Team, das ich ausgewählt habe besteht aus führenden Experten und Managern, die ihre einzigartigen Fähigkeiten einbringen, um den großen Herausforderungen zu begegnen. Sie sind bereit, die Regierung zu reformieren und dabei zu helfen, unsere Wirtschaft zu verändern, damit die Bürger wohlhabender werden, die Nation sicher ist und die Erde geschützt wird", fügte Obama hinzu.

Solar-, Wind- und Bioenergie als neue Grundlage der Energieversorgung

Obama betonte, er sei nicht der erste Politiker, der enorme Anstrengungen zum Klimaschutz und zur Energieunabhängigkeit versprochen habe. "Doch dieses Mal muss es ganz anders werden. Das ist keine Aufgabe für die Regierung allein, sondern für uns alle", betonte Obama. "Eine neue Energiewirtschaft zu schaffen, bedeutet nachhaltige gemeinsame Arbeit, denn die Grundlage unserer Energieunabhängigkeit findet sich hier in Amerika: es ist die Solar-, Wind- und Bioenergie, es sind neue Technologien, es sind die Innovationen unserer Wissenschaftler und Unternehmer - und es ist die Art und Qualität, wie wir arbeiten", sagte Obama. "Das sind die Quellen, aus den wir schöpfen müssen, um die Abhängigkeit vom Öl zu verringern und eine neue Wirtschaft zu gestalten.



17.12.2008 Quelle: change.gov Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: change.gov, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Intersolar und PV Group kooperieren im Bereich Photovoltaik-Produktion


Gemeinsam mit der weltweit tätigen PV Group verstärkt die Fachmesse Intersolar 2009 ihr Angebot für Aussteller im Bereich der Photovoltaik-Produktion. Auf der Intersolar 2009 steht den Unternehmen der Branche erstmals eine eigene Halle zur Verfügung, um Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren. Gleichzeitig hält mit der hochkarätigen "PV Production and Technology Conference" eine neue begleitende Tagung Einzug in München, welche die aktuellsten und wichtigsten Branchenthemen thematisieren wird. Die bisher getrennten Branchen der industriellen Halbleiterproduktion und der Photovoltaik wachsen immer mehr zusammen und profitieren gegenseitig von den Vorteilen eines großen internationalen Marktes sowie von dem gemeinsamen Know-how. Das Ergebnis dieses Prozesses sind Effizienzsteigerungen und sinkende Preise für Photovoltaik-Produkte. Für die PV Group der SEMI und die Intersolar war es daher nur konsequent bei der Intersolar 2009 ihre Kräfte zu bündeln. "Wir freuen uns, mit der PV Group einen international anerkannten Partner für den Bereich Photovoltaik-Produktion und Automatisierung gewonnen zu haben. Mit der neuen Kooperation können wir unser Angebot für die produzierende Industrie in diesem Bereich ausweiten und dem Bedarf der Branche auf der Intersolar 2009 optimal gerecht werden", sagt Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH (Pforzheim), einer der beiden Veranstalter der Intersolar 2009.



Auch Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG, weiterer Veranstalter der Intersolar, sieht großes Potential in der Zusammenarbeit: "Als internationale Leitmesse wollen wir für unsere Aussteller und Besucher die gesamte Wertschöpfungskette der Solartechnik auf dem neuesten Stand abbilden. Durch die Kooperation mit der PV Group leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung der Branche weltweit und damit auch zu ihrem weiteren Wachstum".

Die PV Group ist eine Initiative der SEMI, des internationalen Halbleiterverbandes für produzierende Unternehmen und adressiert innerhalb des Verbandes speziell den Bereich Photovoltaik-Produktion.


Wachstumsmarkt Photovoltaik Produktion

Im Jahr 2007 setzte die europäische Photovoltaik-Branche insgesamt 5,5 Milliarden Euro um und die Tendenz ist weiter steigend. Gleichzeitig hat sich der Preis von Photovoltaik Modulen, gemessen an den Kosten je installiertem Watt, in den letzten 20 Jahren mehr als halbiert. Diese Entwicklung ist zum einen der ständig steigenden Energieeffizienz moderner Photovoltaikmodule zu verdanken. Zum anderen tragen aber auch neue Technologien in der Fertigung sowie das Wachstum und die weitere Vernetzung der Branche zur Reduktion der Kosten bei. Eddy Blokken, Director Technology and Standards der SEMI: "Im Zuge der Kooperation mit der Intersolar können wir die Vernetzung der Branche international noch besser abbilden und die Unternehmen bei der weiteren Optimierung der Produktion unterstützen. Langfristig sinken damit auch die Preise für photovoltaisch erzeugten Strom noch weiter. Nach wie vor ist die 'Grid Parity' - also der Zeitpunkt zu dem photovoltaisch gewonnener Strom zu konkurrenzfähigen Preisen angeboten werden kann - unser langfristiges Ziel für die Branche."

Die Aussteller begrüßen die Initiative und sehen darin attraktive Möglichkeiten, ihren Messeauftritt zu stärken. Urs Waelchli, Vize-Präsident von INFICON kommentiert "Die gemeinsame Initiative von SEMI und Intersolar, den Ausstellern im Bereich Photovoltaik Produktion und Technologie eine eigene Halle zur Verfügung zu stellen, trifft den Bedarf der Branche und ermöglicht es uns, die weltweit wichtigsten Entscheidungsträger der Photovoltaikbranche zu erreichen. Wir sind uns sicher, dass die brandneuen, innovativen Themen und Ideen auf den Fachkonferenzen und Symposien der Intersolar 2009 das weitere Wachstum der Branche optimal fördern werden."

"Für Applied Materials zählt die Intersolar zu den wichtigsten Terminen der Photovoltaik Branche weltweit", meint Charlie Gay, Vizepräsident und Geschäftsführer der Solar Business Group von Applied Materials Inc. (Santa Clara/USA). "Sie bietet uns eine exzellente Plattform, um unsere Technik vorzustellen, die bei photovoltaisch erzeigtem Strom deutlich zur Kostensenkung pro Watt beiträgt. Wir können dort die große Bandbreite unserer Lösungen für alle Bereiche der Produktion optimal darstellen. Wir freuen uns sehr, dass SEMI und Intersolar für den Bereich der Photovoltaik Produktion und Technologie kooperieren und so eine eigene Halle ermöglichen."

Der Leiter Solar Business bei Linde, Dean O'Connor, sagte: "Aus Sicht von Linde wird das Themenfeld PV Produktion und Technik und insbesondere das Thema der wichtigsten Rohstoffe in diesem Bereich durch die Kooperation der SEMI PV Group und der Intersolar mehr Aufmerksamkeit erfahren. Darüber hinaus wird durch die Branchenöffnung auch die Standardisierung und ihre weitere Entwicklung stärker thematisiert werden."

Maßgeschneiderte Angebote für die Photovoltaik-Branche beim PV Industry Forum

Neben dem erweiterten Angebot für Photovoltaik-Unternehmen begrüßt die Intersolar 2009 auf dem fünften jährlich veranstalteten "PV Industry Forum" am 25. und 26. Mai 2009 die Hersteller, Dienstleister und Zulieferer der weltweiten Photovoltaik-Branche.

Weitere Informationen zur Intersolar 2009 unter http://www.intersolar.de


17.12.2008 Quelle: Solar Promotion GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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CLUB OF ROME: Das DESERTEC-Konzept schafft Klimaschutz, günstigen Strom und Arbeitsplätze


Max Schön, Vorsitzender der
Deutschen Gesellschaft CLUB
OF ROME.

"Ökologie und Ökonomie sind keine unvereinbaren Gegensätze. Sie gegeneinander auszuspielen ist sinnlos. Dass führende Politiker dies momentan regelmäßig trotzdem versuchen, ist kurzsichtig und unverantwortlich", findet der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft des CLUB OF ROME, Max Schön. "Es ist schlicht falsch, dass wir die Klimaschutzziele nur auf Kosten des Wirtschaftswachstums erreichen können. Die Frage, die wir beantworten müssen, ist vielmehr: Mit welchen Mitteln schaffen wir es? Wir dürfen nicht ausschließlich auf CO2-Vermeidung und dauerhaft unwirtschaftliche regenerative Energiequellen setzen. Wir müssen an Lösungen arbeiten, die möglichst schnell große Teile der benötigten Energie aus effizienten regenerativen Quellen bereitstellen können", betont Schön. Mit dem "DESERTEC"-Konzept existiere ein solcher Lösungsvorschlag.

Technologien vorhanden und teilweise seit Jahrzehnten im Einsatz

Innerhalb von rund 30 Jahren könnten über 80 Prozent der Stromversorgung Europas, Nordafrikas und des Nahen Ostens aus regenerativen Energien erfolgen, so die Studien des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die dem DESERTEC Konzept zu Grunde liegen. Die internationale Vernetzung und Nutzung erneuerbarer Energien, insbesondere von Wasserkraft, Windkraft und von Strom aus solarthermischen Kraftwerken in Südeuropa, dem Nahen Osten und Nordafrika könne dies leisten. Alle dafür notwendigen Technologien seien vorhanden und teilweise seit Jahrzehnten im Einsatz. "Wer die Individualmobilität durch Elektroautos retten will, der muss auch den nötigen Strom klimafreundlich und günstig produzieren können - und das geht am besten dort, wo viel Wind weht und viel Sonne scheint", ist sich Max Schön sicher.


Mittelmeer-Solarplan ist ein erster Schritt

Woran es derzeit noch mangele, sei der politische Wille, Energiepolitik als internationale Aufgabe zu begreifen. Die europäischen Regierungen müssten einerseits ein internationales Hochspannungs-Gleichstromnetz schaffen und andererseits gemeinsam mit den Regierungen Nordafrikas und des Nahen Ostens Rahmenbedingungen schaffen, die Anreize und Sicherheit für Investitionen in Solarthermische Kraftwerke und die nötige Energie-Infrastruktur bieten. Mit der Gründung der Union für das Mittelmeer und dem Beschluss eines Mittelmeer-Solarplanes seien erste Schritte in diese Richtung getan worden.

"Nun müssen wir die nächsten Schritte in Angriff nehmen! In 6 Stunden fällt soviel Sonnenenergie auf die Wüsten dieser Welt wie die Menschheit in einem Jahr an Energie verbraucht. Solarthermische Kraftwerke, wie sie derzeit in Spanien gebaut werden, können hieraus dank Wärmespeichern Tag und Nacht Strom gewinnen, und das deutlich günstiger als Photovoltaik. Und mit Hochspannungs-Gleichstromleitungen könnte der Strom verlustarm über tausende Kilometer transportiert werden. Nur: wir müssen dieses riesige Potential auch nutzen!" sagt Max Schön. Ab 2009 soll die derzeit in der Gründung befindliche DESERTEC-Foundation weitere Studien organisieren und das Thema in Politik und Öffentlichkeit tragen.


Hintergrundinformationen:
http://www.DESERTEC.org/de

Hintergrundinfos zum Mittelmeer-Solarplan:
http://www.solarserver.de/solarmagazin/standpunkt.html#punkt



17.12.2008 Quelle: DESERTEC Marketing Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Chinesischer Photovoltaik-Produzent Suntech und deutsche a+f GmbH stellen zwei Solar-Kraftwerke in Spanien fertig


Solarkraftwerk mit Suntech-Modulen
in Spanien.

Die Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), Hersteller von Solarzellen und Photovoltaik-Modulen meldete am 4. 12. 2008 die Fertigstellung zweier spanischer Photovoltaik-Kraftwerke, die das Unternehmen gemeinsam mit der a+f GmbH (Würzburg) errichtet hat. Die a+f GmbH ist ein Unternehmen des GILDEMEISTER-Konzerns (Bielefeld) und stellt Nachführanlagen für Photovoltaik-Systeme. Laut Pressemitteilung hat Suntech ungefähr die Hälfte aller Module für einen Solarpark mit einer Gesamtleistung von 8,5 Megawatt (MWp) in Alange sowie für ein 7,4 MWp-Projekt in Alconera geliefert. Die Module seien auf mehr als 450 a+f-Nachführsysteme vom Typ "Sun Carrier" montiert, die den Wirkungsgrad der Solarstromanlagen um bis zu 32 % im Vergleich zu fest aufgeständerten Systemen erhöhen, heißt es in der Pressemitteilung.


"Unsere SunCarrier-Nachführtechnologie eignet sich perfekt für die international anerkannten Solarmodule von Suntech. Die Verbindung dieser beiden Produkte erlaubt eine optimale Auslastung der verfügbaren Flächen und garantiert einen hohen Solarstromertrag, mit dem tausende Haushalte versorgt werden können", so Dr. Rico Wojanowski, Geschäftsführer der a+f GmbH. Jerry Stokes, Präsident von Suntech Europe, ergänzt: "Diese Solar-Projekte verdeutlichen das Potenzial der Zusammenarbeit von Unternehmen innerhalb der Wertschöpfungskette, das sehr effiziente und nachhaltige Lösungen zur Energiegewinnung ermöglichen kann. Suntech produziert hochwertige Solarprodukte, die hohe Erträge liefern, was unserer Marke in Europa einen guten Ruf verschafft hat." Suntech sei bereits Partnerschaften mit verschiedenen Solar-Projektentwicklern und Vertriebsunternehmen in Spanien, Italien und Griechenland eingegangen. Suntech rechne in Südeuropa für das Jahr 2008 mit einem Liefervolumen von insgesamt 230 Megawatt (MW).



17.12.2008 Quelle: Suntech Power Holdings Co. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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M+W Zander erhält Auftrag für Planung und Bau einer 90 MW-Dünnschicht-Solarmodulfabrik
Der Anlagenbauer M+W Zander hat von einem Tochterunternehmen der Q-Cells AG den Generalübernehmer-Auftrag für die Planung und den Bau einer Solarmodulfabrik erhalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die neue Fertigungsstätte im "Solarvalley" Thalheim soll über eine Photovoltaik-Produktionskapazität von 90 Megawatt (MWp) verfügen und Solarmodule auf Basis einer Dünnschicht-Technologie herstellen. Diese Technologie zeichne sich durch ein besonders hohes Effizienzpotenzial aus. Zum Fabrikkomplex gehören neben dem Produktionstrakt auch Lager-, Technik- und Bürobereiche. Die Auslieferung der Module soll im vierten Quartal 2009 beginnen. Die M+W Zander Gruppe bietet ihren Kunden weltweit ein ganzheitliches "life-cycle"-Spektrum für High-Tech Produktions- und Infrastrukturanlagen inklusive aller erforderlichen Service- und Modernisierungsleistungen. Der Kundenkreis umfasst hauptsächlich führende Elektronik-, Photovoltaik , Pharma-, Chemie-, Automobil- und Kommunikationsunternehmen sowie Forschungseinrichtungen und Universitäten. In verschiedenen Marktsektoren wie beispielsweise Halbleiter, Photovoltaik und Pharma zählt das Unternehmen zu den Marktführern. Die MWZ Beteiligungs GmbH, Stuttgart, steuert als Holdinggesellschaft die weltweite Aktivität der Gruppe, die nach eigenen Angaben mit rund 3.800 Mitarbeitern in den drei Hauptgeschäftsbereichen Facility Solutions, Process Solutions und Product Solutions im Geschäftsjahr 2007 rund 1,63 Milliarden Euro erwirtschaftet hat.


17.12.2008 Quelle: M+W Zander Gruppe Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Photovoltaik: Conergy Deutschland bringt drittgrößten Dünnschichtpark der Welt an das Netz
Die Conergy Deutschland GmbH, einer der führenden Anbieter von Produkten und Lösungen rund um die Solarstromerzeugung, hat die Bauarbeiten für den derzeit drittgrößten Dünnschichtpark der Welt in Trier (Rheinland-Pfalz) erfolgreich abgeschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im Auftrag der Stadtwerke Trier (SWT) errichtete das Solar-Unternehmen den Photovoltaik-Park mit einer Gesamtspitzenleistung von 8,4 Megawatt (MW) schlüsselfertig in nur sechsmonatiger Bauzeit. Mit der Fertigstellung des letzten Teilabschnitts konnte das Solarkraftwerk am 16. Dezember 2008 komplett an das lokale Stromnetz angeschlossen werden. Das Investitionsvolumen des Megawatt-Projekts beläuft sich laut Conergy auf rund 30 Millionen Euro.


112.500 Dünnschichtmodule auf 40.000 Gestellsystemen

Insgesamt verbauten Conergy-Experten für die Photovoltaik-Anlage auf einer Freifläche von 25.000 Quadratmetern über 112.500 Dünnschichtmodule des Herstellers First Solar. Diese wurden auf 40.000 Gestellsystemen vom Typ "Conergy Solar Linea" aufgestellt und mit 28 Wechselrichtern der Serie Conergy IPG 300K verbunden. Die Anlage produziert laut Conergy fortan jährlich über neun Millionen Kilowattstunden Solarstrom - genug, um über 2.400 Vier-Personen-Haushalte ganzjährig zu versorgen. Zugleich spare der Betrieb des Solarparks über die 20-jährige Mindestlaufzeit CO2-Emissionen in Höhe von 100.000 Tonnen ein.

"Wir freuen uns über die schnelle Umsetzung des Projekts und sind stolz, dass unsere Anlage ab sofort umweltfreundlichen Strom für Haushalte in Trier und Umgebung produziert", sagte Rudolf Schöller, verantwortlicher Projektleiter bei SWT. "Aufgrund der großen Nachfrage hatten wir nicht damit gerechnet, noch in diesem Jahr alle Module zu bekommen", betont Schöller. Der Solarpark wurde von Conergy in Rekordzeit fertig gestellt und noch in diesem Jahr zum lukrativen Einspeisetarif von 35,49 Cent pro Kilowattstunde an das öffentliche Netz gebracht - so profitieren die Parkbetreiber über 20 Jahre lang von einer attraktiven Rendite.

"Das Projekt zeigt, dass jetzt auch Energieversorgungsunternehmen die Photovoltaik für sich entdeckt haben", so Conergy Deutschland-Geschäftsführer Jochen Kirmaier. "Solarenergie ist gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Kapitalmarktkrise ein sicheres und gefragtes Investment. Entscheidend sind neben attraktiven Einspeisetarifen vor allem qualitativ hochwertige Solarsysteme“, erklärt Kirmaier. Conergy plant und baut seit über zehn Jahren Photovoltaik-Anlagen jeder Größenordnung und hat für seine Produkte und Services in diesem Jahr zum fünften Mal in Folge das Qualitätssiegel des TÜV Rheinland erhalten. Als Downstream-Unternehmen kommt Conergy vor allem seine Herstellerunabhängigkeit zugute: Der Konzern ist auf keine bestimmte Modul-Technologie festgelegt und kann im Bereich der Dünnschicht- und kristallinen Technologie für jeden Bedarf die passende Photovoltaik-Lösung anbieten", so Kirmaier weiter.


16.12.2008 Quelle: Conergy Deutschland GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Neuer Rekord beim Photovoltaik-Zubau in Spanien: 2,5 GW Ende 2008


8,4 MW-Solar-Kraftwerk "Isla Mayor", Spanien.

Zum Jahresende korrigiert Spanien einmal mehr die Rekordzahlen beim Zubau von Solarstrom-Anlagen im Kalenderjahr 2008 nach oben, berichtet das Marktforschungsunternehmen EuPD Research. Laut der Nationalen Energieagentur CNE (Comisión Nacional de Energía) sollen bis Ende diesen Jahres Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 2,4 Gigawatt (GW) in Spanien gebaut worden sein, ein Korrekturfaktor sei bereits eingerechnet. Alle Schätzungen der Vormonate würden sich damit einmal mehr als "zu konservativ" erweisen. Wurde von Marktexperten, Unternehmen und Behörden noch bis zum 3. Quartal eine Marktgröße von insgesamt 1,5 GW für realistisch gehalten, müssen die Vorhersagen nun noch einmal mal deutlich angehoben werden.

Marktzahlen angepasst: EuPD Research rechnet mit 2,6 GW

Auch EuPD Research hat aufgrund der neuen Bekanntmachungen seitens der staatlichen Energieagentur seine Prognosen zum Marktwachstum an die neuen Vorgaben aus Spanien angepasst. "Angesichts der Tatsache, dass der CNE im Oktober lediglich ein Zwischenstand bei den Installationen gemeldet wurde, können wir davon ausgehen, dass zum Jahreswechsel weitere 100 MW installiert sein werden", schätzt Markus A.W. Hoehner, Geschäftsführer des Bonner Marktforschungsinstituts EuPD Research.

"Es ist schon erstaunlich, was für einen Ansturm die Anpassung der Solarförderung in Spanien ausgelöst hat. Nach vormals 1,5 GW die für den Markt ursprünglich mal prognostiziert wurden, liegen wir in Spanien inzwischen um ein Gigawatt über den Erwartungen", erklärt Florian Schmidt, verantwortlicher Projektmanager für den spanischen Photovoltaikmarkt bei EuPD Research. Bis Jahresende, so die aktuelle Prognose der Studie "The Spanisch Photovoltaic Market 2007/2008" von EuPD Research, dürfte die tatsächlich installierte Leistung in Spanien dann bei 2,5 GW liegen.


Warnung vor "unnötiger Panikmache"

In wieweit der Markt im kommenden Jahr von seinem eigenen Erfolg eingeholt wird, darüber gehen die Ansichten auseinander. Während die einen eine völlige Implosion des Marktes befürchten und von einem Bruchteil des derzeitigen Marktwachstums ausgehen, hält EuPD Research an seinen Prognosen fest. "Unsere Analysten rechnen weiter damit, dass der Deckel von 500 MW im nächsten Jahr voll ausgeschöpft wird", sagt Markus A.W. Hoehner, CEO von EuPD Research. Alles andere sei "unnötige Panikmache".


16.12.2008 Quelle: EuPD Research Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corporation, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Dow Corning will mehrere Milliarden US-Dollar investieren, um die globale Solar-Industrie zu bedienen
Die Dow Corning Corporation (Hemlock, Michigan, und Clarksville, Tennesse, U.S.A.), kündigte am 15 Dezember 2008 an, mehrere Milliarden Dollar zu investieren, um die schnell wachsende Photovoltaik-Industrie mit entscheidenden Materialien beliefern zu können. "Dow Corning und unser Joint Venture Hemlock Semiconductor hoffen, damit eine existenzfähige Solarindustrie-Sparte hervorbringen zu können, die neue, gutbezahlte Arbeitsplätze, saubere Energietechnologien und eine Wiederbelebung der Wirtschaft schafft", sagte Stephanie A. Burns, Dow Cornings Vorstandsvorsitzende und Präsidentin. "Wir setzen unsere Ressourcen, Know-how und Technologien ein, weil wir davon überzeugt sind, dass die Solar-Technologie eine große Chance bietet sowohl für saubere Energie als auch für Wirtschaftswachstum", betonte Burns. Dow Corning will mit der Produktion von hochreinen Monosilanen beginnen, einem wichtigen Spezialgas zur Herstellung von Dünnschicht-Photovoltaikmodulen und Flüssigkristall-Bildschirmen (LCD). Diese Investition umfasse den Bau einer neuen Monosilan-Produktionsstätte in Hemlock (Michigan) in direkter Nachbarschaft des Polysilizium-Werkes der Hemlock Semiconductor Corporation, heißt es in der Pressemitteilung.

Neue Produktionskapazitäten für Monosilane und Polysilizium

"Wir tätigen diese erhebliche Investition, um als führender Lieferant von Monosilanen für die Dünnschichtsolartechnologie unser Rohstoffangebot zu erweitern und damit unsere Position als Lieferant von Materialien mit hoher Wertschöpfung für die Solarindustrie zu stärken", betonte Eric Peeters, Global Executive Director Dow Corning Solar Solutions. Die Investition umfasse ebenfalls bis zu drei Milliarden Dollar für die Dow Corning Joint Ventures Hemlock Semiconductor Corp. und Hemlock Semiconductor LLC. Die beiden Unternehmen sollen den Produktionsbetrieb von Hemlock Semiconductor Corp. in Michigan erweitern und gleichzeitig ein neues Werk in Clarksville (Tennessee) bauen, um die Produktionskapazität für Polysilizium zu erhöhen - das Grundmaterial zur Herstellung der meisten Solarzellen und Photovoltaikmodule. Mit dem Bau beider Polysilizium-Erweiterungen sowie des neuen Monosilan-Werkes werde unverzüglich begonnen.

Die angekündigten Investitionen sollen Dow Cornings Rolle in der Entwicklung der beiden gebräuchlichsten Typen von Solar-Modulen stärken: kristalline und Dünnschicht-Photovoltaikmodule. Kristalline Photovoltaikmodule basieren auf dünnen Scheiben aus kristallinem Silizium (so genannte Wafer) als wichtigstem Halbleitermaterial. Dünnschicht- Photovoltaikmodule werden durch die Ablagerung einer dünnen Siliziumschicht, aktiviert durch Monosilane, auf die Oberfläche eines anderen Materials aufgetragen, zum Beispiel auf Glas. "Die Opportunität und der Bedarf an Solarenergie ist so groß, dass wir viele verschiedene Solartechnologien brauchen werden, um die weltweite Nachfrage zu decken", sagte Peeters. "Dow Corning beabsichtigt, Alternativen über die gesamte Reihe von Solartechnologien zu bieten, und Kunden die Freiheit zur Innovation zu gewähren", so Peeters weiter.


Neue Verfahren zur Kostensenkung, mehr Polysilizium für den Markt

Bereits im September 2008 führte Dow Corning ein Herstellungsverfahren unter Verwendung von innovativen Siliziummaterialien ein - die Dow Corning PV-6100 Encapsulant-Serie - welche die Produktionsraten für Photovoltaikmodule erheblich erhöhen und dadurch die Kosten pro Watt Solarenergie effektiv senken.
Im Juni 2008 hatte die Hemlock Semiconductor Corporation die Inbetriebnahme einer Kapazität zur Produktion von 9.000 metrischen Tonnen in seinem neuesten Polysilizium-Werk am Standort Hemlock angekündigt. Diese Erweiterung war Teil einer in den Jahren 2005 und 2006 angekündigten 500 Millionen US-Dollar-Investition, die in mehreren Phasen durchgeführt worden sei. Die jährliche Kapazität von Hemlock Semiconductor Corporation soll bis Ende 2008 auf etwa 19.000 metrische Tonnen steigen, und die Hemlock Semiconductor Gruppe sieht vor, jedes Jahr Kapazitäten für bis zu 10.000 metrische Tonnen Polysilizium bis zur Fertigstellung der angekündigten Erweiterungen zuzubauen.

Dow Corning gehört zu gleichen Teilen der Dow Chemical Company und Corning Incorporated. Das Unternehmen erzielt nach eigenen Angaben mehr als die Hälfte des jährlichen Umsatzes außerhalb der USA.


16.12.2008 Quelle: Dow Corning Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Wechselrichter-Hersteller KACO und Deutsche Solargesellschaft realisieren Photovoltaik-Kraftwerk mit 1,6 MW in Spanien


Die KACO GERÄTETECHNIK GmbH und die DS Deutsche Solargesellschaft mbH haben im Südosten Spaniens den Solarpark "Calasparra" mit einer Leistung von 1,59 Megawatt (MW) fertig gestellt. Der Ort Calasparra liegt 80 km westlich von Murcia in der gleichnamigen Region, die zu den sonnenreichsten Gegenden der Iberischen Halbinsel gehört. Die Solarstromanlage besteht aus 15 Photovoltaik-Nachführsystemen mit einer Leistung von jeweils 106 Kilowatt (kWü). Unabhängige Ertragsprognosen gingen konservativ gerechnet von einem Solarstrom-Jahresertrag von rund 1.900 kWh je installiertem Kilowatt Leistung aus, heißt es in der Pressemitteilung. Das entspreche der Stromversorgung von etwa 3.000 Personen jährlich.

25 Jahre lang 45,51 Cent je kWh Solarstrom

Ähnlich wie in Deutschland sind auch in Spanien die Einspeisevergütungen gesetzlich geregelt. Der Solarpark Calasparra ist im "Register Stromerzeuger im besonderen Vergütungsregime" (REPE) eingetragen. Deshalb erfolgt die Vergütung nach dem alten Real Decreto 661/2007. Dies bedeute gegenüber der aktuellen Gesetzgebung eine höhere Vergütung von 45,51 Cent je kWh über einen Zeitraum von 25 Jahren. Die Vergütungshöhe ist zudem an die Entwicklung des spanischen Lebenshaltungskostenindexes gekoppelt und damit vor der Inflation geschützt.


8.000 Solon-Module, 15 SunCarrier und 40 Powador-Wechselrichter

Im Solarpark Calasparra sind insgesamt knapp 8.000 polykristalline Solon-Module vom Typ P220/6+ verbaut. Sie werden mit dem SunCarrier der a+f GmbH der Sonne nachgeführt, was einen Mehrertrag von mindestens 20 Prozent gegenüber einer unbeweglichen Anlage erwarten lasse. Bei den eingesetzten Wechselrichtern handelt es sich um 40 "Powador 33000xi Park", die speziell für Solarparks entwickelt wurden und mit 97,4 Prozent einen hohen Wirkungsgrad erzielen. Ihr Kühlkonzept mit separat verkapselter Elektronik und bedarfsgesteuerter Lüftung eigne sich besonders für die staubige und heiße Gegend bei Murcia.

Die KACO GERÄTETECHNIK GmbH ist weltweit einer der größten Hersteller von Wechselrichtern zur Netzeinspeisung. Die Produktpalette der Powador-Linie umfasst ein lückenloses Leistungsspektrum für Anlagen vom Einfamilienhaus bis hin zu Megawatt-Solarparks. Die DS Deutsche Solargesellschaft mbH ist ein Spezialanbieter für geschlossene Beteiligungen an Photovoltaik-Anlagen bzw. Solarparks. Das Heilbronner Unternehmen hat in diesem Jahr in Spanien nach eigenen Angaben Solarparks mit einer Gesamtleistung von 6,5 MW erstellt.



16.12.2008 Quelle: KACO GERÄTETECHNIK GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Photovoltaik-Systemhaus MHH und Hyundai Heavy Industries schließen Kooperationsvertrag


HiS-M-Module von Hyundai.

Die Tübinger MHH Solartechnik GmbH und die koreanische Gesellschaft Hyundai Heavy Industries Co. gehen ab 2009 gemeinsame Wege. Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags ist MHH der erste Distributor der hochwertigen Solarmodule der Serie HiS-M in Deutschland, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Hyundai Heavy Industries zählt zu den größten multinational operierenden Konzernen Koreas. Bekannt als der weltweit größte Schiffsbauer ist das Unternehmen in einer Vielzahl von Industriezweigen aktiv und engagiert sich seit einigen Jahren erfolgreich in der Photovoltaik. Bereits heute werden die hochwertigen Solarzellen und Solarmodule der Serie HiS-M im eigenen Haus gefertigt. Dank einer langfristig gesicherten Rohstoffversorgung im heimischen Markt steht den ambitionierten Photovoltaik-Ausbauplänen laut Hyundai Heavy Industries nichts mehr im Wege. Zum Einstieg in den deutschen Markt ab 2009 hat sich Hyundai Heavy Industries für eine Partnerschaft mit dem Tübinger Systemhaus MHH Solartechnik entschieden. Die multikristallinen und texturierten Solarmodule der Serie HiS-M erfüllen alle nationalen und internationalen Qualitätsstandards und überzeugen durch ihre extrem hohe Fertigungsqualität, heißt es in der Pressemitteilung. Die Module erreichen einen Wirkungsgrad bis 14 Prozent bei einer minimalen Leistungstoleranz von nur +/- 3 Prozent.


Zertifizierungen nach ISO9001 und ISO14001

"Wir haben sehr genau geprüft, mit welchem Partner wir Kooperationsverträge für 2009 schließen. Hyundai Heavy Industries hat uns in zweierlei Hinsicht überzeugt: ihr hoher Qualitätsanspruch und Zertifizierungen nach ISO9001 und ISO14001 sowie eine zuverlässige Planbarkeit hinsichtlich Belieferung. Wir freuen uns auf die neue und langfristige Zusammenarbeit und sind davon überzeugt, dass wir damit unseren Kunden beste Qualität zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis anbieten können“, meint Günter Haug, Geschäftsführer der MHH Solartechnik GmbH.


16.12.2008 Quelle: MHH Solartechnik GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hyundai Heavy Industries, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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