|
| |
Diese Seite ist veraltet und wird seit Ende September 2008 durch die
Aktionsseite www.casino-schliessen.de fortgeführt!
Die Finanzmarktkrise, die bereits im Herbst 2007 mit dem Platzen tausender
Hypotheken in den USA begann und seitdem in einem fort Bankenpleiten und -skandale
nach sich gezogen hat, reißt die internationalen Börsen in die Depression.
Währungskurse und Indizes sinken, Banken werden mit Finanzspritzen in
Milliardenhöhe vor dem Konkurs gerettet und Tageszeitungen entwerfen
Drohszenarien einer Weltwirtschaftskrise wie jene von 1930. Der Vergleich ist
nicht von der Hand zu weisen: Selbst die Vorreiter der neoliberalen
Globalisierung und Profiteure des Systems, Banker und Wirtschaftsbosse, bekommen
Muffensausen und fordern öffentlich eine internationale Regulierung und das
Eingreifen des Staates.
Immer wieder werden an den deregulierten Finanzmärkten Spekulationsblasen
geschaffen: Wirtschaftsbereiche und Finanzprodukte, in die massenhaft investiert
wird, ohne dass ein entsprechender Gegenwert vorhanden wäre. Alle paar Jahre
kommt es zu einer neuen Krise, die in der Folge Unternehmen mit ihren
Arbeitsplätzen in den Konkurs treibt und Volkswirtschaften massenhaft neue Armut
beschert. Die möglichen Profite von Investoren werden bezahlt von
SteuerzahlerInnen, ArbeitnehmerInnen und kleinen und mittleren Unternehmen.
Dennoch predigen mächtige Interessengruppen weiter Deregulierung,
Liberalisierung und Privatisierung als wirtschaftliches Allheilmittel, setzen
Staaten unter Druck und verklären die verheerenden Folgen ihrer Politik.
Attac streut der neoliberalen Globalisierung Sand ins Getriebe. Die Wirtschaft
muss wieder dem Menschen dienen statt umgekehrt! Wir formulieren unsere Kritik
öffentlich und wirkungsvoll und fordern, die jetzt notwendigen Rettungsmaßnahmen
für die Banken an einen grundsätzlichen Politikwechsel zu koppeln. Auf den
folgenden Seiten präsentieren wir Analysen und Kommentare, mit denen wir die
öffentliche Diskussion mitgestalten.
Weiter zu www.casino-schliessen.de
| |
|